Aktuelles/Berichte

Wie kommt eigentlich die Musikanlage vor Familiengottesdiensten in die Kirche

Damit alle Gottesdienstbesucher von Familiengottesdiensten in der Kirche St. Martin den Gesang und die Musik unserer Band BEXx und den Gesang des Chores BEXx gut verstehen können, ist der Aufbau der zusätzlichen Musikanlage in der Kirche notwendig.

Vor jedem Familiengottesdienst treffen sich deshalb, leider immer nur ein paar wenige Mitglieder des Chores und der Band, um diese Anlage aufzubauen. So auch wieder geschehen am 24. Dezember vor der Familien- und KIndermette. Während sich die Gottesdienstbesucher noch zu Hause gemütlich auf den Heiligen Abend vorbereiten konnten, bauten einige fleißige Helfer die Musikanlage in der Kirche auf.  Nach den Gottesdiensten wurde diese Anlage sofort wieder von den gleichen Helfern abgebaut und ins Lager zurückgebracht. Dabei halfen  auch weitere Mitglieder des Chores BEXx.

An dieser Stelle sei allen Helferinnen und Helfern recht herzlich für ihre regelmäßige Unterstützung gedankt.

admin


Weihnachtspäckchen für Flüchtlingskinder

 

Zu seiner jährlichen Weihnachts-Aktion hatte der Arbeitskreis Caritas von St. Josef, Frankenholz, auch in diesem Jahr wieder kleine Weihnachtspräsente für rund 18 Kinder von syrischen Flüchtlingsfamilien im Ort gepackt. Die Geschenktüten wurden in der Weihnachtswoche von den Mitgliedern des Arbeitskreises in den Wohnungen verteilt. Belohnt wurden sie von strahlenden Kinderaugen und von dankbaren Eltern, die aus Fremden langsam zu Freunden werden sollen. Wenn der Weg dazu auch weit ist, so beginnt er doch mit vielen kleinen Schritten wie diesem.

 

ML

 


Herr Pfarrer Charles Rensburg schreibt am 20.12.2016:

 

An die Pfarrei St. Nikolaus,

in diesem Jahr haben wir entschieden die Kinder-Weihnachtsfeier nicht in

Insuza abzuhalten. Wir haben nicht genug Geld für ca. 450 Kinder.

 

Deshalb feierten wir am 19. Dezember ein Kinderfest hier in der Nähe. Es

ist ein sehr armes "Dorf", mehr ein Slum, mit hunderten von Menschen,

welche vom Land hierher gekommen sind, um in Stadtnähe nach Arbeit zu

suchen.

Im ganzen Land herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit. Unglücklicherweise

gibt es aber auch hier nur sehr wenige Jobs und so leben diese Menschen

in sehr ärmlichen Verhältnissen, schlechter als auf dem Land.

 

Die meisten Kinder gehen nicht zur Schule, weil das Schulgeld fehlt. Die

Gemeinde Shiyabazali ist in einer schwierigen Situation.

 

So entschieden wir, dass wir gerne diesen kleinen Kindern Freude bringen

möchten, um zu zeigen, das Gott auch für die Armen und Verlassenen sorgt.

 

Die Kinder waren sehr aufgeregt. Sie sangen Weihnachtslieder und

spielten die Geburt von Jesus nach. Sie sangen auch "Happy Birthday" für

Jesus. Die Freude auf ihren Gesichtern zu sehen war soooo schön.

 

Vielen Dank dafür, dass Sie alle den Kinder von Afrika diese Freude

gebracht haben.

Wir besorgten für die Kinder einige Weihnachtsgeschenke für das Fest

(Imbiss, Süßigkeiten, Kuchen) und Schreibhefte für die Schule und mieteten eine Hüpfburg zum Spielen nach dem Essen.

 

 Wir rechneten mit 150 Kindern, aber letztlich haben wir 210 Kindern einen schönen Tag bereitet.

 

Ich möchte der Pfarrei St. Nikolaus Dank sagen für die Großzügigkeit von Liebe und Freundlichkeit, wodurch dieses Ereignis möglich wurde.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und Gottes Geschenk von Frieden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Father Charles Rensburg, OMI

Weitere Berichte und Briefe von Father Charles Rensburg finden Sie hier


Wie kommen eigentlich die Tannenbäume in die Kirche?

 

Diese Frage kann schnell beantwortet werden. Wie bei vielen anderen Dingen in unserer Kirche geht das nicht ohne die Hilfe Freiwilliger. Bereits am frühen Samstagmorgen trafen sich die sechs starken Männer, um die drei großen Bäume passend zu schneiden, aufzustellen und anschließend in der Kirche zu platzieren.

Und wie in jedem Jahr ist es ihnen auch dieses Mal gelungen, die Bäume "relativ" gerade ausschauen zu lassen.

Jetzt fehlt nur noch die Beleuchtung,  die wird, so wie jedes Jahr erst nach nach dem 4. Advent, rechtzeitig zum Weihnachstfest befestigt.

 

admin


Vorweihnachtliches Turmblasen

 

Am Vorabend zum 3. Advent, am Samstag, 10.12.2016, fand am Fuße des Kirchturms von Sankt Josef zum 13. Male das Frankenholzer Turmblasen statt. Das „Ostertal-Quintett“ aus Hangard intonierte Advents- und Weihnachtslieder, die vom Höcher Berg weit hinab ins Bexbacher Tal schallten. Gedichtvorträge von drei Kommunionkindern sowie Lieddarbietungen des katholischen Kirchenchores St. Josef und der Da-Capo-Kids aus Münchwies unter der Leitung von Pia Herrmann rundeten das Adventsprogramm ab.

 

Zünftig gefeiert wurde anschließend im „Kleinen Weihnachtsdorf“ rund ums Pfarrhaus und den Pavillon von St. Josef. (Text/Foto: M. L.)

 


Kommunionkinder gestalten Adventsweg

 

Am Donnerstag, 8. Dezember, gestalteten die Kommunionkinder im Rahmen ihrer Kommunionvorbereitung mit ihren Kommunionhelferinnen und Sakristan Winfried Ruffing den Adventsweg 2016 in der Frankenholzer Pfarrkirche.

 

An der bereits aufgebauten, aber noch leeren Krippe trafen sich die Kinder und zogen mit Gebeten, Liedern und Geschichten zusammen mit Maria, Josef und dem Esel eine Tagesreise weit Richtung Betlehem. Für jeden Tag des Advent wurde dabei jeweils eine Kerze angezündet. Anschließend wurde mitgestaltet, was Maria und Josef auf ihrer Wanderung von Nazareth nach Betlehem erlebt hatten. Auch der Verkündigungsengel, ein Esel, zwei Schafe und Heiligenfiguren wie Nikolaus und Barbara kamen dabei zu Wort.

 

Auch in diesem Jahr lädt der Adventsweg wieder kirchliche Gruppen oder stille Beter ein, hier eine Kerze anzuzünden und mit der Heiligen Familie ein Stück weit mitzugehen auf Weihnachten zu, hin zur Krippe, zum menschgewordenen Gotteskind. (Text/Foto: A.L.)

 


Frauen stimmen sich in Speyer auf Weihnachten ein

 

Der Besuch von Weihnachtsmärkten ist bei der katholischen Frauengemeinschaft Frankenholz schon zur Tradition geworden. Ziel in diesem Jahr war die Dom- und Bischofstadt Speyer. Die zahlreichen Teilnehmerinnen erlebten in der Stadtmitte von Speyer den Zauber des Weihnachtsmarktes mit zahlreichen Buden und Überraschungen. Mit Lichterglanz und Tannenschmuck weckte die Speyerer City die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest. (Text/Foto: A.S.)

 


Schmalzbrot und Glühwein schmecken Besuchern

 

Glühwein, Kinderpunsch, Schmalzbrote, Kräutertee und Lavendel in Säckchen, Plätzchen und Nüsse bot der Förderverein für Orgel und Kirchenmusik beim „Besonderen Wochenmarkt“ der Stadt Bexbach an. Bei klirrender Kälte schmeckten besonders die Heißgetränke. Mit acht Mitgliedern war der Förderverein vertreten. In aller Früh wurde der Pavillon aufgebaut, wurden Utensilien bereitgelegt, Essen und Getränke vorbereitet. An den Stehtischen standen insbesondere um die Mittagszeit etliche Besucher, um sich an den Köstlichkeiten zu laben. Auch das Spenden-körbchen blieb nicht leer.

