Erstkommunion St. Josef Frankenholz

„Der Herr ist mein Hirte!“

 

Unter diesem Leitwort stand die Vorbereitung der Erstkommunion 2017 der Pfarrei Hl. Nikolaus. Auch der feierliche Gottesdienst zur Erstkommunion in St. Josef folgte diesem Leitthema. Die 17 Mädchen und Jungen aus Münchwies, Höchen und Frankenholz wurden von Pfarrer U. Weinkötz an der Mariengrotte abgeholt. Um 10.00 Uhr begann dann der Gottesdienst in der vollbesetzten Pfarrkirche. Er wurde gesanglich umrahmt vom Jungen Chor Da Capo aus Münchwies. Als Danklied sangen die Kommunionkinder zum Schluss das „Lied vom guten Hirten“. Den Abschluss bildete am Montag um 11.00 Uhr der gemeinsame Dankgottesdienst, bei dem auch die Klassenkameraden aus der Grundschule mit ihren Lehrern teilnahmen. Gemeindereferent Gregor Müller bedankte sich bei den engagierten Katechetinnen und allen, die zum Gelingen der Erstkommunion beigetragen hatten.

E. L.


Ökumenischer Gottesdienst in Höchen

 

An diesem 1. Maifeiertag 2017 schien in Höchen zwar keine güldene Sonne mehr, so wie es in Eingangslied gesungen wurde. Aber die Besucher des 35. Höchener Dorffestes ließen sich nicht davon abhalten, gemeinsam miteinander in der Glanhalle Gottesdienst zu feiern, so wie das schon seit Jahren am Höcherberg Brauch ist.

 

Die Zelebranten des ökumenischen Gottesdienstes waren Frau Prädikantin Ingeborg Oberkircher von der evangelischen Kirche, die Frau Pfarrerin Sabine Graf vertrat, und Herr Pfarrer Ulrich Weinkötz von der katholischen Pfarrei Hl. Nikolaus in Bexbach, der zum ersten Mal in Höchen mit dabei war. Pfarrer Weinkötz, der die Liturgie leitete, begrüßte rund 50 Gottesdienstteilnehmer, die sich trotz des Regens in der Glanhalle eingefunden hatten.

 

In ihrer Predigt nahm Frau Oberkircher Bezug auf den Evangelientext über das Paradies aus dem Buch Genesis. Die ersten Menschen der Bibel verließen damals diesen von Gott geschaffenen und geschützten Raum, um eigene Freiräume zu finden. Damit war für sie das Paradies aber verloren. Seither versuchen die Menschen jedoch weiter, sich eigene kleine Paradiese zu erobern. Der 2. Aspekt der Predigt war der 1. Mai als Tag der Arbeit. Frau Oberkircher lenkte den Blick auf die soziale Gerechtigkeit in der Arbeitswelt heute. Wenn wir Menschen solche Gerechtigkeit suchen und ermöglichen, tragen wir auch zu einem Stück Paradies bei. Anschließend trug Frau Edelgard Lapré vom Arbeitskreis Ökumene am Höcherberg die Fürbitten vor, die den Faden der gegenseitigen Achtung und Rücksichtnahme wieder aufnahmen.

 

Musikalisch begleitet wurde der ökumenische Gottesdienst von Herrn Karl-Heinz Boßlet am E-Piano. Die Kollekte soll zu gleichen Teilen für die Renovierung und Erhaltung der Kirchen beider Konfessionen in Höchen verwandt werden.

 

E. Lapré


Der Herr ist mein Hirte

Weißer Sonntag in Oberbexbach

 

Pfarrer Weinkötz begrüßte zu Beginn am Pfarrheim die 8 Kommunionkinder und die Schar der Jubilare, die vor 70 Jahren ihre Erstkommunion feierte. Gemeinsame zogen die Gottesdienstteilnehmer in die Barbarakirche, wo der Kirchenchor und ein Projektchor mit Band die musikalische Gestaltung übernommen hatten. Im Rahmen der Ansprache durch Gemeindereferent Gregor Müller führten die Kommunionkinder in einer Spielszene die Emmausgeschichte auf. Im gemeinsamen Mahl erkannten die Jünger den auferstandenen Herrn. Diesem guten Hirten Jesus dürfen wir unser ganzes Leben anvertrauen, das war der rote Faden der Kommunionvorbereitung, die im September mit dem großen Startgottesdienst begonnen hatte und mit dem erstmaligen Essen des lebendigen Brotes ihre Erfüllung gefunden hatte. Die Pfarrei St.Barbara wünscht den Kinder und ihren Familien Gottes Segen.

GM


Jesus-Ja

Kirche-Nein

Diskussion am Zapfhahn

 

Zum dritten Mal hatte Kaplan Dr.Jens Henning zur Glaubensdiskussion in die Funzl eingeladen.

 

Die Gespräche „Gott am Zapfhahn“ haben sich mittlerweile zu einer gefragten Veranstaltung entwickelt, die wieder viele Interessierte in gemütlicher Atmosphäre zusammenführte.

Zu Beginn führte Kaplan Henning aus, wie sich die Urkirche entwickelt und welche Faktoren für das rasche Ausbreiten verantwortlich waren. Wie soll sich Kirche (weiter)entwickeln, in welchen Bereichen sich engagieren, welchen Wert und Auftrag hat Kirche heute und zu allen Zeiten. Über diese Fragen entwickelte sich unter den Teilnehmern eine rege Diskussion.

 

Besonders die Mischung aus theologischer Information und persönlichem Lebens- und Glaubenszeugnis durch Kaplan Henning sprach die Teilnehmer wieder an.


Kirchenchor St.Martin beschenkte die Gottesdienstbesucher an Ostern

Der Kirchenchor St.Martin führte, verstärkt durch einige Gastsänger, im Ostersonntagsgottesdienst in Bexbach die Orgelsolomesse von Josef Haydn auf.

 

Die musikalische Leitung hatte Christina Weyers, die Orgelbegleitung Simone Betz kurzfristig für den erkrankten Ulrich Heil übernommen. Pfarrer Weinkötz dankte dem Chor für dieses eindrucksvolle musikalische Ostergeschenk. Ostern sei mehr als Eier und Hasen, Ostern sei alles, weil Gott uns Menschen durch die Auferstehung das neue Leben schenkt.


Kinderkreuzweg in der KITA St.Dominikus

Im Rahmen der religiösen Früherziehung in der KITA St.Dominikus betrachteten die Kinder den Kreuzweg Jesu. Sie legten die entsprechenden Symbole auf den Weg und begleiteten Jesu auf seinem schweren Weg. Gleichzeitig gab Gemeindereferent Gregor Müller den Bezug zur Gegenwart, in der heute Menschen so leiden müssen wie Jesus.

 

Das Schlussbild zeigte die Sonne der Auferstehung.


Kinderkreuzweg der Pfarrei St.Nikolaus

Am Karfreitag waren die Familien bei Kreuzweg eingeladen, den schweren Weg Jesu in sein Leiden und Tod und zur Auferstehung mitzugehen.

 

Gemeindereferent Gregor Müller gab an mehreren Stellen den Bezug zum Leiden der Menschen in heutiger Zeit; den Flüchtlingen, den Kindersoldaten, aber auch den Schwerkranken. Gott hat sich in Jesus in ihr Leiden gestellt.

 

Der Erlösungsweg Jesu endet aber nicht im Tod, sondern in der Auferstehung, im neuen Leben, das Gott uns allen verheißen hat. So zierte die Sonne der Auferstehung das Schlussbildes der Veranstaltung.


Kinderkreuzweg in den Kindergärten Oberbexbach

Im Rahmen der religiösen Früherziehung im städtischen und katholischen Kindergarten lud Gemeindereferent Gregor Müller die Kinder ein, den Kreuzweg Jesu mitzugehen.

 

Sie legten die entsprechenden Symbole auf das Kreuz. Durch die Auferstehung hat Jesus für uns Menschen das Tor zum Leben aufgeschlossen.



Osterkrone aufgestellt

 

Auf Initiative der Katholischen Frauengemeinschaft wurde vor der Kirche St. Josef in Frankenholz zum ersten Mal eine Osterkrone aufgestellt.

 


Gottesdienst im Kindergarten St.Dominikus

Ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben- Gottesdienst in der KITA St.Dominikus

Zwei Wochen vor Ostern begeht die Katholische Kirche den sogenannten MISEREOR-Sonntag; in den Gottesdiensten wird über die Arbeit und das Engagement dieses kirchlichen Hilfswerkes informiert, das sich in vielen Ländern der Welt sich um notleidende Menschen kümmert.

Dies nahm das Kigo-Vorbereitungsteam als Anlass, im Familiengottesdienst in der KITA St.Dominikus über den sich immer weiter verschlimmernden Wassermangel in vielen Ländern Afrikas zu informieren.

Zunächst überlegten die Kinder wo und wieviel Wasser wir in unserem Alltag verbrauchen und legten dazu Gegenstände und Symbole auf das große „Wassertuch“.

Der diesjährige Sternsingerfilm, den die Familien sich im Anschluss dann gemeinsam ansahen, zeigte die Reise eines Filmteams nach Kenia und den Besuch bei einer Familie, die täglich gegen das Verdursten kämpfen muss. Nur ein Brunnen, aus Spendengeldern finanziert, sichert für eine ganze Region das Überleben. Eindrucksvoll die Szene bei der ein 10-jähriges Mädchen bei über 50 Grad einen 10-Liter Eimer Wasser über viele Kilometer von diesem Brunnen nach Hause trägt.

Die Bibelstelle, die Gemeindereferent Gregor Müller vorlas, zeigte eindeutig, dass Jesus die Menschen zum Teilen und zur Solidarität aufruft: „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Denn ich war durstig und ihr habt mir zu Trinken gegeben.“

Am Ende des Gottesdienstes wurden dann die Spendenbroschüren und Sammelkästchen der Kinderaktion von Misereor an die Familien ausgeteilt.

GM


Versöhnungstag der Kommunionkinder

„Gott liebt jeden Menschen und gibt uns immer wieder die Möglichkeit zur Umkehr“.

