Herzlich willkommen

bei der


 

 

Herzliche

Einladung an alle

 

Unser neuer Pfarrer Ulrich Weinkötz wird am Sonntag, 5. Februar, 15 Uhr, bei einem Festgottes-dienst in unserer Pfarrkirche St. Martin ins Amt eingeführt.

 

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

 

Diese Zeilen schreibe ich an Sie alle von Kaiserslautern, von meiner bald ehemaligen Pfarreistelle in Maria Schutz, in der ich jetzt 20 Jahre wirken durfte. Es ist kurz vor Weihnachten. Es ist nicht so einfach, Gewohntes und Liebgewordenes aufzugeben. Was das heißt, können Sie sicher nachempfinden. Zugleich bin ich froh, dass mein Weg als Priester mich weiterführt und der Bischof mit seinen Verantwortlichen mir es zutraut, Neues anzupacken und vielen neuen Gesichtern und Geschichten zu begegnen. Und das mit meinen 60 Lebensjahren. Fast wäre ich ja ein Martinskind geworden. Aber ich kam einen Tag früher auf diese Welt. Ich freue mich auf die Gemeinden in Bexbach, die sich unter einem großartigen Patron der Nächstenliebe zu einer Pfarrei verbunden haben. Für diesen Patron muss keiner mehr Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Er ist Öffentlichkeit. Ihn kennt jedes Kind. Mit seinem Hirtenstab steht er fest und treu zu seiner hl. Familie, auch in Bexbach, zu Josef und Maria, Barbara und Martin.

 

Ich selbst komme aus der Gemeinde „St. Alban“ in Hardheim, nordbadisches Frankenland. In der katholischen Jugendarbeit bin ich zwar groß geworden, aber zum Glauben kam ich erst als mir klar wurde, dass Gott mich persönlich meint und dass es um Ihn selbst geht. Und er selbst ist Liebe.

 

Daraus wurde ein Berufungsweg. Ich studierte Theologie in Freiburg, Mainz und Würzburg. Am 4. Mai 1985 wurde ich zum Priester geweiht. Weil großer Bewunderer des franziskanischen Weges, wurde ich Ordensmitglied bei den Franziskanern. Leider führte mich der Weg vor 4 Jahren von dort weg, weil Priestersein in einer Pfarrei mit ihren Gemeinden nicht mehr auf der Liste der angestrebten Aufgaben stand. Bevor ich nach Maria Schutz kam, arbeitete ich als Referent in einem Bildungshaus. In verschiedenen Gemeinden half ich oft mit Gottesdiensten aus. Aber meine Berufung, so weit ein Mensch sie erkennen kann, ist, in einer Gemeinde für Menschen da zu sein, Glauben zu leben und zu verkünden. Es war und ist eine große Entlastung, erfahren zu haben, dass auch ein sehr begrenzter Mensch wie ich andere mit Gottes Hilfe und Zuwendung, auch durch die Sakramente der Kirche, zu einem frohen, freieren und erlösten Leben führen durfte; dass mit einem lebendigen Gott an der Seite Menschen Mut bekommen fürs Leben; dass Gott es ist, der, weil er die Liebe ist, uns froh macht. „Wir sollen die Menschen froh machen“, ist ein Leitwort der heiligen Elisabeth gewesen. Es ist auch ein Leitwort des heutigen Papstes und dafür steht auch die Person des heiligen Nikolaus, wenn ich mich nicht irre.

 

Ich freue mich auf Sie. Und Sie, was haben Sie vor am 5. Februar? Wenn Sie um 15 Uhr in die St. Martinskirche kommen können, könnten wir schon erste Schritte aufeinander zugehen.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Ulrich Weinkötz, Pfr.





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