 

„Mit der Resonanz sind wir recht zufrieden“, meinte Georg Schulz am Ende des Marktes. Für das kommende Jahr plant der Förderverein einige Konzerte – dann auch im neuen Pfarrheim. Weitere Mitstreiter sind übrigens mehr als willkommen. Interessierte melden sich beim Vorsitzendem, Ludwig Wasemann, Telefon 06826/3598. (Text/Foto: R.W.)

 


Gott am Zapfhahn – Gespräch über Gott und die Welt in der Funz‘l

 

Papst Franziskus fordert die Christen auf, an die Ränder der Gesellschaft zu gehen, um dort die frohe Botschaft weiterzusagen, also die gewohnten Räume der Verkündigung zu verlassen. Diese Anregung griff Kaplan Jens Henning auf und lud zu einem Gespräch über Gott und die Welt am Freitag 18.11. in eine für solche Themen eher fremde Umgebung, nämlich die „Funz‘l“, ein. Als Impuls für die Gespräche, die anschließend an den Tischen stattfanden, führte Kaplan Henning zunächst einige Gottesbeweise an. „Für mich ist es wichtig, dass mein Glaube nicht dem Verstand widerspricht, auch wenn dieser vieles nicht erklären kann.“ Diese philosophische Betrachtungsweise des Glaubens war für einige Gäste durchaus etwas Neues. An einigen Tischen wurde noch lange und intensiv diskutiert, wurden Glaubenserfahrungen ausgetauscht. Eine Fortsetzung dieser Gespräche ist am Freitag, 27. Januar. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn ist um 19.30 Uhr. Thema ist Jesu Leben und Wirken. (G.M.)



Nikolaus in der Kleiderstubb

 

Am Montag , den 05.12.2016 hatte die Kleiderstube zur Nikolausfeier für die syrischen Kinder in unserer Pfarrei eingeladen, um ihnen auch unsere Bräuche näher zu bringen. Über 35 Kinder waren mit ihren Eltern erschienen und begrüßten den "echten" Heiligen Bischof Nikolaus und Knecht Ruprecht, die natürlich auch ihre Nikolaustüten verteilten. Gemeindereferent Gregor Müller erzählte mit Hilfe von Mohammed Alzoubi den Kleinen eine der vielen Geschichten über den Heiligen Bischof Nikolaus, um ihnen die Person und seine Taten vorzustellen.

 

Im Anschluss saß man noch gemütlich bei Kaffee und Plätzchen zusammen.

KB

Nikolausfeier in der Kleiderstubb für Flüchtlingskinder

Bericht SR 1 - Aktueller Bericht - vom 5. Dezember 2016



Messdienertag als Start in den Advent

Der Messdienertag, zu dem 20 Minis ins Pfarrheim Oberbexbach gekommen waren, bildete in diesem Jahr den Start in die Adventszeit.

 

Dementsprechend war auch das Programm gestaltet: Nach dem Mittagessen, zu dem die Eltern leckere Salate und Kuchen spendiert hatten, konnten die Kinder beim Film „Wunder der Weihnacht“ erfahren, wieso der Weihnachtsmann bereits schon als kleines Kind heimlich den Kindern seines Heimatdorfes kleine selbstgebastelte Geschenke vor die Tür stellte. In der Basteleinheit entstanden aus Abfallprodukten wunderschöne Kunstwerke aus Papier. Ein Adventsquiz im Stille von „Der Große Preis“ rundete den Nachmittag ab. Anschließend feierte die große Schar der Minis gemeinsam mit der Gemeinde den Vorabendgottesdienst in der Barbarakirche wo zu Beginn der Adventskranz gesegnet wurde. Kaplan Jens Henning empfahl den Gottesdienstbesuchern, sich in dieser besonderen Zeit auf die Ruhe und die Besinnlichkeit einzulassen, ein gutes Buch am Adventskranz wäre eine sinnvolle Vorbereitung auf das große Fest, das uns mit der Menschwerdung Gottes erwarte.


Kirchenchor St.Barbara ehrte seine Jubilare

Am Ende des Gottesdienstes zu St.Barbara in der Vorabendmesse am 3.12. wurden mehrere Sängerinnen sowie die Dirigentin für ihre langjährige Tätigkeit geehrt.

Im Namen der Pfarrei und der Gemeinschaft der Sängerinnen und Sängern sprach der Vorsitzende des Kirchenchors, Gregor Müller Frau Isolde Fernes-Blatt Dank und Anerkennung für 25 Jahre aus, in denen sie den Chor bisher geleitet hat. „Wir sind unter deiner musikalischen Führung zu einer Familie zusammengewachsen, die miteinander durch dick und dünn geht und sich trotz einer kleiner werdenden Sängerzahl immer wieder für die Auftritte begeistern lässt.“

Aber was wäre die beste Dirigentin ohne Chor, so konnten gleich 2 Sängerinnen auf ein 65 jähriges Jubiläum zurückblicken: Frau Mechthild Emser und Frau Margarete Paulus. In der Dankesurkunde, die Bischof Dr.Wiesemann geschrieben hatte, wurden beide Sägerinnen als Vorbilder, denen es nachzueifern gilt bezeichnet. Wieviele Stunden Freizeit in all diesen Jahrzehnten für die Proben und Auftritte investiert wurden, könne man nicht ermessen, man könne nur einen ganz tief empfundenen Dank aussprechen.

Weiterhin wurden geehrt: Für 25 Jahre Frau Resl Ruffing und Frau Monika Burkhardt, sowie für 20 Jahre Frau Maria Höfner. Abschließend sprach Gregor Müller die Hoffnung aus, dass „wir noch ein ganze Zeit die Gottesdienste musikalisch gestalten können“.

Dem Gottesdienst schloss sich die Barbara-Feier des Kirchenchors im Pfarrheim an.

St.Nikolaus wirft sein Geld zum Fenster rein-

Gottesdienst im Kindergarten St.Dominikus

Dass es zwischen dem werbewirksamen Weihnachtsmann und dem „echten“ Nikolaus einen großen Unterschied gibt, dass zeigten die Kinder zu Beginn des Gottesdienstes, zu dem wieder zahlreichen Familie gekommen waren: Sie erkannten auf Fotos den heiligen Bischof in seinem Gewand, seiner Mitra und seinem Bischofsstab.

Eine der bekanntesten Geschichten über den Heiligen handelt vom sog. Kornwunder. Während einer Hungersnot bittet Nikolaus Gott um ein Wunder: Aus einem großen Frachtschiff laden die Menschen Korn aus, ohne dass der Laderaum leerer wird.

Diese Geschichte spielten die Kinder unter Anleitung von Gemeindereferent Gregor Müller mithilfe von Playmobil-Figuren. Hier wird das große Merkmal deutlich, das den Heiligen auch über 1.600 Jahre nach seinem Tod bekannt macht: Seine große Güte und Menschenfreundlichkeit. Um dies auch heute zu leben, dazu brauche es keinen langen Bart und keinen Bischofsmantel, „ein wenig Nikolaus können wir alle sein, wenn wir uns den Menschen in Not zuwenden“.

Mit der Einladung zum Besuch der Kinderkrippenfeiern am Heiligen Abend um 15.00 Uhr in Oberbexbach und um 16.30 Uhr in Bexbach endete der Gottesdienst.



Besinnliche Adventsfeier der kath. Frauen

 

Die kath. Frauengemeinschaft Frankenholz hatte zu ihrer traditionellen Adventsfeier in den geschmückten Gemeinschaftsraum des Pfarrhauses St. Josef eingeladen. Die Vorsitzende Anita Scherne konnte zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen, der Gemeinschaftsraum war besetzt bis auf den letzten Platz.

 

Die Feier war wieder ein gedanklicher Anstoß auf dem Weg durch die Adventszeit hin zu Weihnachten. Die Frauen trugen eine Adventsandacht vor zu dem Thema „Advent als Zwischenzeit“. „Advent ist eine besondere Zeit, eine Zeit, in der es um mehr geht als um schöne stimmungsvolle Momente. Advent ist zugleich Erinnerung, ist Gegenwart und ist auch Zukunft“ , so der Einstieg in die Adventsbesinnung in der auch der große Bogen der Heilsgeschichte, in den wir im Advent hineingenommen sind, angesprochen wurde. Entzündete Kerzen deuteten darauf hin, dass unsere Zukunft, dank der Hilfe Gottes, nicht dunkel, sondern hell ist. Die gemeinsam gesungenen Adventslieder wurden durch den Organisten Karl-Heinz Boßlet am Klavier begleitet. Bei Kaffee und Kuchen sowie Plätzchen und Glühwein erlebten die Gäste einen besinnlichen und gemütlichen Nachmittag. Zum Abschied gab es dann für alle noch ein kleines Weihnachtspräsent.