 

Das war der rote Faden der den Versöhnungstag am 25.03. der Kommunionkinder der Pfarrei St.Nikolaus durchzog. Am Samstagmorgen trafen sie sich mit Gemeindereferent Müller und den Gruppenleiterinnen im Pfarrheim Oberbexbach, um in mehreren Workshops Geschichten und Beispiele zum Thema „Schuld und Vergebung“ zu erfahren. Dass wir vom „Ich-Menschen“ zu „Du-Menschen“ werden sollen, verdeutlichte bereits die erste Arbeitseinheit. Das Gleichnis vom Barmherzigen Vater aus dem Lukas-Evangelium zeigte am Nachmittag, dass Gott alle Menschen in seine Arme schließt. Weiterhin überlegten die Kinder in Gruppen wofür wir Gott um Entschuldigung bitten müssten. In der Schlusseinheit erfuhren die Kinder, wie Jesus durch seine Liebe Menschen Dunkel zum Licht führte.

Bei herrlichem Frühlingswetter konnten die 45 Kinder auch die lange Mittagspause im Freien genießen.

In der darauffolgenden Woche standen dann die Beichtgespräche der Kinder mit Pfarrer Weinkötz und Kaplan Henning an. Dieses Sakrament der Versöhnung ist die Voraussetzung für das große Fest das die Kinder in wenigen Wochen erwartet: Sie dürfen zum ersten Mal Gemeinschaft mit Jesus in der Kommunion erfahren.

GM


Solidaritätsessen in Oberbexbach

 

In der Fastenzeit lenkt die Gemeinde St.Barbara mit ihrem Solidaritätsessen alljährlich den Blick auf Gruppen und Einrichtungen, die sich sozial engagieren.

 

In diesem Jahr geht der Erlös des Essens in Höhen von 650 Euro an den Kinderhospizdienst in Neunkirchen, der sich um kranke und sterbende Kinder, sowie um deren Familien kümmert. Er organisiert Besuchsdienste, Fahrten und Ausflugsaktionen auch für Geschwisterkinder.

Zum Solidaritätsessen konnten die Mitglieder des Gemeindeausschusses, der das Essen wieder organisierte ca. 70 Gäste begrüßen. Wie immer gab es ein Nudel und Soßenbuffet und im Anschluss noch eine leckere Auswahl an Kuchen und Torten.

 

Viele Gemeindemitglieder nutzten diesen Anlass um in gemütlicher Atmosphäre miteinander zu erzählen. Ein herzliches Dank an alle Kuchen- und Soßenspender.

GM


Fastenessen in Höchen

 

Am Wahlsonntag, 26. März 2017 lud die katholische Pfarrgemeinde Höchen erstmals zum Fastenessen in die Unterkirche ein.

 

Begonnen wurde mit einem Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche Maria Geburt Höchen der von Pater Holtmann vom Johanneum zelebriert wurde unter Mitgestaltung vom Männergesangverein Höchen.

 

Bis zum Beginn des Essens wurden in einem Bildervortrag durch Karl-Heinz Weckler stattgefundene Aktivitäten aus den Jahren 2016 und 2017 gezeigt. U.a. Abschiedsgottesdienst von Andreas Münck, Einführungsgottesdienst von Ulrich Weinkötz, Sternsingeraktion, Frauenfasching.

 

Nach dem Vortrag wurde das Suppenbuffet eröffnet. Es wurden Gemüsesuppe, Minestrone, Gyrossuppe und Zucchinicremesuppe angeboten. Hierzu wurde Baquette gereicht.

 

Die Kollekte vom Gottesdienst und der Erlös vom Fastenessen sind für die Erneuerung der Kirchenheizung bestimmt. Dort gilt es immer noch eine Finanzierungslücke zu schließen für die noch einige Veranstaltungen in diesem Jahr anstehen.

 

Text: Sandra Bauer


Ministerpräsidentin spendet für die neue Kirchenheizung

 

Auf der Suche nach Spendern für unsere neue Kirchenheizung hatte sich die Vorsitzende unseres Pfarrgemeindeausschusses Frau Evi Paul auch an die Ministerpräsidentin des Saarlandes gewandt mit der Bitte um eine Spende. Groß war die Freude, als bekannt wurde, dass eine größere Spende übergeben werden sollte.

 

Nun war es endlich soweit: Pfarrer Weinkötz konnte aus den Händen von Herrn Thorsten Müller –Mitarbeiter in der Staatskanzlei - den Zuwendungsbescheid in Höhe von € 1.000,- in Gegenwart von Herrn MdB Alex Funk und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern unserer Pfarrgemeinde in Empfang nehmen.

 

Nach der Übergabe wurde den Gästen Gelegenheit geboten, die neue Heizungsanlage zu besichtigen. Der verantwortliche Architekt Michael Sedlmeier aus Frankenholz informierte dabei über unvorhersehbare Schwierigkeiten, die sich bei der Neuinstallation ergeben haben. Nach dem kostenintensiven Umbau der Unterkirche im Sommer 2014 ist die unerwartete Erneuerung der Heizung eine weitere hohe finanzielle Belastung für die Katholische Pfarrgemeinde Maria Geburt.

SB


Bericht aus der Saarbrücker Zeitung vom 28.03.2017 Lokales


Herzlich willkommen -

Schön, dass du da bist

Familiengottesdienst in Bexbach

 

Es ist das Eröffnungslied der Familiengottesdienste der diesjährigen Kommunionvorbereitung.

„Herzlich willkommen, schön, dass du da bist, Gott lädt euch alle zu sich ein. Seine Türen sind offen, wir dürfen seine Gäste sein“.

Zum ersten Mal sangen dieses Lied die Kommunionkinder gemeinsam mit dem Chor und der Band „Bexx“, die beide wieder diesen Gottesdienst musikalisch gestalteten. Bei Gott sind alle eingeladen, die Türen seines Herzens sind offen, er schließt keinen aus. Diese Gemeinschaft feiern wir in jedem Gottesdienst, eindrucksvoll, wenn es so viele sind wie am Sonntag 12.3.

 

In einen weiteren Sinne galt dieses „Herzlich willkommen“ auch einem Kommunionkind, das in dieser Messe das Sakrament der Taufe empfing; damit ist es aufgenommen in die Kirche, der größten Gemeinschaft weltweit mit allein 1,4, Milliarden katholischer Christen.

 

In seiner Ansprache brachte Pfarrer Ulrich Weinkötz zum Ausdruck, dass jeder Mensch geliebtes und einzigartiges Kind Gottes ist. Dies zeigen insbesondere die Zeichen und Symbole der Taufe: Das Weihwasser, das Taufkleid, das Chrisamöl und die Taufkerze, die an der Osterkerze entzündet wurde.

 

In wenigen Wochen, in Bexbach und Frankenholz jeweils am 23.4. und in Oberbexbach am 30.4. werden die Kommunionkinder an ihrem Weißen Sonntag zum ersten Mal das sichtbare Zeichen der Gegenwart Gottes in sich aufnehmen: Den Leib Christi.

Text/Foto GM


Kommunionkinder besuchten die Feuerwehr Oberbexbach

 

Während ihrer Vorbereitung auf den Weißen Sonntag lernen die Kommunionkinder die einzelnen Gruppen und Personen der Pfarrei St.Nikolaus kennen.

 

Dass es aber auch außerhalb dieser Gemeinde Gruppen gibt, die für das Leben in Bexbach wichtig, teilweise sogar lebenswichtig sind, das lernten die Kinder beim Besuch der Feuerwehr in Oberbexbach. Extra für die jungen Besucher hatten die Betreuer der Jugendfeuerwehr die beiden Löschfahrzeuge aus der Garage gefahren und erklärten die vielfältige Ausrüstung und deren Einsatzgebiete.

 

Gemeindereferent Gregor Müller, der den Kindern zu Beginn dieser außergewöhnlichen Gruppenstunde anhand der homepage der Deutschen Bischofskonferenz einen Einblick über die Geschichte und den Aufbau der Kirche gegeben hatte, bedankte sich im Namen aller Bürger, die gut schlafen könnten, da auf den Rettungsdienst der Freiwilligen Feuerwehren in allen Ortsteilen Verlass sei.

Foto/Text GM


„Luther wollte nicht spalten“

Ökumenische Woche über die Reformation

 

Mit drei verschieden akzentuierten Veranstaltungen versuchte der ökumenische Arbeitskreis der katholischen und protestantischen Kirchengemeinden die Erneuerungsbewegung „Reformation“ zu erklären und die Auswirkungen, die bis heute andauern, verständlich zu machen.

 

Der Ökumene-Referent des Bistums Speyer, Dr. Thomas Stubenrauch, stellte aus der Perspektive der kath. Kirche das Reformations-Geschehen dar. Ausgehend von der jahrhundertelangen negativen Sicht Luthers, bedingt durch Johannes Cochläus, sah die kath. Kirche Martin Luther als „Demagoge, Ketzer und Zerstörer“ und betrachtete die Reformation als „Ergebnis des Abfalls vom rechten Glauben“. Die heutige kath. Theologe sieht den Reformator hingegen als „gemeinsamen Lehrer des Glaubens, als Zeuge des Evangeliums und als leidenschaftlichen Gottsucher“. „Martin Luther wollte nicht spalten, sondern die Kirche erneuern“, so Dr. Stubenrauch. Nach der gemeinsamen Erklärung der beiden Kirchen zur Rechtfertigung (1999) gebe es heute weitere große Schnittmengen der beiden Kirchen. Die weitere gemeinsame Zukunft sehe er darin, ein gemeinsames Bekenntnis zum Christentum abzulegen, Christus als das Haupt der Kirche und die gemeinsame Kraft des Evangeliums für unsere Zeit wiederzuentdecken.

 

Die Anfänge der Reformation im Saarland und in der Pfalz beleuchtete Pfr. Dr. Bernhard Bonkhoff in einem sehr informativen, detailreichen mit vielen Anekdoten angereicherten Vortrag. Unzufriedenheit mit dem Gemeindeleben und dem jeweiligen Pfarrer habe in vielen Gemeinden sehr früh im 16. Jh. zu einer Abkehr von der bisherigen Gemeindestruktur, u.a. den Hierarchien, geführt. Man habe zudem eine „freie Predigt des Evangeliums ohne menschlichen Zusatz und eine deutsche Sprache, die verständlich war“, praktizieren wollen, so Dr. Bonkhoff. Die neue Gemeinde-Struktur habe eine eigene Verantwortung vorgesehen, wobei sich der Pfarrer auch zu rechtfertigen hatte. Nach der Schließung von Klöstern (u.a. Hornbach) seien Bildungseinrichtungen entstanden. Dr. Bonkhoff: „Denn der Glaube kann nur leben, wenn ich die Quelle des Glaubens, die Bibel, selbst lesen kann“. Die Erfindung des Buchdrucks und die stets größer werdende Bedeutung der Städte hätten wesentlich zur Verbreitung des reformatorischen Gedankengutes beigetagen. In den Freien Reichsstädten (Straßburg, Speyer) habe nach dem Augsburger Religionsfrieden der Stadtrat bestimmt, welche Konfession dort allein gelte. Erst ab dem Ende des 17. Jahrhunderts sei es möglich gewesen, dass in einer Gemeinde zwei evangelische Konfessionen hätten nebeneinander bestehen können.

