Anna Schwinn hat sich auf die Reise nach Afrika gemacht um das Waisenhaus Childrens Village in Simbabwe zu besuchen und dort zu helfen

Kommentare: 6 (Diskussion geschlossen)
  • #6

    sr.veronika waschik (Samstag, 02 Januar 2016 10:16)

    Ich wünsche Anna auf ihrer Reise und ihrem Aufenthalt in Südafrika viel viel Freude und gute Begegnungen. Es ist für sie sicher eine fruchtbare Zeit und wird ihren Horizont ungeheuer erweitern.
    Mit meinem Gebet werde ich sie begleiten und ihr eine glückliche Heimkehr wünschen.
    Machs gut!

  • #5

    Anna (Montag, 28 Dezember 2015 13:37)

    Die ersten Tage...

    Hallo ihr Lieben,

    Gestern Mittag bin ich in Simbabwe angekommen. Schon am Flughafen ist mir aufgefallen, dass ich hier in einer ganz anderen Welt gelandet bin. Nicht nur weil es der mit Abstand kleinste Flughafen ist den ich je gesehen habe, sondern auch weil die Mentalität der Menschen ganz anders ist. Sie begrüßen dich mit einem Lächeln im Gesicht und während dein Gepäck kontrolliert wird, fragen sie wie es dir geht, ob der Flug gut war und was du hier so vor hast. Die Menschen hier sind total offen und gastfreundlich und freuen sich einfach dass du da bist. Dieser Eindruck wurde mir auch bestätigt als Sigrid und ich von Dess und Peter am Flughafen abgeholt wurden. Bei ihnen werde ich während meiner Zeit in Bulawayo wohnen. Zuhause wurden wir dann schon vom Rest der Familie erwartet. Dazu gehören ihre Tochter Robin mit ihrem Ehemann Niel und deren drei kleine Jungs. Zur Zeit ist außerdem noch Niels Mutter aus Irland zu Besuch. Ebenfalls wohnen hier Webster der Papagei und drei Hunde. Nachdem wir ein paar Sandwich gegessen haben, konnte ich mich in meinem Zimmer von der langen Reise erholen. Gegen vier machten Dess Peter Sigrid und ich uns dann nochmal auf den Weg zum Flughafen um Father Charles abzuholen( der Linksverkehr hier verwirrt mich übrigens sehr) .Dort ist mir dann auch aufgefallen, dass die Uhren hier ganz anders ticken. Denn das Flugzeug landete circa eine halbe Stunde später, was niemand wusste, denn sowas wie Anzeigetafeln gibt es hier keine. Aber wirklich gestört hat es auch niemanden. So leicht sind die Menschen hier nicht aus der Ruhe zu bekommen. Charles hat sich wirklich gefreut uns alle zu sehen und wieder in Simbabwe zu sein. Den Rest des Tages saßen wir zusammen und probierten das selbstgebraute Bier von Peter (Ich selbst nahm nur einen Schluck, da ich eigentlich kein Bier).
    Meine erste Nacht in Afrika habe ich geschlafen wie ein Stein, was mich nicht verwundert hat so müde wie ich war. Heute morgen haben wir dann schon um 7:30 Uhr eine kleine Messe im Garten abgehalten. Ich habe zwar nicht alles verstanden und konnte auch die englischen Gebete nicht mitsprechen aber die Atmosphäre fand ich sehr schön. Nach der Messe kam Niels Mutter ( ich konnte mir den Namen leider nicht merken, für mich ist sie einfach die Oma aus Irland) zu mir und meinte, wie gut es wäre dass ich hier wäre und helfen möchte und dass Gott mich beschützen solle. Das hat mich sehr gerührt. Nach dem Frühstück sind wir dann alle, bis auf die Jungs, zum Kinderheim gefahren, damit ich und auch die Oma es uns mal ansehen konnten. Doch bevor wir überhaupt das Gebäude betreten konnten, kamen schon die kleineren Kinder zu uns und wollten umarmt und auf den Arm genommen werden. Das war die bisher schönste Erfahrung hier in Afrika. Die Kinder sind so offen, fröhlich und direkt und haben überhaupt keine Angst vor neuen Leuten. Sie haben dich direkt in ihr Herz geschlossen und lächeln dich mit ihren glänzenden Augen an. Besonders beeindruckt hat mich auch mit welcher Liebe das ehemalige Hotel für die Kinder eingerichtet wurde. Überall hängen Bilder und Sprüche an den Wänden. Es gibt zwei Stockwerke: im oberen sind die Zimmer der älteren Mädchen und ein Raum wo sie ihre Hausaufgaben machen können und unten schlafen die jüngeren Kinder es teilen sich immer vier bis sechs Kinder ein Zimmer. Auch wenn sie nicht viel haben, sind die Zimmer mit sehr viel Liebe eingerichtet. Jedes Kind bekommt seine eigene individuelle Patchworkdecke, die es auch behalten darf wenn es nicht mehr im Kinderheim wohnt. Nachdem Dess uns alles gezeigt hatte, haben wir noch etwas Zeit draußen mit den Kindern verbracht. Sigrid hat eine Tüte Gummibärchen mitgebracht und alle haben sich in einer Reihe aufgestellt und zwei Stück zu bekommen und sich total darüber gefreut. Ich freue mich jetzt schon dort zu arbeiten und Zeit mit diesen unglaublichen Kindern zu verbringen.

    Bis bald
    Anna

  • #4

    Moni und Hugo (Montag, 28 Dezember 2015 12:35)

    Wir wünschen dir und Sigrid eine schöne Zeit und freuen uns auf Bilder

  • #3

    Manu (Sonntag, 27 Dezember 2015 21:53)

    Hey Anna,
    viel Spaß bei deiner Reise . Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen und Begegnungen. Pass gut auf dich auf und bis bald .

  • #2

    Clara (Sonntag, 27 Dezember 2015 20:12)

    Hey Anna, viel Spaß bei deinem Trip nach Afrika! :-) Mach ein paar schöne Fotos!

  • #1

    Anna Schwinn (Samstag, 26 Dezember 2015 18:53)

    Hallo,

    Ich heiße Anna Schwinn und bin 18 Jahre alt. Anfang des Jahres habe ich mein Abitur gemacht und werde nun die nächsten zehn Wochen in Afrika verbringen. Dort werde ich das Waisenhaus Childrens Village unterstützen und Father Charles besuchen. In diesem Blog möchte ich meine Erfahrungen und Erlebnisse mit euch teilen.