ML


Kirchenchor St. Martin feierte Patronatsfest

-140-jährige Geschichte mit Höhen und Tiefen -

 

Traditionsgemäß feierte der Kirchenchor St. Martin am letzten Sonntag im Kirchenjahr den „Cäcilientag“, sein Patronatsfest. Im Hochamt sang der Chor das „Jubilate“ von Hermann Angstenberger, „Alleluja“ von William Boyce, „Gott segne dich“ von Eric Bond und „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy nach einem Text von Martin Luther. In seiner Predigt zum gleichzeitigen Christkönigsfest befasste sich Kaplan Dr. Jens Henning mit dem Thema: Der leidende Jesus als König ist eine Identifikationsgestalt für die Menschen in Not, auch für uns heute. Am Ende des Gottesdienstes wurden Christina Weyers für zehnjährige Chorleitung und Joachim Gabriel für 55 Jahre Singen im Chor durch Kaplan Dr. Jens Henning und den 1. Vorsitzenden Walter Paulus besonders geehrt.

 

Zum Mittagessen traf sich die Chorgemeinschaft mit Angehörigen im Sportheim der DJK. Im Verlauf des Nachmittags ging die frühere Vorsitzende Frau Kribelbauer aus Anlass des 140-jährigen Jubiläums auf die Geschichte des Chores ein: Schon vor der Erbauung der Kirche gab es den Chor, den der damalige Lehrer Georg Geiger 1876 gründete. Zu den ersten Gesängen gehörten wohl das „Asperges me“ am Anfang des Sonntagsgottesdienstes und lateinische Choralmessen. Bald wurden aber auch mehrstimmige lateinische Messen und deutsche Chorsätze einstudiert. Auch die Anschaffung einer größeren Orgel 1910 förderte den Chorgesang. In der bewegten Zeit seines Bestehens mit zwei schlimmen Weltkriegen und dem Wechsel der politischen Systeme und Veränderungen auch in der Kirche zeigte sich, dass der Chor auch schlimme Zeiten überstand und immer imstande war Feste des Kirchenjahres musikalisch zu gestalten. Auch der weltliche Gesang, ja sogar Theaterspiele und vor allem Konzerte standen zeitweise auf dem Programm.

 

Wie viele andere Chöre hat auch der Bexbacher Kirchenchor heute mit Problemen zu kämpfen. Trotzdem kann er sich mit einem anspruchsvollen Leistungsniveau und der Zahl seiner Sängerinnen und Sänger sehen lassen, es ist sogar ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. Neue Wege geht der Chor schon lange, z. B. mit der Bildung von Projektchören zu Konzerten und kirchlichen Hochfesten.

 

Mit den Glückwünschen für „runde Geburtstage“ und gemeinsam gesungenen Liedern endete der gelungene harmonievolle Tag.


Ökumenischer Gottesdienst am Buß-und Bettag

Zu den festen Bestandteilen des ökumenischen Kirchenjahres zählt der gemeinsame Gottesdienst in der prot. Kirche am Buß- und Bettag. Seit der Abschaffung dieses ehemaligen Feiertages wird dieser Gottesdienst ökumenisch gefeiert, wobei ein kath. Geistlicher predigt. In diesem Jahr war es Kaplan Dr. Jens Henning, der eine Perikope aus dem Römerbrief zugrunde legte, um seine theologischen Gedanken zu den Themen Beten, Buße und Ökumene darzulegen. Buße sei kein einmaliger Akt, sondern das gesamte Leben eines Christen sei Buße. Wir bräuchten vor dem Jüngsten Tag daher keine Angst mehr zu haben, denn „Gott liebt uns, er urteilt, aber er verurteilt nicht. Und dieses ist in Jesus offenbar geworden“, so Kpl. Dr. Henning. Der besondere Buß- und Bettag erinnere an Gottes Geduld und Aufforderung, das Geschenk seiner Liebe ernstzunehmen. Daher sei Buße „das unverdiente Geschenk der Güte Gottes, das auch Gnade genannt wird“. Der Mensch solle daher sein Leben neu auf diese Liebe und Vergebungsbereitschaft Gottes ausrichten. Mit dem Hinweis auf die gemeinsame Erklärung der dt. Bischofskonferenz und des Lutherischen Weltbundes über die Rechtfertigungslehre sagte Dr. Henning über die Bedeutung der Ökumene: „Ziel ist es, die konfessionelle Individualität beizubehalten, dass wir verschieden bleiben können; denn uns verbindet doch viel mehr als uns trennt.“ Er zitierte den Kabarettisten Hans-Dieter Hüsch, der von „protestantischen Katholiken und katholischen Protestanten“ sprach, und drückte dann seine Hoffnung aus, dass das Verständnis von Abendmahl und Hlg. Eucharistie die Christen nicht mehr trennen möge, zumal uns Christus selbst zum Herrenmahl einlädt.

 

Musikalisch wurde dieser gemeinsame Gottesdienst vom prot. Kirchenchor unter der Leitung von Annegret Geibig begleitet, die auch die Orgel spielte. Zelebriert wurde er von Pfr. Heck und Kpl. Dr. Henning.

 

L/B

 


Traditionelles Kaffeekränzchen der KFD Frankenholz

Seit fast 60 Jahren ist das Kaffeekränzchen der Kath. Frauengemeinschaft am Buß- und Bettag in Frankenholz eine gute Tradition. Und so konnte auch in diesem Jahr die Vorsitzende, Frau Anita Scherne, im gut besetzten Pfarrhaus wieder zahlreiche Frauen begrüßen. Darunter auch viele evangelische Gäste und als männlichen Gast auch Herrn Diakon i. R. Kurt Ardner.

Nach Kaffee und Kuchen unterhielt die Spielgruppe die Gäste mit Vorträgen und Sketchen und hatte damit die Lacher auf ihrer Seite. Musikalisch wurde der Kaffeenachmittag von Christel Krell am Klavier und Helmut Klein mit der Geige.

ML


Feier und Feuer zu Ehren des Heiligen Martin begeistert die Kinder

 

Selten war die Pfarrkirche St. Josef so voller Kinder mit ihren Eltern wie bei der Feier zum Martinstag. Das Gedenken an Bischof Martin wird in Frankenholz bereits am Vorabend begangen. Am 10. November, um 17 Uhr begann die St. Martinsfeier in der Pfarrkirche mit der Begrüßung durch Diakon Hans Eisel. Anschließend sangen die Kinder der AWO-Kindertagesstätte mit ihren Erzieherinnen das bekannte Martinslied. Diakon Eisel schilderte kindgerecht die Lebensgeschichte des heiligen Martin vom römischen Hauptmann bis hin zum Bischof von Tours. Er wurde nach seinem Tode zum Schutzpatron der Reisenden, der Bettler, der Armen, der Reiter und der Soldaten.

 

Die Vorsitzende des Gemeinde-Ausschusses von St. Josef, Edelgard Lapré, sprach nach einem weiteren Lied der Kinder das Fürbittgebet. Es folgte ein gemeinsames Vaterunser. Vor dem Schluss-Segen bedankte sich Diakon Eisel bei den Kindern für ihre Lieder sowie bei der Leiterin der AWO-Kita, Frau Becker, und den mitwirkenden Erzieherinnen für ihren Einsatz.

 

Unter den Klängen von „Ich geh mit meiner Laterne“ zogen die Kinder mit ihren Laternen aus der Pfarrkirche St. Josef aus. Dort wurden sie schon erwartet von Sankt. Martin hoch zu Ross sowie der Freiwilligen Feuerwehr Frankenholz mit Fackeln, die den Martinsumzug durch die Frankenholzer Straßen anführten. Der Umzug endete schließlich mit einem großen Martinsfeuer auf dem Schulhof der Schillerschule Frankenholz. (Text: E. L.)


Den Armen mit den Augen Gottes sehen - Martinsumzug in Oberbexbach

Dass der Martinsumzug nicht nur ein Licht- und Laternenfest ist, sondern immer auch eine herausfordernde Botschaft in sich trägt, das wurde am 11. November beim Martinsfest in Oberbexbach wieder deutlich.