 

In seiner Eröffnungsansprache während des ökumenischen Gottesdienstes sprach Pfr. Weinkötz von „der Sünde der Trennung“. Diese Trennung aus protestantischer Sicht verdeutlichte Pfr. Heck in seiner Predigt, indem er drei Merkmale zugrunde legte, was das Wort „protestantisch“ bedeutet. Zum einen betreffe es die Vielfalt: „Protestantisches Christentum ist anscheinend seiner Natur nach mehrdeutig und jedenfalls in der Gestalt vielfältig“. Die Mehrzahl von Strömungen, die sich bereits zu Beginn der Reformation herausgebildet habe, und die daraus resultierenden Auseinandersetzungen seien geradezu ein Kennzeichen des Protestantismus. Als zweites Merkmal hob Pfr. Heck die Freiheit hervor. Sie sei essentiell für das protestantische Prinzip. Die Befolgung eines verbindlichen autoritären Prinzips könne im Namen der Freiheit nicht nachvollzogen werden. Daher sei der Protestantismus eine „Religion der Freiheit“. Zum Dritten folge ein prot. Christ der Stimme seines Gewissens. Sie allein entscheide, ob der Gläubige vernünftige Ratschläge beachte oder nicht. Vernunft und individuelles Abwägen bestimmten das persönliche Handeln. Pfr. Heck: „Die Stimme der vorsichtigen Vernunft, der Menschenwürde und des Personalitätsprinzips“ sei grundlegend für den Protestantismus.

 

Musikalisch umrahmt wurden die Veranstaltungen von Christina Weyers (Orgel), Caroline Mastel (Klavier) sowie dem prot. Kirchenchor unter der Leitung von Annegret Geibig.

L/B


„Frauenpower für globale Gerechtigkeit“

 

Zahlreiche Frauen waren am 3. März dem Aufruf zum „Weltgebetstag“ in die St. Josefs-Kirche in Frankenholz gefolgt. Eingeladen waren im Geiste der Ökumene Frauen aus den Gemeinden Frankenholz und Höchen mit Websweiler. Für die Veranstaltung, die abwechselnd in den Orten durchgeführt wird, zeichnete die katholische Frauengemeinschaft Frankenholz verantwortlich. In diesem Jahr stand der Tag unter dem Thema „Frauenpower für globale Gerechtigkeit!“ Die Liturgie dafür wurde gemeinsam verfasst von mehr als 20 christlichen Frauen unterschiedlichen Alters und aus allen Regionen des Inselstaates Philippinen. Der Gottesdienst wurde beeindruckend gestaltet von den katholischen und protestantischen Frauen aus Frankenholz und Höchen in landesüblicher Tracht gekleidet. Die Gebets- und Lesungstexte wurden im Rollenspiel vorgetragen. Die musikalische Gestaltung, so auch die Begleitung der einzelnen Lieder, hatte der Organist Matthias Stahl aus Höchen übernommen. Die Kollekte in Höhe von aufgerundet 300 Euro kommt dem Weltgebetstag-Projekt zugute. An die Gebetsstunde schloss sich ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Gemeinschaftsraum des Pfarrhauses an. (M.B.)

 


Heringe und Fasching sorgten für ein volles Haus

 

Köstlich eingelegte Heringe und ein närrisches Programm lockten zahlreiche Frauen in den Gemeinschaftsraum im Pfarrhaus St. Josef. Die Zeiten, als am „Fetten Donnerstag“ die „Weiber-Fastnacht“ bei vollem Haus im Bürgerzentrum gefeiert wurde, sind zwar lange vorbei. Die kfd Frankenholz hat es aber verstanden, wenn auch im kleinen Raum, Fasching bei prächtiger Stimmung und „Sektlaune“ zu feiern. Viele Gäste, praktisch ein volles Haus, konnte die Vorsitzende Anita Scherne im doch beengten „Pfarrsälchen“ begrüßen. Ein besonderer Gruß galt dem neuen Pfarrer Ulrich Weinkötz, Diakon i. R. Kurt Ardner, Gemeindereferent Gregor Müller und Küster Winfried Ruffing. Bevor die Heringe auf den Teller kamen, sorgten heitere und mit viel Beifall bedachte Vorträge für närrische Kurzweil. Christel Grell (Akkordeon) und Helmut Klein (Geige) hatten die musikalische Umrahmung übernommen. (Text: M.B.)

 


Vorstand des Kirchenchors St. Josef im Amt bestätigt

 

Die Chorversammlung des katholischen Kirchenchores St. Josef bestätigte einstimmig Horst Kraus als Vorsitzenden, Manfred Lapré als Schriftführer und stellvertretenden Vorsitzenden sowie Karin Simon als Kassiererin im Amt. Für die verstorbene Mira Kopp wurde Rosemarie Boßlet als neue Notenwartin berufen. Als Kassenprüferinnen wurden wieder Elke Schwarz und Petra Ackermann bestellt, bei Verhinderung einer Kassenprüferin wird Dorothee Kopp-Maurer tätig. Besondere Worte des Dankes gingen an die Adresse der Dirigentin Pia Maria Herrmann, die Mitglieder des Vorstandes und auch an alle aktiven Sängerinnen und Sänger. Mit Blick auf die künftige Chorarbeit stellte Pia Maria Herrmann fest, dass hier vor allem die gesangliche und musikalische Gestaltung der Festgottesdienste anlässlich des 90-jährigen Weihejubiläums der St. Josefs-Kirche und des 90-jährigen Bestehens des Kirchenchores am Sonntag, 19. März, um 10 Uhr in der Kirche mit anschließender Cäcilienfeier im Bürgerzentrum, im Vordergrund stehen. Bestandteil der Versammlung waren auch der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Kraus und der Kassenbericht.

 

Der Kirchenchor braucht neue Mitglieder, neben Fördermitgliedern (Stand derzeit 116), vor allem aktive Sängerinnen und Sänger in allen Stimmen. Die Chorproben sind jeweils am Montag, 18.30 Uhr bis 20 Uhr, im Pfarrhaus. Interessenten können auch zum „Schnuppersingen“ gerne vorbeikommen. (M.B.)


Katholische Frauengemeinschaft Höchen feierte Fastnacht

 

Die Katholische Frauengemeinschaft Höchen hatte auch in diesem Jahr wieder zum Frauenfasching in die Unterkirche eingeladen. Christa Boßlet konnte sich als Vorsitzende bei ihrer Begrüßung über einen guten Besuch freuen. Die bunt dekorierte Unterkirche war auch diesmal nahezu bis auf den letzten Platz besetzt. Musikalisch umrahmt wurde der Faschingsabend wie in den Vorjahren durch den Alleinunterhalter Stefan Walzer und durch die Höcher Turmsänger des MGV.


Den Reigen der Vorträge eröffneten zwei „himmlische Botschafter“, die mit Flügeln in den Saal ‚einschwebten‘. In den weißen Engels-Roben steckten Sandra Bauer und Judith Boßlet. Sie berichteten über ihre Erlebnisse bei einer Kreuzfahrt, die ihnen Petrus spendiert hatte, weil sie so gute Engel sind. Bevor sie die Reise antraten sei es bei ihnen zugegangen wie in einem guten Krimi: packend bis zum Schluss. Bei ihrer Ankunft auf dem Schiff wurde ihnen die Kabine Nummer 100 zugewiesen. Sie hatte leider einen gravierenden Fehler: bei der Nummer 100 fehlte die eins. Nix war‘s mit Komfort, Balkon und schöner Aussicht aufs Meer. Im Speisesaal habe ein Frankenholzer bei ihnen am Tisch gesessen. Der habe den Kellner gefragt: „Servieren Sie auch Flaschen?“ Darauf habe der Ober geantwortet: „Mein Herr, wir bedienen hier jeden Gast“. Auch von der ‚Kolonie‘ sei eine Dame mitgefahren. Beim abendlichen Büffet habe ein flotter junger Offizier neben ihr gestanden, den sie verzückt anschaute. Als sie ihn fragte, welche Aufgaben er auf dem Schiff habe antwortete er, dass er der Deckoffizier sei. Darauf meinte sie, bei ALDI denken sie aber wirklich an alles.

 

Als jüngster Büttenredner berichtete der 16-jährige Felix Fichtner als ‚Lausert‘ über seine Erlebnisse in der Schule und mit seinen Eltern. Nach den Weihnachtsferien sei seine Mutter in die Schule bestellt worden. Dort habe ihr der Lehrer mitgeteilt, dass von dem was ihr Sohn nicht weiß, acht Schüler sitzen bleiben könnten. Beim Frühstück habe sein Papa kürzlich die Todesanzeige seines Chefs in der Zeitung gelesen und er frage sich jetzt, wer denn außer dem Chef noch verstorben ist. In der Zeitung stehe nämlich, dass mit ihm einer der fähigsten Mitarbeiter gestorben ist.


Anschließend wurde die Bütt zum Tribunal. Vor der strengen Richterin Gisela Jakob stand Diakon Hans Eisel als Angeklagter. Ihm wurde die Verführung einer unbescholtenen Maid vorgeworfen und das mit schwerwiegenden Folgen von 10,5 Pfund. Weil er nach langjähriger Haft sprachgestört ist konnte er die Fragen des Gerichts nur singend und mit musikalischer Unterstützung beantworten. Auf die Frage „wann sind Sie geboren?“ sang er: „Am Rosenmontag bin ich geboren“. Seinen Wohnort gab er an mit: „Im Wald und auf der Heide“. Mit dem Lied „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ beantwortete er die Frage nach seinem Beruf. Als er wegen seines leichtsinnigen Verhaltens am Ende zu drei Jahren „Bulles“ verurteilt wurde, quittierte er die Entscheidung mit dem Lied „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“.

 

Gemeindereferent Gregor Müller informierte anschließend das närrische Forum über seine Urlaubs-Erlebnisse.

 

Als „Frau P. aus H.“ verkündete Christine Planz in ihrer Büttenrede, dass sie eigentlich Diplomatin werden wollte. Dies sei aber gescheitert, weil sie nicht chinesisch sprechen kann. Aus diesem Grund habe sie ihr chinesisches Navigationsgerät wieder umgetauscht und teste jetzt ein System, das den saarländischen Dialekt beherrscht und in Waldmohr automatisch auf den pfälzischen Dialekt umschaltet. Jetzt ist sie froh, dass sie nicht als Diplomatin auf die Menschheit losgelassen wurde.

 

Judith Boßlet und ihre Tochter Katharina philosophierten in ihrem Vortrag über das Leben, über die Nachbarn und über ihre kalten Füße auf dem Friedhof während einer Beerdigung. Sie erklärten auch die Unterschiede zwischen einem Impotenten, einem Frigiden und einem Senilen: Der Impotente will und kann nicht, der Frigide kann und will nicht, der Senile kann und will, weiß aber nicht mehr was.

 

Zwischen den Vorträgen lud Stefan Walzer die närrische Gemeinde zum Schunkeln und Mitsingen ein. Auch die Höcher Turmsänger des MGV umrahmten den Fastnachtsabend mit den Liedern „Ich war noch niemals in New York“, sie lobten den „Chianti-Wein“ und besangen den „Pfälzer Wind“. Nicht bekannt ist, wen sie mit dem Lied von Andrea Berg meinten: „Du hast mich tausendmal belogen“.

 

Den Vortragsreigen beschlossen Marion Fichtner und Mike Weber aus Websweiler. In ihren Rollen als Ehepaar „Esmeralda“ und „de Wewer“ strapazierten sie wieder die Lachmuskeln der Besucher. Sie zeigte als temperamentvolle „Ehefrau“ ihrem ängstlichen „Wewer“ wer in ihrer „Ehe“ die Hosen an hat. Sie berichteten auch über den Kauf eines Regals für ihr Bad beim Möbelhaus Ikea. Weil „de Wewer“ ins falsche Fach griff hängt jetzt in ihrer Toilette als einziger in Websweiler eine Dunstabzugshaube. Na ja, was gegen Küchendunst hilft kann eigentlich am stillen Örtchen auch nicht verkehrt sein!

 

Am Ende wollte „de Wewer“ seine „Esmeralda“ mit einem Zaubertrick in einer schwarzen Kiste verschwinden lassen und freute sich, dass er Besenstiele quer durch die Kiste schieben konnte. Als dann aus der Kiste ein Aufschrei erklang und Esmeralda recht ramponiert herauskam wurde klar, dass auch „Wewers“ Zauberkünste noch stark verbesserungsbedürftig sind. Esmeralda kommentierte seine Unfähigkeit so: „Von allen Arschgeigen dieser Welt bist Du die Stradivari!“ Armer Wewer, du hascht‘s werklich net leicht mit deinem „Temperamentbolze“ Esmeralda!

 

Zwischendurch heizten Felix Fichtner, Julian Hary und Sandra Bauer mit „Sexy“ von Marius Müller-Westernhagen und „Hulapalu“ von Andreas Gabalier die Stimmung auf.

 

Nach dem vierstündigen Programm dankte Christa Boßlet allen Aktiven für die Vorbereitung der Veranstaltung und für ihre gelungenen Vorträge. Ihnen und den Helfern, die für die Bewirtung der Gäste sorgten, überreichte sie einen Orden.

 

Die Katholische Frauengemeinschaft hat ihre Gäste wieder mit einem abwechslungsreichen Programm gut unterhalten. Die Besucher bedankten sich bei den Akteuren mit ihrem Applaus.

 

(Text und Fotos: Karl-Heinz Weckler)


Liebe Gemeinde,

 

Vor zwei Wochen wurde der neue amerikanische Präsident in sein Amt eingeführt. Bereits an seinem ersten Arbeitstag machte Donald Trump klar, dass seine Wahlkampfparolen auch über diesem Tag stehen und darüber hinaus gelten sollen. „America first“; der Rest der Welt spielt keine Rolle mehr. Schnell wird auch klar, wie er seine Macht nutzen wird: Per Dekret und ohne große Abstimmung mit Parlament oder Politikerkollegen aus anderen Ländern. So soll Amerika zu „alter Größe“ geführt werden. Das ist seine Sicht und wenn, wie bei der geringen Besucherzahl am Tag seiner Amtseinführung die Fakten gegen ihn sprechen, dann werden per Twitter oder über die Pressesprecherin einfach „alternative Fakten“ präsentiert. Pippi Langstrumpf hat das etwas charmanter formuliert: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

 

Vielleicht hätte Trump sich in puncto Machtverständnis mal ein Beispiel an demjenigen nehmen sollen, auf den er seinen Amtseid geschworen hat: Jesus Christus, der vor Pilatus von sich sagt: „Ich bin ein König, ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen.“ Er hat es nicht nötig, Menschen zu manipulieren, wer wie er von seiner Botschaft bis ins Letzte überzeugt ist, der braucht nicht den Leuten nach dem Mund zu reden und auf Mehrheiten zu schielen. Jesus weiß sich getragen von einer ganz anderen Macht, deswegen ist seine Lehre so klar und sein Handeln mit seiner Botschaft identisch. Für Jesus heißt es, die Armen und Schwachen zuerst.

 

Eine für die Weltöffentlichkeit naturgemäß weit weniger beachtete Amtseinführung fand zwei Wochen später im beschaulichen Bexbach, unserer Heimatgemeinde, statt: Ulrich Weinkötz wurde in sein Amt als neuer Pfarrer der Pfarrei Heiliger Nikolaus in Bexbach eingeführt. Zu alter Größe und Einfluss wird er die Kirche nicht führen können, das wird wohl auch kaum per Dekret funktionieren, dafür will Pfarrer Weinkötz zuerst einmal die Menschen in seiner neuen Gemeinde kennenlernen und ihnen zuhören. Bei seiner Begrüßung hat er nicht wie Donald Trump die geballte Faust, sondern den Zuhörern seine offenen Hände entgegengestreckt. Er lud sie ein zu einem gemeinsamen Weg, mit Gottes Hilfe hin zu den Menschen, die sich nach Ruhe und Orientierung sehnen.

 

Nach den vielen Stimmen zu urteilen, die nach dem Gottesdienst beim Empfang zu vernehmen waren, hat Pfarrer Weinkötz bereits an seinem ersten Arbeitstag die Sympathien und die Herzen der Menschen gewonnen. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg.

 

Gregor Müller, Gemeindereferent

Pfarrer Ulrich Weinkötz ins Amt eingeführt

 

Bei einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin, Bexbach, ist am Sonntag, 5. Februar, der neue Pfarrer der Pfarrei Heiliger Nikolaus, Ulrich Weinkötz, von Dekan Andreas Sturm ins Amt eingeführt worden. Die Besucher, die das Gotteshaus bis auf den letzten Platz füllten, hießen ihren neuen Priester herzlich willkommen.

 

Dekan Sturm erinnerte in seiner Einführung an die vielfältigen Aufgaben, die auf den neuen Pfarrer in Bexbach zukommen. Es erwarte ihn eine lebendige Gemeinde mit einer Fülle von Gruppen und Vereinen. Dennoch, betonte Sturm, solle sich Ulrich Weinkötz nicht von der Arbeit vereinnahmen lassen, sondern auch mal an sich denken und eine Auszeit nehmen.

 

Ernennungsschreiben, Amtsversprechen, Amtsergreifung. Das alles wertete Pfarrer Weinkötz als „Zeichen und Riten“. Hinter diesen Worten stehe jedoch Jesus Christus, „der mir und der uns mit einfachen Worten sagen will: Ulrich, komm herein, die Tür ist offen, hier diese Pfarrei …. ist nicht nur mein Ort, sondern jetzt auch dein Ort, um mitten unter ihnen zu leben“, ihnen die frohe Botschaft zu überbringen. Ausdrücklich betonte Weinkötz, dass er froh sei, hier zu sein. Mit kräftigem Applaus beantworteten die Besucher die Frage, ob auch sie froh seien.

 

Wie bei seinen Begrüßungsworten beteuerte der Pfarrer, dass er – wie alle hier, wie sein Vorgänger Andreas Münck – bewegt vom selben Geist sei, dem „Geist der uns lebendig macht“. Weinkötz verhehlte dennoch nicht, dass er „gewaltiges Bauchweh“ habe, sich frage, ob alles gut gehen werde. Aber die Bibel kenne keine Helden, sondern nur Frauen und Männer, die sich auf Gott selbst in ihrem Leben eingelassen haben. Kirche entstehe immer dann, wenn ein Mensch Gott in seinem Leben zulasse. Und Weinkötz blickte kurz zurück auf seinen Lebensweg, der am 10. November 1956 in Hardheim begann. Aufgewachsen in einer gut katholischen Familie, studierte er Theologie in Freiburg, Mainz und Würzburg, um am 4. Mai 1985 die Priesterweihe zu empfangen. Fasziniert vom heiligen Franziskus trat er in den Orden ein. Er wurde Kaplan in Maria Schutz, Kaiserslautern, wohin er nach fünf Jahren als Bildungshausreferent im Kloster Schwarzenberg und Leiter der Gemeinschaft zurückkehrte. Den Orden verließ er, als dieser sich 2012 aus der Pfarreipastoral zurückzog. Nun, nach 21 Jahren, freue er sich, ein neues spannendes Kapitel in Bexbach aufzuschlagen.

 

Für die Pfarrei hieß Pfarreiratsvorsitzender Bernhard Wittling Ulrich Weinkötz als Mensch und Pfarrer willkommen. Er dankte ausdrücklich Kaplan Dr. Jens Henning, der nach dem Weggang von Pfarrer Münck als Administrator vier Monate „brillant“ die Pfarrei geleitet habe. „Der do basst“, habe er gedacht, als er das Foto gesehen habe, meinte Landrat Dr. Theophil Gallo. Und er hoffte, wie später auch Bürgermeister Thomas Leis auf eine gute Zusammenarbeit. Für die protestantischen Kirchengemeinden begrüßte Pfarrer Hans-Dieter Heck „seinen Kollegen in der Reihe der Geistlichen von Bexbach. Es kann etwas erwachsen, wenn man Freunde wird“, rief er dem neuen Priester zu.