 

Bereits in der Feier, die dem Martinszug vorausging, stellen die Messdiener und Kommunionkinder in 3 Spielszenen vor, wie Menschen heute ausgegrenzt werden. Martin dagegen hatte keine Berührungsängste, er war im wahrsten Sinne des Wortes bereit, „halbe- halbe“ zu machen. Er sah den Bettler mit den Augen Gottes.

 

Mit einem Laternentanz erfreuten die Kinder des Kindergartens St. Barbara anschließend die zahlreichen Familien, die in die katholische Kirche gekommen waren. Nach dem Segen über die vielen bunten Laternen durch Gemeindereferent Gregor Müller machten sich die Teilnehmer hinter dem Reiter auf den Weg zum Alten Sportplatz, wo die Feuerwehr Oberbexbach nicht nur für die Sicherheit des Weges, sondern wieder für ein prächtiges Feuer gesorgt hatte. Nach dem Spiel der Mantelteilung nutzen viele Besucher die Gelegenheit, bei einem warmen Getränk noch gemeinsam zu verweilen. (Text/Foto: G. M.)


Isolde Fernes Blatt 25 Jahre Chorleiterin in Oberbexbach

 

Seit 25 Jahren ist Isolde Fernes Blatt Dirigentin des Kirchenchors von Oberbexbach. Dazu gratuliert die Gemeinde St. Barbara der Chorleiterin von ganzem Herzen. 1991 wurde sie vom damaligen Vorsitzenden Robert Embs gefragt, ob sie vorübergehend den Chor übernehmen könnte. Aus dieser Bereitschaft hat sich eine nun 25-jährige Tätigkeit entwickelt, so dass Isolde Fernes Blatt die mit großen Abstand dienstälteste Dirigentin in der Geschichte des Kirchenchors ist.

 

Für diesen treuen und wertvollen Einsatz sagen die Gemeindemitglieder von Oberbexbach ein ganz großes Dankeschön. Dieser Dank wird auch im Barbaragottesdienst, der am Samstag, 3.12.2016, um 18.00 Uhr in der Vorabendmesse gefeiert wird, zum Ausdruck gebracht.

 

Die Sängerinnen und Sänger freuen sich, mit ihrer geschätzten Dirigentin dieses Jubiläum auch in der anschließenden Barbara-Feier zu begehen und wünschen sich unter ihrer Leitung noch lange bei Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen singen zu können.


Martin steigt vom hohen Ross – Martinsumzug in Bexbach

„Der sitzt aber auf einem hohen Ross!“. Leute, über die so gesprochen wird, verhalten sich zumindest in den Augen der Betrachter sehr überheblich. In der Feier, die dem Martinsumzug am 10. November in Bexbach voranging, stellten die Messdiener und Kommunionkinder 3 Szenen vor, in denen Menschen ihre Mitspieler, Kollegen und Schulkameraden herablassend behandeln.

 

Martin hingegen stieg vom hohem Ross herab, er begegnete dem Bettler auf Augenhöhe, diese Begegnung veränderte sein Leben und half ihm zu seiner wahren Bestimmung: dem Dienst am Nächsten.

 

Die Martinsfeier, zu der zahlreiche Familien gekommen waren, wurde musikalisch umrahmt von den Kindern des Kindergartens St. Dominikus und einem dafür eigens zusammengestellten Elternchor mit Band.

 

Gestärkt mit einer Martinsbrezel, die wieder vom Ortsrat Bexbach verteilt wurde, machten sich die Eltern und Kinder mit ihren bunten Laternen dann hinter Martin hoch zu Ross auf den Weg zum DJK-Sportplatz, wo am Feuer nochmals die Mantelteilung zu sehen war. Gemeindereferent Gregor Müller dankte allen Akteuren, vor allem auch der Feuerwehr, „die nicht nur an diesem Tag ausgerückt ist, sondern Tag und Nacht - oft unter Einsatz des Lebens - bereit ist, für die Sicherheit der Bexbacher Bürger zu sorgen. Auch das ist ein Martinsdienst“. Nachdem der Fanfarenzug der DJK den musikalischen Schlusspunkt gesetzt hatte, blieben viele Familien noch bei einem Becher Glühwein oder Kinderpunsch zum Plausch zusammen. (Text/Foto: G. M.)


Ein Fest des Glaubens gefeiert

 

„Eingeladen zum Fest des Glaubens“. Mit diesem Lied begrüßten der Chor und die Band „Bexx“ die zahlreichen Besucher des Familiengottesdienstes in der Martinskirche. Aus Anlass des Großen Gebetes hatte das Vorbereitungsteam das Thema „Beten ist Reden mit einem Freund“ gewählt. In 2 Spielszenen wurde deutlich, wie wir oft reden, ohne dass eine Beziehung entsteht. Wenn Jesus betete, dann spürten seine Freunde hingegen, dass er sich mit seinen ganzen Fragen und Gefühlen ganz fest in Gott verankerte. Das uns von Jesus geschenkte Gebet des Vaterunsers ist eine Möglichkeit, sich immer wieder persönlich Gott anzuvertrauen.

 

Zu Beginn des Gottesdienstes hatte Kaplan Jens Henning seinen Mitzelebranten, Pfarrer Charles Rodriquez, begrüßt, der seit Jahren das von Bexbach unterstütze Waisenprojekt in Simbawe betreut. (Text/Foto: G. M.)


Martinsgottesdienst im Kindergarten

 

„Martin steigt vom hohen Ross herab“. Unter diesem Motto hatte sich wieder eine große Zahl Familien im Kindergarten St. Dominikus zum Gottesdienst eingefunden. Gemeindereferent Gregor Müller trug unter Einbeziehung der Kinder verschiedene Beispiele vor, wo Menschen auf einem hohen Ross sitzen bzw. sich als etwas Besseres erleben und auf die anderen verächtlich herabblicken.

 

Martin dagegen ist im sprichwörtlichen Sinne von seinem hohen Ross heruntergestiegen. Auf Augenhöhe mit dem Bettler spürte er seine wahre Berufung. Nur in der Begegnung mit Menschen können Vorurteile und Mauern fallen. Das Beispiel des Heiligen, dessen Namenstag in Bexbach bereits am 10. November mit einem großen Umzug gefeiert wird, fordert uns zum Nachdenken heraus. (Text/Foto G. M.)



Wandergruppe aus Waldmohr

 

Der Frankenholzer Marienweg ist bei den Wanderfreunden zu einer beliebten Strecke geworden. So trafen sich am Sonntag, den 13.11.2016, die Wanderfreunde Waldmohr an der Mariengrotte in Frankenholz, um den Marienweg zu gehen. Zur Einstimmung auf ihre „Pilgerwanderung“ wollten sie die Kirche besichtigen und etwas über den Bau der Grotte zu erfahren. Familie Lapré begrüßte die Wandergruppe und Herr Lapré informierte sie über die geschichtliche Entwicklung der Pfarrei St. Josef und den Bau der Kirche. Anschließend schilderte Frau Lapré die Entstehungsgeschichte der Mariengrotte. Bei einem abschließenden Rundgang durch die Kirche bestaunten die Besucher die farbenfrohen Fenster in den Seitenschiffen, die das Leben Jesu so eindrucksvoll darstellen. Auch das Relief der Hl. Barbara fand die Anerkennung der Besucher. An der Mariengrotte betete man gemeinsam. Die Leiterin der Gruppe, Frau Metzger, bedankte sich für die Führung, dann machte sich die Gruppe - spirituell gestärkt – auf den Marienweg.    ML

 


Gräbersegnung an Allerheiligen

Diese Feier gehört zur jährlichen Tradition: Nach der Allerheiligen-Vesper, die wieder von Kirchenchor mitgestaltet wurde, zogen die Gottesdienstbesucher zur Gräbersegnung auf den Friedhof. Gemeindereferent Gregor Müller nannte den Friedhof nicht nur einen Ort der Trauer und des Nachdenkens, sondern auch einen Ort der Hoffnung, so erzählten viele Grabsteine vom Glauben an ein gemeinsames Leben bei Gott. Das Weihwasser mit dem symbolisch die Gräber gesegnet wurden, stehe für diese lebendige Verbindung.

 

Bereits am Tag zuvor gedachte die Gemeinde in Oberbexbach den Toten; auch das Entzünden der Kerze für jeden Verstorbenen des vergangenen Jahres hat Tradition.