 

Mitgefeiert haben den Gottesdienst neben Dekan Andreas Sturm Kaplan Dr. Jens Henning, Bexbach, die Pfarrer Markus Hary, Homburg, Dr. Krystian Scheliga, Gersheim, Marco Gabriel, Otterberg, Dr. Udo Stenz, Ludwigshafen, Peter Vatter, Homburg. Die Kirchenchöre der Gemeinden sowie die Band Bexx gestalteten den Gottesdienst festlich mit. Beim Empfang im protestantischen Gemeindehaus bestand im Anschluss Gelegenheit, den neuen Pfarrer, seine Schwester und Haushälterin persönlich kennenzulernen. (Text/Fotos: R.W., T.B.)

 


Vater unser Tag der Kommunionkinder

 

Zum Vater unser Tag der Kommunionkinder konnte Gemeindereferent Gregor Müller am vergangenen Samstag in der Oberbexbacher Kirche 35 Kommunionkinder der Pfarrei St.Nikolaus Bexbach begrüßen: „Wenn Jesus betete, dann war das für seine Jünger etwas ganze Besonderes. Er sprach zu Gott wie mit einem Freund, ja wie mit Papa oder Mama. Seine Anrede drückte ein ganz persönliches Verhältnis zu Gott aus. Seine Jünger baten ihn, sie beten zu lehren, worauf Jesus ihnen und somit auch uns das Vater unser schenkte, das wichtigste Gebet für alle Christen“.

In mehren Workshops setzten sich die Kinder und die jeweiligen Gruppenleiterinnen mit den einzelnen Teilen des Vater- unser- Gebetes auseinander. Zu „Gib uns unser täglich Brot“ wurde im Kindergarten Brot gebacken, zu „Dein Reich komme“ überlegten die Kinder wie Gottes Reich aussehen könne. Zu „Vergib uns unsere Schuld“ wurden 2 kleine Theaterstücke einstudiert und zu „Erlöse uns von dem Bösen“ Tontopfmännchen mit einer hellen und einer dunklen Seite gebastelt. Im abschließenden Gottesdienst, zu dem auch zahlreiche Eltern erschienen, wurden die „Ergebnisse“ des Tages vorgestellt bzw. verspeist und gemeinsam das Vater unser mit den entsprechenden Bewegungen gebetet. Nach 3 Stunden ging ein abwechslungs- und lehrreicher Nachmittag zu Ende.

 GM

 


Neue Kommunionhelferinnen nehmen Dienst auf

 

Würdevoll, aber nicht mit traurig-bitterer Miene die Hostie überreichen. Diesen Merksatz gab Clemens Schirmer, Liturgiereferent der Diözese Speyer, den angehenden Kommunionhelfern im Bistum Speyer mit auf den Weg. Für die Pfarrei Heiliger Nikolaus, Bexbach, absolvierten den eintägigen Kurs am letzten Samstag im Januar Alexandra Scholler und Regina Wilhelm. Über 30 Frauen und Männer machten sich im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen Gedanken über die Bedeutung der Eucharistie für sich selbst. „In der Liturgie, besonders im heiligen Opfer der Eucharistie, vollzieht sich das Werk unserer Erlösung“, zitierte Schirmer die Konstitution über die heilige Liturgie, die das Zweite Vatikanische Konzil herausgegeben hat. Auch über die Sinnebenen der Eucharistie, die sich darstellt im Himmlischen Hochzeitsmahl, im Opfermahl, im Brotbrechen, im Gastmahl, im Mahl der Sünder, im Erscheinungsmahl, im Gedächtnismahl und im Mahl der Liebe sprachen die Kursteilnehmer. Wer Kommunion austeile, betonte Schirmer, solle das nicht um seiner selbst willen tun, sondern sich der wesentlichen und schönen Aufgabe bewusst sein. Schließlich schenke der Kommunionhelfer das Wichtigste weiter, was Jesus den Menschen gegeben hat, sich selbst. Am Nachmittag wurde ganz praktisch der Ablauf eingeübt. Und am darauffolgenden Sonntag bestanden die beiden Bexbacher Kommunionhelferinnen bereits ihre Feuerprobe. (R.W.)


„Jesus stellt die Liebe Gottes ins Zentrum“

 Interessierte diskutierten mit Kaplan Jens Henning in der Funz’l

 

Das Leben von Jesus von Nazareth stand dieses Mal im Mittelpunkt der Reihe „Gott am Zapfhahn“, zu der Kaplan Dr. Jens Henning erstmals im November und nun im Januar wieder in die Kneipe „Funz’l“ eingeladen hat. Etliche Besucher waren gekommen. In seinem Impulsvortrag ging Henning auf die Person Jesu ein. Erwiesenermaßen habe Jesus von Nazareth gelebt, gewirkt und gelehrt. Ausführlich beleuchtete der Kaplan die „revolutionäre Botschaft“, die Jesus seinen Anhängern und Zuhörern zu sagen hatte. Nicht das Gesetz und die unzähligen Gebote, die das Judentum vorschreibe, habe er in den Mittelpunkt gestellt, sondern den Menschen, die Liebe und den Frieden Gottes. Aussagen wie „wenn einer dir auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin“, seien für die damalige Zeit unerhört gewesen. Auch dass sich Jesus mit den kleinen Leuten, mit Sündern abgegeben habe, sei für viele provokativ gewesen. Dass nicht alle Episoden sich so zugetragen haben, wie sie in den Evangelien beschrieben werden, verhehlte Kaplan Henning nicht. Gerade die „schöne Weihnachtsgeschichte“, wie sie im Lukas-Evangelium dargestellt ist, sei wohl eher Fiktion. Denn Jesus sei wahrscheinlich nicht in Bethlehem, sondern in Nazareth geboren worden. Vermutlich habe er auch einen Beruf als Kleingärtner und Zimmermann – „eine Form, die es heute so nicht mehr gibt“ – ausgeübt. Die wirklich entscheidenden Jahre, auf denen die Lehre des Christentums aufbaue, seien die letzten zwei oder drei gewesen, sagte Kaplan Henning.

 

In der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde griffen einige Gäste die Anstöße auf, berichteten von eigenen Glaubenserfahrungen. Auch wurde deutlich, wie unterschiedlich die Jüngeren und Älteren Zugang zum Glauben finden. Die rund 30 Besucher, darunter welche aus Hettenleidelheim, Kaiserslautern und St. Ingbert, zeigten sich begeistert von dem Treffen und wünschten sich weitere Abende mit „Gott am Zapfhahn“. (Text: R.W./Foto: R. Kappler)

 


Erster ökumenischer Neujahrsempfang

 

Die katholische Kirchengemeinde St. Maria Geburt und die protestantische Kirchengemeinde Höchen hatten für den 15. Januar erstmals zu einem ökumenischen Neujahrsempfang in die Unterkirche eingeladen.

 

Im Namen der Pfarrgemeinde und des Gemeindeausschusses begrüßte Evi Paul die zahlreichen Gäste, darunter auch die Ortsvorsteherin Evi Scherer und den Bundestags-abgeordneten Alexander Funk. Ihr besonderer Gruß galt den Sängern des MGV Höchen mit ihrem Dirigenten Matthias Brill. Sie dankte dem Chor für die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs. Evi Paul freute sich über den guten Besuch und wünschte allen Gästen sowie ihren Familien ein gutes neues Jahr. Ihr besonderer Dank galt den Helferinnen und Helfern, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgten.

 

 Den guten Wünschen für das neue Jahr schlossen sich auch Pfarrer Rambaud, der zuvor den Sonntagsgottesdienst zelebriert hatte, und Gemeindereferent Gregor Müller an.

Weil Pfarrerin Sabine Graf urlaubsbedingt nicht teilnehmen konnte überbrachte Helmut Steitz als Mitglied des Ökumenischen Arbeitskreises Höchen, Frankenholz und Websweiler die Grüße und Neujahrswünsche der protestantischen Kirchengemeinde. Er freue sich, dass von der katholischen Gemeinde ein neuer Impuls ausgegangen ist, zu einem ökumenischen Neujahrsempfang einzuladen und dankte Evi Paul und Klaus Knapp für ihre Initiative. Dies sei wieder ein kleiner Schritt auf dem Weg zur Einheit der Christen. Zu den Bestrebungen, die Ökumene zu fördern sagte Helmut Steitz wörtlich: „Die Ökumene ist ein Haus mit vielen Wohnungen, in der die verschiedenen Konfessionen und Glaubensgemeinschaften leben. Sie alle suchen auf verschiedene Weise unseren gemeinsamen Gott. Das macht unsere bunte Vielfalt aus!“ Ihn würde es sehr freuen, wenn er noch erleben dürfte, dass alle Gläubigen an den Tisch des Herrn gingen um das Abendmahl gemeinsam zu feiern und er mahnte: „wir können nicht warten bis auf höchster theologischer Ebene Beschlüsse gefasst werden, denn dann werden sich die Gläubigen mehr und mehr von unserer Kirche abwenden“!

 

Um das Miteinander und die Zusammenarbeit beider Kirchen am Höcherberg zu fördern sei vor nunmehr 30 Jahren auf Initiative der beiden Pfarrer Addi Schweizer und Emil Bayer der Arbeitskreis Ökumene gegründet worden. Seither wurden einige Aktivitäten auf den Weg gebracht. Beispiele seien die ökumenische Frauengemeinschaft und der jährlich stattfindende Tagesausflug zu interessanten Kirchen und sehenswerten Besuchszielen in unserer näheren und weiteren Umgebung. Manfred Lapré überbrachte anschließend die Grüße und Wünsche der Pfarrgemeinde St. Josef in Frankenholz.

Ortsvorsteherin Evi Scherer wertete in ihrer Ansprache den guten Besuch als Zeichen, dass die Menschen die Ökumene wollen. Wörtlich sagte sie: „den Gottesdienst haben katholische und evangelische Christen gemeinsam gefeiert. So können wir das neue Jahr ganz entspannt ökumenisch beginnen“. Sie hoffe, dass sich die Premiere des ökumenischen Neujahrsempfangs zu einer schönen Tradition entwickeln wird. Aus ihrer Sicht seien die Unterschiede zwischen dem katholischen und dem evangelischen Glauben nicht so groß, dass sie die Trennung in „meine und deine“ Kirche rechtfertigen würden. Zwischen beiden Konfessionen gebe es mehr Verbindendes als Trennendes. Sie selbst habe den Eindruck, dass viele Gläubige heute in dieser Hinsicht weiter voraus sind als manche Theologen. Besonders gefreut habe sie sich darüber, dass die Tochter der protestantischen Pfarrerin, Pauline Graf, vor wenigen Tagen mit den Sternsingern gemeinsam zur Segnung der Häuser unterwegs war. Die Beziehungen zwischen den evangelischen und katholischen Christen untereinander seien auf einem guten Weg.

Mit ihren guten Wünschen für das neue Jahr an alle Gäste verband sie die Hoffnung, dass gerade im Jubiläumsjahr 2017, in dem sich die Veröffentlichung der 95 Thesen durch Martin Luther in Wittenberg zum 500. Male jähre, auch die Ökumene eine gedeihliche Entwicklung nehmen möge.

 

Zum Abschluss des offiziellen Teils gab Klaus Knapp als Mitglied des Verwaltungsrats einen Rückblick auf das vergangene Jahr und eine Vorschau auf die Planungen für 2017.

 

Nach Bildung der neuen Gremien Pfarreiverwaltungsrat, Pfarreirat und Pfarrgemeindeausschuss zum 01.01.2016 übernahm der aus drei Mitgliedern bestehende Pfarrgemeinde-ausschuss am 27.01.2016 die Geschäfte von den Vorgängern. Sie hatten den neuen Mitgliedern mit auf den Weg gegeben, dass die Steuerung der Heizung marode sei und etwas getan werden müsse. Weil bereits zwei Tage nach der Übergabe die Heizungsanlage total ausfiel, stellte sich für die neuen Gremien die Frage: „Wie geht es mit unserer Heizung weiter?“ Schließlich ist die Beheizbarkeit der Kirche und der Unterkirche sowohl für das kirchliche Leben (Gottesdienste) als auch für die Nutzbarkeit der Unterkirche für kulturelle Veranstaltungen, Geburtstagsfeiern, Beerdigungskaffees, Faschingsveranstaltungen und andere Anlässe von größter Bedeutung.

 

Nach mehreren notdürftigen Reparaturen folgte im April die totale Ernüchterung: Fachleute empfahlen eine Überprüfung des Heizofens, bevor 10 000 bis 15 000 €uro in eine neue Steuerung investiert werden. Die Überprüfung ergab, dass auch der Heizofen ein „Totalschaden“ ist, weil er giftige Abgase an die Heizungsluft abgab. Angebote zur Erneuerung der gesamten Heizungsanlage beliefen sich auf rund 50 000,- €uro. Es stellte sich die Frage „wie bezahlen wir das?“ Nachdem das Bistum Speyer einen Zuschuss von 60 Prozent zusagte und auch die Pfarrei St. Nikolaus finanzielle Unterstützung anbot, begann im September die Demontage der alten Heizung. Bis zur Klärung der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen vergingen weitere zwei Monate. Erst im November konnten die vorbereitenden Arbeiten zum Einbau der neuen Anlage beginnen. Nach zwei Wochen folgte eine weitere Hiobsbotschaft: Durch nicht vorhersehbare Zusatzarbeiten zum Schutz vor Bränden stiegen die veranschlagten Kosten auf fast 65 000,- €uro. Die entstandene Finanzierungslücke von etwa 9 000 €uro muss durch Spenden finanziert werden. Derzeit läuft die Heizung provisorisch und ohne Steuerung. Die Heizungsanlage wird die Verant-wortlichen der Pfarrgemeinde auch 2017 beschäftigen, insbesondere ihre Finanzierung!

Klaus Knapp informierte sehr ausführlich über die Heizungsmisere, weil die Unsicherheit über den Zeitpunkt der Fertigstellung den Grund dafür lieferte, dass der ökumenische Neujahrsempfang nur kurzfristig zu planen war und das Presbyterium der protestantischen Kirche nicht umfassend in den Entscheidungsprozess einbezogen werden konnte.

Er versprach, dass im neuen Jahr die Planungen frühzeitig mit allen Beteiligten abge-sprochen werden und bedankte sich für das entgegengebrachte Verständnis und die Unterstützung.

In seiner Vorschau auf 2017 teilte Klaus Knapp mit, dass eine Aktivierung des kirchlichen Gemeindelebens geplant ist. Ab April soll einmal im Monat sonntags ein „Kirchen-Kaffee“ angeboten werden. Zu dem Kirchen-Kaffee soll es für Gehbehinderte gegen Voranmeldung zunächst versuchsweise einen „Hol- und Bringdienst“ geben.

Ferner findet in der Unterkirche außer dem traditionellen „Frauenfasching“ (am 17.02.2017) ein „Fastenessen“ (am 26.03.2017) statt. Im Sommer wird dann das Pfarrfest gefeiert am 15. August. Für den 08. Oktober ist ein kulturelles Highlight geplant: eine Veranstaltung in der Kirche mit dem Saarknappenchor. Wie im vergangenen Jahr wird ein „Adventstreff“ das Veranstaltungsjahr beschließen.

 

Zu allen Veranstaltungen wird schon jetzt eingeladen!

 

Mit einem Liedvortrag des MGV Höchen endete der offizielle Teil des ersten ökumenischen Neujahrsempfangs. Anschließend bestand reichlich Gelegenheit zur Unterhaltung und zum Genießen der angebotenen Münchner Weißwürste mit Brezeln. Allen Organisatoren und Helfern gebührt ein herzliches Dankeschön dafür, dass sie trotz der bestehenden Risiken mit der Heizungsanlage zu diesem Empfang eingeladen haben!

 

 (Text und Fotos: Karl-Heinz Weckler)



Messdiener-Abschied in St. Josef


Vier erwachsene Messdiener wurden in der Vorabendmesse vom Samstag, dem 21. Januar 2017, um 18.00 Uhr in St. Josef Frankenholz von Kaplan Dr. Jens Henning aus dem aktiven Altardienst verabschiedet: Dies waren Isabel und Roman Schmoll, Franziska Keil und Philipp Heil. Kaplan Henning ging bereits in seiner Predigt und auch bei den Fürbitten auf den jahrelangen, vielfältigen Dienst der vier Messdiener in der Pfarrei beim Altardienst, bei Prozessionen und Pfarrfesten, beim Sternsingen, bei der Organisation von Messdienerfahrten und der Betreuung der heranwachsenden Jungmessdiener, bei Gruppenstunden oder beim Kläppern in der Karwoche ein. Bei der Verabschiedung am Ende des Gottesdienstes segnete er die vier ausscheidenden Messdiener, die nun neue Wege beschreiten in Studium und Berufsausbildung. Beim Überreichen der Dankurkunde für ihren zwölf- bis vierzehnjährigen Dienst in der Pfarrei St. Josef wünschte er ihnen Glück und Erfolg für die Zukunft, aber sprach gleichzeitig die Hoffnung aus, dass sie sich auch weiterhin im kirchlichen Leben in Räten, bei Chören oder in anderen Gremien engagieren: „Denn seinen Glauben leben heißt nicht herrschen, sondern dienen!“

 

Im Anschluss daran hielt Felizitas Herrmann eine kurze Abschiedsrede für die jüngeren Nachwuchs-Messdiener. Sie bedankte sich im Namen aller für das gute Vorbild und die Hilfe und Unterstützung beim Hineinwachsen in den Altardienst. Auch sie wünschte den Vieren viel Erfolg für die Zukunft. Für den Gemeinde-Ausschuss überreichte die Vorsitzende, Frau Edelgard Lapré, im Namen der Gemeinde St. Josef Geschenkgutscheine aus dem Missionshaus St. Wendel. Mit etwas Wehmut, aber auch großer Dankbarkeit verabschiedete auch sie letztlich die vier langjährigen treuen Messdiener aus ihrem aktiven Dienst: „Ihr habt das Messdiener-Leben in unserer Pfarrgemeinde entscheidend mitgeprägt und wart Vorbilder für eure jüngeren Mitmessdiener. Wir wünschen euch ein Leben aus dem Glauben als roten Faden für eure Zukunft und Gottes Segen!“

 ML


Make peace great again - Familiengottesdienst in Bexbach

 

 

„Du deckst mit den Tisch vor den Augen meiner Feinde“, dieser Abschnitt des alten Psalm 23 stand im Mittelpunkt des Familiengottesdienstes, der wieder vom Chor und der Band Bexx musikalisch gestaltet wurde. „Wir können uns glücklich schätzen, hier in Deutschland in einer Zeit zu leben, in der wir im Gegensatz zum Volk der Israeliten zur Entstehungszeit des Psalms nicht von Feinden bedroht sind“, so Gemeindereferent Gregor Müller in seiner Ansprache.

 

Aber auch in Situationen der Anfeindung zeige Jesus einen Weg aus der Gewalt. So gebe er uns mit seiner bedingungslosen Feindesliebe, die selbst am Kreuz bestand, ein eindrucksvolles Zeugnis und Vorbild.

 

Wie der Umgang mit Feinden konkret aussehen kann, zeigte dann das von Kommunionkindern gespielte Beispiel des barmherzigen Samariters: Er überwindet die Grenze des Hasses und leistet dem Menschen in Not seine Hilfe.

 

Mehrmals klang im Gottesdienst Kritik an Äußerungen des neuen Präsidenten Donald Trump an; so bei der Begrüßung durch Kaplan Henning, der den Gottesdienst zelebrierte. Nicht america first, nicht das Eigene zuerst, sondern die Armen und Benachteiligten zuerst, dies sei der Weg Jesu gewesen.

 

„Wir gehen den Weg zu dir, Seite an Seite, ein Leben lang für immer“, dieses Lied von Christina Stürmer, das als Solo im Gottesdienst erklang, steht für die Bereitschaft gegen alle Ausgrenzung und Hetze gemeinsam für den Frieden zu gehen.

 

Make peace great again.

 

GM


Kommunionkinder auf Krippentour

 

Die traditionelle Fahrt zur Krippenausstellung nach St. Wendel stand auch für die diesjährigen Kommunionkinder wieder auf dem Programm. Am Donnerstag, dem 12. Januar 2017, um 15.00 Uhr, fuhr die Gruppe mit 18 Kindern, den diesjährigen Katechetinnen, einigen Kommunioneltern sowie Herrn Diakon Kurt Ardner und Frau Edelgard Lapré von der Frankenholzer Pfarrkirche los zur Welt der Krippen.