 


Martinsgottesdienst im Kindergarten

 „Martin steigt vom hohen Ross herab“, unter diesem Motto hatte sich wieder eine große Zahl Familien im Kindergarten ST.Dominikus zum Gottesdienst eingefunden.

Gemeindereferent Gregor Müller trug unter Einbeziehung der Kinder verschiedene Beispiele vor, wo Menschen auf einem hohen Ross sitzen, bzw. sich als etwas Besseres erleben und auf die anderen verächtlich herabblicken.

Martin dagegen ist im sprichwörtlichen Sinne von seinem hohen Ross heruntergestiegen, auf Augenhöhe mit dem Bettler spürte er seine wahre Berufung. Nur in der Begegnung mit Menschen können Vorurteile und Mauern fallen. Das Beispiel des Heiligen, dessen Namenstag in Bexbach bereits am 10.11. mit einem großen Umzug gefeiert wird, fordert uns zum Nachdenken heraus.

 


Kinderbibeltag der Pfarrei Hl.Nikolaus in Frankenholz

„Gott führt mich zu Wassern des Lebens“,

 

Aus diesem Abschnitt des Psalms 23 gestaltete das Kindergottesdienst-Team unter Mithilfe der Kommunioneltern einen Bibeltag in Frankenholz.

In 5 Workshops beschäftigten sich die 50 Kinder mit den verschiedenen Bedeutungen des Wassers, so sahen sie 2 Filme im Vergleich, beim ersten zeigte die großen Anstrengungen, die hierzulande unternommen werden, um eine Versorgung aller Menschen mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Im anderen Film sah man dagegen wie eine Familie in Kenia täglich mit der katastrophalen Dürre kämpfen muss, seit Jahren hat es aufgrund der Klimaveränderung dort nicht mehr geregnet und so ist ein Brunnen, mit Sternsingerspenden finanziert, die einzige Überlebenschance.

 

Dass Wasser aber auch eine Bedrohung bedeuten kann, sahen die Kinder im Jesus-Gleichnis des Hauses, das auf Sand gebaut war und von einer Sturmflut mitgerissen wurde.Weiterhin fertigten die Kinder ein Hörspiel „Jesus stillt den Sturm auf dem See“ an. Dass es für jeden Menschen wichtig ist, bei allem Stress immer wieder zu „Wassern der Ruhe“ zu kommen, erlebten die Kinder dann im „Nerv- und Oasenraum“.

 

Im abschließenden Gottesdienst erlebten die zahlreichen Besucher eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne: Aufmerksam lauschte die große Schar der Kinder den Liedern, die der „Liederkranz Frankenholz“ vortrug; er gestaltete die Messe aus Anlass seines 120-jährigen Jubiläums für seine verstorbenen Mitglieder. Das Schlusslied „Der Mond ist aufgegangen“ sangen dann auch die Kinder voller Begeisterung mit.

 


Der ökumenische Arbeitskreis informiert

Ökumenische Woche 2017 im Zeichen des Reformationsjubiläums

 

Mit etwa 80 Veranstaltungen im gesamten Saarland begehen die Rheinische Landeskirche und die Protestantische Landeskirche der Pfalz die Feierlichkeiten anlässlich des Reformationsjahres 1517. Am diesjährigen Reformationstag wurde das 500. Jubiläum in der Homburger prot. Stadtkirche mit der zentralen Reformationsfeier eröffnet. Beendet wird es am Reformationstag 2017, der aus gegebenem Anlass gesetzlicher Feiertag sein wird, in der Saarbrücker Ludwigskirche. Vor 500 Jahren, am 31. Okt. 1517, schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg, in denen er die Missstände der Kirche anprangerte, neue theologische Schwerpunkte setzte und Veränderungen anmahnte. Das hieraus resultierende abendländische Schisma war nach dem morgenländischen die zweite bedeutende Spaltung der Christenheit, nachdem sich 1054 die orthodoxen Kirchen von der römischen trennten.

 

Auch in Bexbach wird dieses Reformationsjubiläums gedacht, wenn im Rahmen der ökum. Woche 2017 verschiedene Referenten dieses, für die Kirchen-, Geistes- und Sprachgeschichte gleichermaßen entscheidende Ereignis aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Angefragt sind zwei Referenten, wobei der Wunsch geäußert wurde, dass Dr. Bonkhoff über die Anfänge der Reformation im Saarland und in Rheinland-Pfalz sprechen soll. Festgelegt hat der ökum. Arbeitskreis beider Kirchengemeinden unter dem Vorsitz von Pfr. Heck den 13.-17. März 2017.

 

Auch nach der Ruhestandsversetzung von Pfr. Münck wird die Bexbacher ökum. Tradition fortgeführt, am Buß- und Bettag sowie an Neujahr einen ökum. Gottesdienst zu feiern, wobei der jeweils gastgebende Geistliche nicht predigt, sondern sein ökum. Amtsbruder. So wird Kpl. Dr. Jens Henning am Buß- und Bettag (16.11.) in der prot. Kirche um 19 Uhr predigen, Pfr. Heck am 1. Jan. um 17 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Martin. Anschließend wird wieder der Neujahrsempfang im prot. Gemeindehaus stattfinden, den die prot. Frauengemeinschaft ausrichtet.

 

Auf eine besondere ökum. Veranstaltung wies Gerhard Kribelbauer hin: aus Anlass des 140-jährigen Bestehens des kath. Kirchenchores St. Cäcilia wird am Tag des Großen Gebetes (13. Nov.) um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin eine kirchenmusikalische Vesper gefeiert, in deren Verlauf neben dem kath. Kirchenchor auch der kath. Kirchenchor Oberbexbach, die Band Bex’x und der prot. Kirchenchor Bexbach singen werden. Zu dieser Vesper und zum anschließenden Umtrunk in der Kirche sind alle Katholiken, Protestanten und ökumenisch Interessierte eingeladen.

 

Der ökum. Jahresausflug 2017 wird am 9. Sept. nach Speyer in die Gedächtnis-kirche und nach Otterberg in die dortige Simultankirche führen.

L/B


Frankenholzer Messdiener erneut auf Dom-Tour

Bereits zum 4. Mal seit 2013 stand für die Frankenholzer Messdiener die Erkundung einer großen Kirche auf dem Programm. Nach der Besichtigung des Domes in Speyer und in Mainz, sowie der Benediktiner-Abtei in Tholey war dieses Jahr der Dom zu Trier Ziel des jährlichen Messdiener –Ausflugs. Und so ging es am Samstag, dem 22. Oktober 2016, für die „Minis“ und ihre Begleiter ab Bahnhof Homburg los in Richtung Trier. Die Fahrt im Zug verging wie im Flug. Vom Bahnhof aus marschierte die 11-köpfige Gruppe mit 8 Messdienern und 3 Begleiterinnen zunächst Richtung Porta Nigra, dem „Schwarzen Tor“. Das weltweit besterhaltene römische Stadttor aus großen Sandstein-Quadern wurde gebührend bewundert. Weiter ging es anschließend über den Hauptmarkt zu einem Imbiss in der Fußgängerzone.

Um 14.00 Uhr war dann die traditionelle Kirchenführung angesagt, im hohen Dom St. Peter. Die Domführerin, Frau Barbara Fickenscher, brachte in kurzweiligen 90 Minuten den Messdienern die Besonderheiten des Trier Domes nahe: Angefangen von der Stadtgründung durch den römischen Kaiser Augustus, der Trier damals „Augusta Treverorum“ nannte. Durch die heilige Pforte wurden die Messdiener dann in das Innere des Domes geführt. Dort gab es zunächst 2 Kirchenmäuse zu bestaunen, dann Sarkophage mit Bischofsgräbern, ein Standbild der Kaiserin Helena, die 3 Kreuznägel aus dem Heiligen Land mit nach Trier gebracht haben soll, ein großes Taufbecken, eine Schwalbennest-Orgel, eine Draufsicht auf den Aufbewahrungsort des Heiligen Rockes, unterirdische Reliquienschreine und die spannende Domschatzkammer. Die Minis waren wie gewohnt mit Feuereifer bei der Sache und stellten viele Fragen. In einer abschließenden Film-Präsentation wurden all diese vielfältigen Informationen noch einmal bildlich zusammengefasst. Die wegweisenden Worte des Trierer Bischofs Stephan Ackermann begleiteten abschließend die Minis auf ihrem Weg durch die Moselstadt.