 

Nach der Ankunft am Missionshaus stellte Frau Lapré den Kindern zunächst eine große Freiluftkrippe nach dem Vorbild des Heiligen Franz von Assisi vor. Die späteren Krippenlandschaften haben um 1200 in Italien ihren Ursprung. Im Missionshaus gab es dann bei der Führung in die Krippenausstellung eine traurige Änderung: Der langjährige Betreuer und Initiator der Ausstellung, Herr Karl Heindl, war im vergangenen Sommer plötzlich verstorben. An seiner Stelle übernahm nun Herr Ernst Kiefer gemeinsam mit der Ehefrau des Verstorbenen die Weiterführung des Lebenswerkes von Herrn Heindl, der auch Maler, Baumeister und Restaurator zahlreicher Krippen gewesen war.

 

Herr Kiefer führte die Kommunionkinder und ihre Begleiter zunächst in die Vielfalt der Krippen aus aller Welt ein. Er wies auch auf den Einsatz der Steyler Missionare hin, dem die Eintrittsgelder der Krippenausstellung zu Gute kommen. Danach durften die Kinder auf eigene Faust die über 550 Krippen in allen Größen und unterschiedlichen Materialien bestaunen - vom ausgehöhlten Kürbis, über Bambus, Silberblech, Kork, Zinn, Holz, Ton, Leder, Porzellan und Glas bis hin zu Perlen oder Lego-Steinen, die als Bausteine für Krippen dienen.

 

Die kleinsten Krippen stammen von einem 8-jährigen Schüler, der seine Mini-Krippenfiguren in eine halbierte Pistazienschale platziert hat sowie eine Tonkrippe von 2007, die handgeformt die Größe eines kleinen Fingernagels hat. Erstaunlich war auch die Vielfalt der Herkunftsländer der Krippen: Thailand, Japan, Mexiko, Indien, Kanada, Lappland, die Philippinen, Afrika oder Peru, um nur einige zu nennen. Nach eigenem Erkunden wurde schließlich zur Freude von Diakon Ardner auch die „Nudelkrippe“ von den Kommunionkindern entdeckt.

 

Beim anschließenden Krippen-Quiz stellte sich heraus, dass unsere Kommunionkinder sehr aufmerksam zugehört hatten. Nach einem kleinen Picknick im Gastraum wurde noch gemeinsam die Buchhandlung des Missionshauses besucht, die viele kleine Mitbringsel und eine große Auswahl von Büchern bereithält.

 

Gegen 18. 00 Uhr endete der eindrucksvolle Ausflug in die Krippenlandschaften der Welt wieder in Frankenholz an der Pfarrkirche St. Josef. Die Kommunionkinder bedankten sich bei ihren Katechetinnen und Begleitern für die tolle Entdeckungstour mit vielen superschönen Krippen. Die Sankt Wendeler Krippenausstellung schließt in diesem Jahr schon am 15. Januar 2017.

 


Kaplan Jens Henning und Judith Schwinn bei Kundschafterreise

 

Das Bistum Speyer unternimmt in den Jahren 2016 und 2017 vier so genannte „Kundschafterreisen“. Sie führen nach England, Nicaragua, Südafrika und auf die Philippinen. Das Ziel der ein- bis zweiwöchigen Reisen unter dem Motto „Lernen von der Weltkirche“ besteht darin, die seelsorgliche Arbeit in anderen Ländern kennenzulernen und Anregungen für die Kirchenentwicklung im Bistum Speyer zu erhalten. Die Reisegruppen setzen sich aus ehren- und hauptamtlichen Teilnehmern aus den neuen Pfarreien zusammen.

 

Aus unserer Pfarrei Heiliger Nikolaus haben sich Kaplan Dr. Jens Henning und Judith Schwinn, Bexbach, für die Kundschafterreise auf die Philippinen beworben und wurden als Reiseteilnehmer der 14-köpfigen Reisegruppe ausgewählt. Die Reiseleitung hat Dr. Andreas Braun aus Deidesheim und auch unser Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann wird diese Gruppe begleiten.

 

Bei den „Kundschafterreisen“ gehe es um ein Kennenlernen von pastoralen Ansätzen in verschiedenen Ländern, um in der Folge zu überlegen, „was uns bereichern kann für das konkrete Leben unserer Gemeinden oder Gemeinschaften in den neuen, größeren Pfarreien“, so der Leiter der Hauptabteilung Seelsorge Domkapitular Franz Vogelgesang, der die „Kundschafterreisen“ verantwortet. Neben der persönlichen, menschlichen und geistlichen Weiterentwicklung der Teilnehmer ist ihm die spirituelle und theologische Reflexion der während der Reise gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse ein zentrales Anliegen.

 

Die Philippinengruppe wird bei einem mehrtägigen Aufenthalt im Pastoralzentrum Bukalng Tpan Maryshore auf der Insel Negros das Konzept kennenlernen, wie die philippinische Kirche Basisgemeinden organisiert. Dabei handelt es sich um eine Struktur von so genannten „kleinen christlichen Gemeinschaften“, in denen der Glaube gelebt und die Probleme des Alltags gemeinsam angegangen werden. Diese wiederum bilden das Fundament von großen Pfarreien. Die Idee einer „partizipatorischen Kirche“ wie sie das II. Vatikanische Konzil entwirft, ist hier der Grundgedanke, bei dem die Kirche nicht dem Pfarrer oder dem Ordensmann „gehört“, sondern allen in der Gemeinde.

 

Nach dem Kennenlernen des Konzeptes wird die Reisegruppe auf der Nachbarinsel mehrere „kleine christliche Gemeinschaften“ besuchen, um die gelebte Praxis aber auch die Schwierigkeiten der Umsetzung zu erfahren.

 

In täglichen Reflexionstreffen sollen nicht nur die Erfahrungen der Teilnehmer ausgetauscht werden, sondern auch darüber beraten werden, welche Strukturen und Inhalte sich wie auf die Situation in unserem Bistum anwenden lassen.

 

Vielleicht möchten Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Reise von Kaplan Henning und Judith Schwinn virtuell begleiten. Das ist möglich auf dem Blog der Bistums-Homepage http://www.bistum-speyer.de/bistum-speyer/kundschafterreisen. Dort können Sie Reisenotizen und Bilder finden. Im Anschluss an die Reise werden die zwei über ihre Eindrücke und Erfahrungen berichten.


Stell dir vor es ist Sternsingergottesdienst und (fast) keiner geht hin

 

Nach einem langen und kalten Samstag, bei dem sie viele hunderte Hausbesuche gemacht und mehrere tausend Euro an Spenden für Kinder in Not gesammelt hatten, fanden sich am Sonntagmorgen nochmals fast 30 Sternsinger zum Gottesdienst ein, um ihre eingeübten Lieder und Texte den Besuchern vorzutragen. Dass dies leider immer sehr wenige sind, daran haben sich die Sternsinger in Oberbexbach im Laufe der Jahre gewöhnt. Wenn sich aber (abgesehen von den Gruppenleitern, die die Kinder auch am Sonntagmorgen unterstützten) gerade mal 10 (!) Personen in der Kirche verlieren, dann ist das nicht nur frustrierend, sondern höchst ärgerlich, zumal dies seit Weihnachten der erste Gottesdienst war. Am Wetter kann es wohl auch nicht gelegen haben, denn gleichzeitig hatten viele hundert Besucher überhaupt keine Schwierigkeit, zur Modellbörse in die Höcherberghalle zu gelangen.

 

Die Sternsingeraktion ist wohl das Einzige, was in unserer Gemeinde noch richtig gut läuft, und ein Gottesdienst mit dieser Zahl Kinder wäre für viele Gemeinden ein Höhepunkt im Laufe des Kirchenjahres, schade, dass dies bei uns so ignoriert wird. (Kommentar von Gregor Müller)


Adventstreff bei kalter Heizung und warmem Glühwein

 

Die Gemeinde von Höchen feierte am Sonntag, 18. Dezember, in ihrer Kirche den 4. Advent. Der Gottesdienst mit Kaplan Dr. Jens Henning begann um 9 Uhr. Da die Heizung nach der Erneuerung in dieser Woche endlich in Betrieb ging, wollte man an diesem Sonntag einen besonderen Gottesdienst feiern. Leider hatten sich die Verantwortlichen zu früh gefreut, da die Heizung einige Tage lief und prompt an diesem Morgen auf „Störung“ schaltete. Aber man trotzte dem Ganzen und nach einem etwas kürzeren Gottesdienst konnten sich viele Besucher beim ersten Adventstreff in der Kirche bei Glühwein, Kinderglühwein, Kaffee und Weihnachtsleckereien etwas aufwärmen. Auch wurden Engel aus Blättern des alten Gotteslobs angeboten. Der Erlös der Aktion und die Kollekte vom Gottesdienst kommen der Heizungserneuerung zugute. Alle waren sich einig, dass diese Aktion wiederholt werden sollte. (Text: S. B./Foto: KH. W.)

 


Heizungsausfall verzögert Krippenaufbau

 

Da die Heizung in der Höcher Kirche erst zum 4. Adventssonntag fertiggestellt war, konnten in diesem Jahr die Weihnachtskrippe und der Baum erst nach dem 4. Advent aufgestellt werden. Die ganze Gemeinde bedankt sich bei den Helfern vom Gemeindeausschuss und dem Verwaltungsrat, beim Sakristan Gregor Barth, bei Tina Hebel und Alina Jakob und bei den ehemaligen Verwaltungsratsmitgliedern, Frank Andres und Ferdinand Boßlet, für die Unterstützung. (Text/Foto: S.B.)

 


Krippenspiel findet hohen Anklang

 

Beim Gottesdienst am Heiligabend in der Kirche Maria Geburt Höchen führten 10 Kinder im Alter von 4 bis 11 Jahren das Krippenspiel vom Weihnachtsstern auf. Die Weihnachtsgeschichte wurde erzählt aus der Sicht des Weihnachtssterns, der dem Elternpaar, den Hirten und Königen die Show stehlen wollte. Es war eine interessante Sichtweise und die Kinder ernteten viel Beifall hierfür. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt, worüber sichtlich der Seelsorger der Uniklinik, Pfarrer Peter Vatter, der den Gottesdienst gestaltete, sichtlich freute. (Text/Foto: S.B.)

 


Männergesangverein erfreut mit Weihnachtsliedern

 

Es hat schon lange Tradition, dass der Männergesangverein Höchen unter der Leitung von Mathias Brill an einem der Weihnachtsfeiertage abwechselnd in einer der Höcher Kirchen den Gottesdienst mit seinen Liedbeiträgen umrahmt. In diesem Jahr waren die Sänger in der katholischen Kirche in Höchen zu Gast und erfreuten mit ihren weihnachtlichen Kirchenliedern die Gottesdienstbesucher.

 

Bei dem Gottesdienst waren auch die Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde zu Gast und die Weihnachtsbotschaft von Pfarrerin Sabine Graf wurde von Helmut Steitz überbracht. (Text/Foto: S.B.)

 


Sternsinger unterwegs in neuen Gewändern

 

Die Sternsinger waren am Samstag, 7. Januar, in Höchen in neuen Gewändern unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+*17“ bringen die Mädchen und Jungen jedes Jahr in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. 8 Kinder im Alter von 4 bis 11 Jahren und 4 Begleiter klopften an unzählige Türen und schrieben den Segen an diese. Neben den Geldspenden für die Kinder in Kenia erhielten sie für ihr Engagement Süßigkeiten. Zum Mittagessen gab es zur Stärkung von Ursula Knapp und Gisela Jakob selbstgemachte Pizza in der Unterkirche. Im Anschluss wurden noch die restlichen Häuser in Höchen besucht.

 

In diesem Jahr wurden knapp 1700 Euro für die bedürftigen Kinder in der Welt gesammelt. Dies war für Höchen ein Rekordergebnis. 2016 gingen 900 Euro ein.

 

Als die Planung für die diesjährige Sternsinger-Aktion begann, gab es eine schöne Überraschung. Die Stiftung des Pfälzerwald-Verein Höchen stellte eine größere Geldspende zur Verfügung, um die Sternsinger mit neuen Gewändern, Kronen, Turbanen und Sammelkassen auszustatten. Die Umhänge nähten Tina Hebel und Sandra Bauer. Ein Dank geht an die Spender und an alle, die diese Aktion unterstützt haben. (Text/Foto: S.B.)

 


Im Wartezimmer des Lebens – Adventsgottesdienst in St. Martin

 

Meist ist warten nervig; ob im Arztwartezimmer oder an der Bushaltestelle. Das zeigten die Mitglieder des Vorbereitungsteams zu Beginn der Ansprache im Familiengottesdienst am 3.Advent in der Martinskirche.

 

Das Volk Israel wartete viele Jahrhunderte auf den Erlöser, den der Prophet Jesaja versprochen hatte. Für uns Christen ist dieser Erlöser in der Person Jesu an Weihnachten auf die Erde gekommen, er war und ist für die Armen die große und befreiende Botschaft Gottes. Von der noch leeren Krippe wurden helle Tücher der lebendigen Beziehung zu den Armen, dargestellt durch schwarze Tücher, gelegt. Wenn wir Jesus nicht nur als Weihnachtsdeko, sondern als frohmachende Botschaft erfahren, dann wird es in unseren Herzen Weihnachten. Es sangen und spielten Chor und Band „Bexx“. (Text/Foto: G. M.)


„Gemeinsam für Gottes Schöpfung –

in Kenia und weltweit“

Sternsinger- Aktion 2017

 

Die Sternsinger-Aktion 2017 des Kindermissionswerks und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend richtet in diesem Jahr den Blick besonders auf das Thema der Schöpfung. Bei der Straßensammlung und beim abschließenden Gottesdienst sollen die Jugendlichen und ihre Begleiter eine ganz besondere Gemeinschaft erfahren – die Gemeinschaft aller, die in und von Gottes Schöpfung leben. Sie sind ebenso eingeladen, sich gemeinsam einzusetzen für eine Welt, in der alle Menschen teilhaben an der Sorge für die gemeinsame Erhaltung der Schöpfung.

 

Vor diesem Hintergrund machten sich am Freitag, dem 06.01. und Samstag, dem 07.01.2017 insgesamt 18 Kinder aus Frankenholz mit ihren Begleitern in farbenfrohen Königsgewändern auf den Weg. An der Krippe in der Pfarrkirche St. Josef wurden sie um 15.00 Uhr von Herrn Diakon Kurt Ardner ausgesandt, um bei grimmiger Kälte den Segen an die Frankenholzer Haustüren zu bringen: „20 * C + M + B * 17 – Christus segne dieses Haus!“ Zur Mittagszeit am Samstag gab es dann für die fleißigen Messdiener, Kommunionkinder, Geschwisterkinder und ihre Begleiter ein leckeres Mittagessen im Pfarrhaus. So gestärkt wurde auch noch der Rest der Frankenholzer Straßen besucht.

 

Dank der vielen engagierten Helferinnen und Helfer konnte in diesem Jahr der erfreuliche Betrag von rund 2300,- Euro gesammelt werden. In der Vorabendmesse am Samstagabend wiederholten die Sternsinger noch einmal ihr Segenslied und Kaplan Dr. Jens Henning bedankte sich herzlich bei allen Helfern der diesjährigen Sternsinger- Aktion. Auch im Namen der Organisatoren von St. Josef und des Pastoralteams von Bexbach sei allen Spendern herzlich gedankt, die diese wichtige Hilfsaktion unterstützt haben!

ML



Bei eisigen Temperaturen sammeln Sternsinger für Kinder in Kenia

 

Bei eisigen Temperaturen sind am Wochenende wieder über 70 Kinder und Erwachsene durch die Straßen in Mittelbexbach, Kleinottweiler, Rothmühle und Niederbexbach gelaufen und haben allen Menschen den Segen Gottes gebracht. Dabei haben sie für Kinder in Not gesammelt. Zum Mittagessen wurden sie von Alexandra Scholler und Stefanie Krewer im Kindergarten St. Dominikus mit Gulasch und Nudeln verköstigt. Am Sonntag trafen sich die Sternsinger noch einmal zum Sternsingergottesdienst. Am Fest der Taufe des Herrn erklärte Kaplan Jens Henning den Kindern, dass sie wie Jesus gehandelt haben: Jesus habe bei seiner Taufe erkannt, dass er die Liebe Gottes, die er selbst erfuhr, allen Menschen weitersagen sollte. Weiterhin hat er für sich erkannt, nicht nur sein eigenes Glück im Leben zu suchen, sondern allen Menschen Hilfe, Liebe und Vergebung zuteilwerden zu lassen. Auch die Sternsinger haben allen Menschen in Bexbach, ob katholisch, evangelisch, muslimisch oder nichtgläubig, den Segen Gottes gebracht. Sie haben ihre wertvolle Zeit investiert, damit viel Geld für notleidende Kinder zusammenkommt. Ein herzliches Dankeschön und Vergelt´s Gott an alle Kinder und ihre Begleiter für ihren unbezahlbaren Einsatz und natürlich auch an alle Spender. In diesem Jahr konnten wir unser Super-Ergebnis vom letzten Jahr noch einmal steigern: 9500 Euro (Vorjahr: 9400 Euro). (Text: J.H./Foto: privat)

 


Krippenfeier in Oberbexbach an Heilig Abend

 

Wie immer war die katholische Kirche in Oberbexbach am 24.12. mittags um 15.00 Uhr gut gefüllt, als die Kinder der Gemeinde St.Barbara im Rahmen des Gottesdienstes das Krippenspiel aufführten.

 

Bevor die Hirten und Könige zum Stall eilen, um ihn anzubeten, muss Jesus Abweisung und Armut erleben und kaum auf der Welt, Vertreibung und Flucht. Dieses Schicksal teilt er mit Millionen Kindern auch in unseren Tagen.

 

Dennoch wird auf der ganzen Welt Weihnachten als größtes Geburtstagsfest gefeiert, gerade in den Tagen nach dem furchtbaren Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt sei es wichtig, die mutmachenden Lieder der Hoffnung und des Friedens zu singen, so Gemeindereferent Gregor Müller in seiner Begrüßung. Indem Gott als kleines, wehrloses Kind zur Welt komme, zeige er, dass sein Weg nicht der Weg der Gewalt und der Zerstörung sei, sondern der Weg der Liebe und des Friedens.

 

Bevor die Lampen der Kirche ausgeschaltet und zum stimmungsvollen „Stille Nacht“ nur die Lichter der 6 Weihnachtsbäume erstrahlten, legte Familie Lezius das diesjährige „Christkind“ in die Krippe. Auch das hat in Oberbexbach Tradition. In jedem kleinen Kind kommt Gott zur Welt, macht sich mit dem neuen Erdenbürger auf den Weg durch das Leben, auch wenn der kleine Matajo im Gegensatz zu Jesus bereits 2 große Brüder hat.

GM


Das doppelte Christkind

 

Mittlerweile ist es in Bexbacher an Heilig Abend schon Tradition: Als Zeichen, dass Gott in jedem Kind neu geboren wird und sich mit dem neuen Erdenbürger auf den Weg durchs Leben macht, wird zum Schluss der Kinderkrippenfeier ein Baby in die Krippe gelegt.

 

Da Familie Seiwert nach ihrem größeren Sohn nun mit ihren Zwillingen gleich doppeltes Glück erfahren durfte, konnten die Besucher des Gottesdienstes den wohl einmaligen Anblick eines „doppelten Christkindes“ erleben.

 

Zu Beginn wurde das Friedenslicht von Betlehem in die Martinskirche getragen, dieses Zeichen der Hoffnung sei gerade in den Tagen nach dem furchtbaren Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt wichtig, so Gemeindereferent Gregor Müller in seiner Begrüßung. Indem Gott in einem wehrlosen kleinen Kind auf die Welt komme, zeige er, dass sein Weg nicht der der Gewalt und der Zerstörung, sondern der Weg des Friedens und der Liebe sei.

 

Mittelpunkt des Gottesdienstes, bei dem wieder der Chor und die Band Bexx neben den traditionellen Weihnachtsliedern auch moderne Weisen vortrugen, stand natürlich das Krippenspiel der Kinder der Gemeinde St.Martin. Die Sterndeuter suchten den neuen König, dessen Geburt ein besonderer Stern angezeigt hatte, zunächst im Palast, trafen aber dort nur einen König in Angst um seine Macht. Erst als sie bereit waren neue Wege zu gehen, fanden sie in einem armen Stall das wahre Licht und das Glück ihres Lebens.

Die Geburt dieses Kindes feierten nicht nur die Hirten und Könige, seit über 2.000 Jahren ist es das größte Fest der ganzen Welt.

 

Nach dem Dank an alle Mitwirkende schloss wie immer das traditionelle „Stille Nacht“ den Gottesdienst ab und entließ die zahlreichen Besucher zur weiteren Feier des Heilig Abends.

GM