 

Nach dem Verlassen des Domes hatten sich alle einen Imbiss in einem kleinen Lokal am Hauptmarkt verdient. Danach gab es noch einen Bummel über den herbstlichen Wochenmarkt. In den Seitenstraßen konnte man die vielen kleinen Geschäfte bestaunen. Vollgepackt mit neuen Eindrücken aus der Domstadt ging es gegen 18.00 Uhr wieder zum Hauptbahnhof. Gut in Homburg angekommen, stärkten sich die Minis auf dem Rückweg nach Frankenholz noch in einem Schnellrestaurant. Die Messdienergruppe bedankte sich bei ihren Begleiterinnen für die eindrucksvolle Fahrt und wünschte sich für das kommende Jahr eine weitere spannende Domerkundung.

 

ML


Christina Weyers 10 Jahre Organistin und Chorleiterin in St. Martin

Vor 10 Jahren zu Allerheiligen des Jahres 2006 trat Christina Weyers ihren Dienst in der Pfarrei St. Martin als Organistin und Chorleiterin an. Nach dem Weggang von Harald Frego entstand für den Chor eine schmerzliche Lücke, zumal die musikalische Gestaltung der Altarweihe als Abschluss der Innenrenovierung der Kirche und die Primiz von Dr. Udo Stenz bevorstanden. Erfreulicherweise hat Pia Herrmann aus Frankenholz zu den beiden Ereignissen vorübergehend die Chorleitung übernommen. Pfarrei und Kirchenchor standen nun vor dem Problem, Organistenstelle und Chorleiteramt neu zu besetzen. Glücklicherweise hat sich bald mit Christina Weyers eine ideale Lösung gefunden, denn sie brachte als geschulte Solosängerin die bersten Voraussetzungen für das Dirigentenamt mit. Am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik Speyer hatte sie die Qualifikation als C-Kirchenmusikerin für das Organisten- und Dirigentenamt erworben. An der Hochschule für Musik hatte sie mit dem Hauptfach Blockflöte, sowie Klavier und Traversflöte studiert. Weitere Qualifikationen erwarb sie als Diplommusikerzieherin in der musikalischen Früherziehung und in der Seniorenarbeit. Sie wirkt im Kreischorverband als musikalische Leiterin mit und hat in mehreren Chören Erfahrung im Chorgesang gesammelt.

 

Ihre frühen Kontakte mit Orgel und Singen erfuhr sie in ihrem Heimatort Geinsheim durch Schwester Inviolata, die viele Jahre Schulschwester und Organistin in Bexbach war. Schon in jungen Jahren spielte Frau Weyers als Nachfolgerin von Sr. Inviolata in Geinsheim die Orgel.

 

Für den Kirchenchor St. Martin Bexbach war die Umstellung auf eine neue Dirigentin anfangs nicht einfach. Jedoch erwarb sich Frau Weyers bald die Sympathien des Chores, was sich unter anderem in der Leistungsbereitschaft des Chores auch schwierige Stücke zu meistern und der hohen Quote des Probenbesuches zeigte. Bewundernswert ist auch ihr Engagement mit dem sie von Anfang an zu Werke ging. Unter ihrer Leitung hat der Chor seine Stärke von 35 Mitgliedern bis heute gehalten, zurzeit ist sogar ein leichter Aufwärtstrend erkennbar.

 

Als qualifizierte Sängerin kann sie viele Anleitungen für gutes fachgerechtes Singen an den Chor weitergeben. Durch intensive Stimmbildungsübungen wurde der Chor in seiner Singkultur vorwärts gebracht vor allem auch durch die Pflege des A-Cappella-Gesanges.

 

Unter der Leitung von Frau Weyers wurde das Repertoire an Chorliteratur noch umfangreicher und vielseitiger und reicht von Werken alter Meister bis in die Moderne, von lateinischen Messen bis zu Taizé-Gesängen und neuem geistlichem Liedgut. Ein Schwerpunkt gilt der Pflege lateinischer Messen aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte. Aber auch weltliche Gesänge stehen bisweilen auf dem Programm.

 

Höhepunkte im musikalischen Schaffen als Chorleiterin in St. Martin ist in erster Linie die anspruchsvolle musikalische Gestaltung der Gottesdienste an den hohen Feiertagen des Kirchenjahres. Glanzpunkte waren im Jahre 2007 das Konzert mit der Aufführung des Weihnachtsoratoriums „In Nativitate Domini Canticum“ von Marc Antoine Charpentier und das weihnachtliche Konzert 2014 mit Werken von Buxtehude, Bruckner, Nössler, Mauby, Wilson, Rutter, Camille Saint Saëns. Zur Aufführung größerer Werke hat sich vor allem die Bildung Projektchören als zukunftsweisend erwiesen. Inzwischen kann Frau Weyers zusammen mit dem Chor auf eine ganze Reihe von Sängerinnen und Sängern zurückgreifen, die den Chor z. B. auch demnächst an Weihnachten bei der „Messe brève“ von Léo Delibes verstärken werden.

 

Der Kirchenchor und die gesamte St. Martinsgemeinde wünschen Frau Weyers noch ein langes segensreiches Wirken im Dienste der Musica sacra in Bexbach


Erntedank in Maria Geburt Höchen

 

Das Erntedankfest gehört zu den ältesten Festen, die die Menschen feiern. Traditionell dankt man mit dieser Feier Gott am Ende der Erntezeit dafür, dass er die Früchte, das Gemüse und das Getreide hat gedeihen lassen. Heute lässt uns das Fest auch daran erinnern, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir so viel Nahrung auf unseren Tellern haben. Auf der ganzen Welt bedanken sich die Menschen für ihre Ernten.

 

 

Der diesjährige Erntedankgottesdienst in Höchen wurde am Samstag, 1. Oktober 2016 mit Pfarrer Bender gefeiert. Die Frauen des Gemeindeausschusses hatten einen schönen Erntealtar hergerichtet 

SB

 


Startgruppenstunde für die

Kommunionkinder aus ganz Bexbach

 

 

„Vor uns liegt ein langer Weg, er führt euch bis zu eurem großen Tag, an dem ihr auf großartige Weise die Freundschaft Jesu spüren könnt“. Gemeindereferent Gregor Müller begrüßte die Schar der Kommunionkinder sowie deren Eltern und Geschwister im vollbesetzten Pfarrheim in Oberbexbach. Was die Kinder auf diesem Weg der Vorbereitung alles erwartet, das machten viele Symbole deutlich, die in die Mitte gelegt, für die einzelnen Feste und Veranstaltungen des nächsten halben Jahres stehen.

GM


Neue Messdiener in Oberbexbach

Eigentlich sind sie ja gar nicht mehr neu; sie verrichten ihren Dienst bereits seit dem Weißen Sonntag, aber die offizielle Aufnahme in der Gemeinschaft der Messdiener erfolgte für 4 Kinder aus Oberbexbach und 3 Kinder aus Bexbach im Vorabendgottesdienst vergangene Woche.

 

In seiner Predigt nannte Kaplan Henning den Ministrantendienst unverzichtbar, weil er immer auf bestimmte Aspekte des Wirkens Jesu verweise. So stehen die Leuchter, die die Minis tragen für das Licht, das Jesus in die Welt gebracht hat, der Weihrauch wiederrum sei der „Stallgeruch“ der Kirche, eine Spur aus einer anderen, göttlichen Welt.

 

Im Folgenden wurden die 7 Kinder namentlich nach vorne gerufen, erklärten die Bereitschaft, ihren Dienst gut zu erfüllen und bekamen das Messdienerkreuz umgehängt.

 

Die Pfarrei St.Nikolaus freut sich über die neuen Minis und wünscht ihnen für ihre Aufgabe alles Gute.

 GM

„Der Herr ist mein Hirte“-

die Kinder der Pfarrei Hl.Nikolaus starten in die Kommunionvorbereitung

 

Zum ersten Mal starteten alle Kommunionkinder aus ganz Bexbach gemeinsam in die Vorbereitung auf den Weißen Sonntag. Kaplan Jens Henning begrüßte die Kinder mit ihren Familien zu dieser „Premiere“. Der über 3.000 Jahre alte Psalm 23 wonach Gott uns durchs Leben führt, steht als Motto über der Vorbereitung. Gemeindereferent Gregor Müller erläuterte die Aufgaben des Hirten, dem sich die Schafe bedingungslos anvertrauen. Aber nur derjenige kann Gott vertrauen, der in seinem Leben dieses Vertrauen zu einem anderen Menschen gespürt hat. Eine Traumreise führte die Gottesdienstbesucher in Gedanken zu diesem Menschen.

 

Nach der Ansprache stellten sich die insgesamt 50 Kinder aus allen Stadtteilen der Gottesdienstgemeinde vor.

 

Dass die Stimmung und die Musik den Besuchern gefallen hatte, macht der Applaus deutlich, mit dem am Schluss die Band und der Chor „Bexx“ bedacht wurden, die wie immer unter der Leitung von Bernhard Wittling standen.

 GM


Erntedankgottesdienst in Oberbexbach

„Erntefest ist heut, da freun sich alle Leut, weil Gott die Früchte wachsen lässt, ist heute Erntefest.“

 

Mit diesem Lied eröffneten die Kinder der Kindertagesstätte St.Barbara in der Kirche den Erntedankgottesdienst. Wie jedes Jahr war auf den Altarstufen eine farbenprächtige Dekoration aus Früchten und Obst aufgebaut, die die Vielfalt und den Reichtum des Geschenkes der Natur zeigte.

 

Aber nicht nur für die Früchte dankten die Kinder, sondern auch für die Menschen, die aus Getreide Mehl bzw. Brot machen, für die Menschen, die leckeres Essen zubereiten.

 

Und gemeinsam mit den zahlreichen Gottesdiensbesuchern sagten die Kinder Danke für die Phantasie, für Freunde, für Menschen die pflegen und helfen, für die Freude am Spiel und die Geborgenheit in der Familie.

 

Gemeindereferent Gregor Müller betonte in seiner Ansprache, dass bereits der erste Text der Bibel, die Schöpfungserzählung, die ganze Schöpfung als das Geschenk Gottes an die Menschen bezeichnet, ein Geschenk mit dem wir sorgfältig und behutsam zugehen müssen.

 

Gerade auch der Blick auf die Krisengebiete der Welt mahne uns, die wir in vielerlei Hinsicht auf einer Insel der Seligen leben, zur Dankbarkeit.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Kindertagesstätte St.Barbara wieder zum Erntemarkt ins Pfarrheim ein, wo es neben Kaffee und Kuchen auch wieder Dekorationsartikel für die Herbstzeit zu erwerben gab.

 GM



Erntedankfest rund um das Thema Brot!

 

Das Erntedankfest, auch Erntedank oder Erntefest, ist eine Tradition, bei der im Christentum die Gläubigen Gott für das Ergebnis der Ernte danken. Es wird in der Kath. Kirche stets am 1 Sonntag im Oktober gefeiert. In der Gemeinde St. Josef Frankenholz hat die Kath. Frauengemeinschaft die Tradition der Erntedankfeier übernommen, so auch am Sonntag, 2. Oktober. in einem Wortgottesdienst mit Diakon Kurt Ardner in der St. Josefs-Kirche. Die Vorsitzende der KFG, Anita Scherne, sprach herzliche Worte der Begrüßung und wies auf den von den Frauen hergerichteten schönen Erntealtar hin. Im Rahmen der Liturgiefeier wurden verschiedene Produkte von Lektorinnen zum Altar gebracht: Weizenkörner, u.a. mit dem Hinweis: „Oft vergessen wir, dass Gott uns das Saatgut in Form von Körnern und Talenten zur Verfügung stellt, damit wir das Wachstum fördern und eine reiche Ernte haben“. Blumen, mit denen Dankbarkeit ausgedrückt wird, wenn sonst die Worte fehlen und Brot, als unser wichtigstes Lebensmittel, das Symbol menschlicher Arbeit. Im Rahmen einer Brotmeditation zu dem Thema „Viele Körner sind ein Laib“, brachten die Frauen „Fladenbrot“ als das älteste und auch Brot der einfachen Menschen, ein „Pariser Stangenweißbrot“ als das Brot des Wohlstands und des städtischen Lebens, „Bauernvollwertbrot“ und neben diesem herzhaften Brot des Alltags auch das „Zuckerbrot“, süße Milchhörnchen und Rosinenbrötchen. Brot ist Leben – Leben ist Brot. „Herr, unser Gott, segne die Früchte der Erde, die wir in Dankbarkeit darbringen“ so das Gabengebet. Gott ist derjenige, der das Leben schenkt und alles, was das Leben enthält. Anita Scherne dankte zum Abschluss des gut besuchten Gottesdienstes allen für ihre Teilnahme. Am Mittwoch, 28.Sept., hatte die Frauengemeinschaft schon zum traditionellen Essen bei Zwiebelkuchen und Federweißer in den Gemeinschaftsraum des Pfarrhauses eingeladen.

ML


Würdigung für kirchliches und karitatives Engagement

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann verleiht Pirminius-Plakette an besonders engagierte Kirchenmitglieder aus der Diözese Speyer

Auch unsere Pfarrei dankt Herrn Karl-Heinz Ebersold für sein Engagement und beglückwünscht ihn zu dieser hohen Auszeichnung.

Würdigung für großes kirchliches und caritatives Engagement: Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat 17 Frauen und Männer aus der Diözese am Sonntag, 2. Oktober, im Priesterseminar St. German in Speyer die Pirminius-Plakette verliehen. Sie ist die höchste Auszeichnung der Diözese für besonderen ehrenamtlichen Einsatz für Pfarrei, Dekanat oder gar Diözese. Benannt ist die bischöfliche Ehrenplakette nach dem heiligen Abtbischof Pirminius. Er wirkte als Missionar im südwestdeutschen Raum und gründete das Kloster Hornbach, wo er im Jahr 753 starb. Der Ehrung vorausgegangen war das Pontifikalamt im Dom zum 955. Jahrestag der Weihe der romanischen Kathedrale.


In seiner Laudatio verglich Bischof Wiesemann die Kirche mit einem Gebäude, sprach von einem „lebendigen Bau der Kirche“. Er betonte: „Die Kirche Jesu Christi ist kein totes Gebilde, sondern eine Lebenskirche.“ Er dankte den Frauen und Männern, denen er die Pirminius-Plakette überreichte. Sie seien diejenigen, die am Gebäude Kirche weiterbauen und es weiterentwickeln, kleine und große Aufgaben übernähmen. „Ich kann als Bischof nur meinen Kopf neigen und danke sagen.“ Einige Preisträger konnten aus gesundheitlichen Gründen die Auszeichnung am Sonntag nicht persönlich entgegennehmen. „Auch die heute Erkrankten erhalten die Ehrung“, versicherte der Bischof.

 

BW


Neue Pfarrsekretärin

Liebe Angehörige der Pfarrei Heiliger Nikolaus Bexbach,

 

 

 

ab 1. November werde ich das Team der Pfarrsekretärinnen in Bexbach komplettieren. Ich heiße Regina Wilhelm, stamme aus der Vorderpfalz und werde nun Saarpfälzerin. Schon in meiner Heimatgemeinde war ich in der Kirche engagiert, war Sängerin im Kirchenchor, Mitglied im Pfarrgemeinderat, Lektorin und Pressereferentin der Pfarrei. Nach dem Studium war ich als Journalistin tätig, unter anderem für unsere Bistumszeitung „Der Pilger“.

 

Ich freue mich auf die neue Aufgabe und auf viele nette Begegnungen. Vielleicht lernen wir uns ja bald schon persönlich kennen.

 

Ihre Regina Wilhelm


Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Andreas Münck

Foto: R.Kappler

Mit einem feierlichen Gottesdienst am 28.8. verabschiedete sich Pfarrer Andreas Münck nach 12 Jahren in denen er zunächst in Bexbach und Oberbexbach, später zusätzlich in Frankenholz und Höchen wirkte, von seiner Gemeinde.

Trotz des schwül-heißen Wetters waren zahlreiche Gläubige in der Martinskirche versammelt, um zum letzten Mal mit Pfarrer Münck die Eucharistie zu feiern. In seiner Predigt griff er den Lesungstext auf, den er bereits bei seiner Einführung ausgewählt hatte: Moses betet für sein Volk, aber er braucht Hilfe, denn die ausgebreiteten Hände werden im Lauf der Zeit zu schwer. Dieses Bild hätte er als Sinnbild für den priesterlichen Dienst verstanden, wie er ihn in Bexbach erlebt hätte: Als frohmachende Segensspendung und Segen für die Menschen, aber auch als Bürde und Last. Ausdrücklich bedankte sich Pfarrer Münck bei den Menschen, die ihn in diesen Zeiten getragen und unterstützt hatten. Abschließend bat er die Gottesdienstgemeinde, seine Nachfolger, zunächst Kaplan Dr.Jens Henning als Pfarradministrator und ab nächstem Frühjahr Pfarrer Ulrich Weinkötz in gleichem Maße zu unterstützen und zu begleiten.

Foto: R.Kappler

Die Dankesurkunde von Bischof Wiesemann verlas und überreichte am Schluss des Gottesdienstes Dekan Pfarrer Andreas Sturm, der zusammen mit den früheren Kaplänen von Pfarrer Münck, Stanislaus Mach, Raymond Rambaud und Daniel Zamilski, sowie Kaplan Henning und Pfarrer Udo Stenz die Eucharistiefeier zelebrierte.


Fotos: R.Kappler

Stellvertretend für ihre Gruppierungen bedanken sich in Grußworten, Herr Wittling für die Pfarrgemeinde Hl.Nikolaus bzw. deren Räte, Herr Landrat Gallo für den Landkreis , Herr Bürgermeister Leis für die Stadt Bexbach, Gemeindereferent Müller für das Seelsorgeteam, Herr Paulus für die Kirchenchöre der Pfarrei, Pfarrer Sawitzki, Pfarrerin Ganster-Johnson, sowie Herr Pirrung und Frau Hiller für die Protestantischen Gemeinden, Frau Schmoll für die Messdiener, Frau Betz, Frau Scherne und Frau Boßlet für die Frauengemeinschaften, Herr Diakon Eisel für die Kolpingfamilie.

 

Nach dem Gottesdienst hatten die Gemeindemitglieder die Möglichkeit, sich beim Empfang in und vor dem prot.Gemeindehaus in Bexbach persönlich von Pfarrer Münck zu verabschieden.

 

Der DJK-Fanfarenzug überbrachte hierbei einen letzten musikalischen Gruß.

Foto: R.Kappler

Die Pfarrei Hl.Nikolaus dankt Pfarrer Andreas Münck für seinen Dienst in Bexbach und wünscht ihm für seinen (Un)ruhestand, den er am Chiemsee verbringen wird, alles Gute und Gottes reichen Segen.

 GM


Pfarrfest der kath. Kirchengemeinde Höchen

 

Am 15. August 2016 feierte die Pfarrgemeinde St. Maria Geburt rund um die katholische Kirche ihr diesjähriges Pfarrfest. Eingeleitet wurde das Fest um 17.00 Uhr durch einen feierlichen Gottesdienst durch Pfarrer Andreas Münck und im Anschluss wurde das Pfarrfest gefeiert. Fürs leibliche Wohl war mit Schwenkbraten, Rostwürsten und Salaten, die gespendet wurden, bestens gesorgt. Auch bei den Getränken fehlte es an nichts.

 

 Der Erlös aus dem Fest wird als wichtiger Baustein zur Finanzierung eines unverhofft aufgetretenen Problems der Gemeinde beitragen. Ende März versagte die Heizung. Sie versorgt neben der Kirche auch die Versammlungsstätte darunter. Daher muss die Heizung von Grund auf erneuert werden. Der Ofen muss erneuert, der Heizungsraum verlagert werden, Versorgungsleitungen und die Elektrik sind zu erneuern. Hier kommen auf die Gemeinde Kosten von rund 50.000 Euro zu die von Speyer mit 60 % bezuschusst werden. Die restlichen 20.000 Euro müssen von der Gemeinde selbst finanziert werden. Wie, darüber wird man sich nun Gedanken machen. Das Pfarrfest war ein Auftakt und es sind einige Veranstaltungen (größeres Konzert usw.) geplant.

Die Mitglieder vom Gemeindeausschuss und Verwaltungsrat möchten sich auf diesem Wege bei den Spendern der Salate bedanken und besonders bei den Höcher Firmlingen, die bei der Durchführung, Vor- und Nachbereitung des Festes so zahlreich geholfen haben.

 

(Text: Sandra Bauer / Fotos: Karl-Heinz Weckler)

 



Ökumenischer Jahresausflug auf den Spuren der Hlg. Hildegard von Bingen

 

Ein halbes Jahr ist seit der letzten ökumenischen Woche vergangen, die die Hlg. Hildegard von Bingen zum Thema hatte. Letzte Woche führte aus diesem Anlass der ökum. Jahresausflug nach Bingen, wo die Visionärin und Mystikerin nach ihrem Auszug vom Disibodenberg auf dem Rupertsberg in Bingen ihr erstes Kloster und 1165 in der leerstehenden Augustinerabtei ein Filialkloster gründete, auf das sich heute die Sankt Hildegardis-Abtei zu Eibingen beruft. Daher war auch diese Abtei die erste Station der Reise, wo die Teilnehmer/innen von Schwester Fidelis über Leben und Arbeiten in einem Benediktinerinnen- kloster informiert wurden. Über 40 Schwestern sind derzeit dort zuhause, die in vielfältigen Bereichen eingesetzt sind: u.a. Küche, Weinberg, Klosterkirche, Klosterladen, Exerzitienhaus. Der Tagesbeginn ist um 5 Uhr, Tagesende gegen 21 Uhr. Der Tagesablauf ist durch das Stundengebet fest geregelt; die Teilnehmer/innen hatten die Gelegen-heit, am Mittagsgebet, der sogenannten Sext, teilzunehmen und sich von den Klängen und Melodien der Psalmen erfreuen zu lassen.

 

Nachmittags wurde in Bingen das Museum am Strom besichtigt, wo in sehr eindrucksvoller Weise die historische Person Hildegards als wohl bedeutendste Frau des 12. Jahrhunderts vermittelt wurde. Des Weiteren wurde die Wahrnehmung der Hlg. Hildegard durch die Zeit vom Mittelalter zur Gegenwart beleuchtet.

 

Zwischen den einzelnen Veranstaltungen blieb genügend Zeit, um sich auf dem Binger Weinfest zu erholen und sich über das Gehörte auszutauschen. Den geselligen Abschluss bildete das Abendessen im Hildegardishof, wo dieser rundum gelungene Tag harmonisch ausklang, der wiederum von der Familie Stenz bestens vorbereitet wurde.

 

Pfr. Heck: „Dieser ökumenische Ausflug, welcher ja immer mit der ökum. Woche in Verbindung steht, ist ein wesentlicher Bestandteil unserer alljährlichen ökum. Veranstaltungen.“

L/B


Aufnahme der neuen Messdiener

am Kirchweihfest

 

Die Gemeinde St. Josef, Frankenholz, feierte am Sonntag, den 04.09.2016, ihr Kirchweihfest. Das feierliche Hochamt wurde von Kaplan Dr. Jens Hennig zelebriert. Es wurde mitgestaltet vom Kirchenchor St. Josef unter der Leitung von Pia Maria Herrmann. In diesem Gottesdienst stellte der Kaplan auch 3 neue Messdiener der Gemeinde vor: Johannes Meiser, Lenya und Marvin Heidrich. Die 3 Neu-Messdiener legten ihr Versprechen ab, den Dienst am Altar gewissenhaft auszuführen. Unter dem Applaus der Gemeinde wurden sie damit offiziell in die Messdienergruppe St. Josef aufgenommen.

 


Pfarrsekretärin von St. Josef verabschiedet

 

Nach 16 Jahren Dienst als Pfarrsekretärin wurde Frau Petra Werle Ende August in den Ruhestand verabschiedet. Frau Werle führte seit dem Jahr 2000 das Pfarrbüro von St. Josef und St. Maria im Pfarrhaus von Frankenholz. Nach der Gründung der Pfarrei Heiliger Nikolaus wurde das Pfarrbüro aufgelöst und Frau Werle arbeitete im neuen Pfarrbüro der Großpfarrei in Bexbach. Mit einem kleinen Präsent verabschiedete Frau Edelgard Lapré, die Vorsitzende vom Gemeindeausschuss St. Josef, Frau Petra Werle und dankte ihr für ihr umsichtiges Wirken für die Pfarrgemeinde St. Josef. Sie wünschte Frau Werle alles Gute für die Zukunft und die Zeit im Ruhestand.

 


Ausflugsfahrt der Katholischen Frauengemeinschaft Frankenholz

 

 

Am 27.07.2016 unternahm die Kath. Frauengemeinschaft St. Josef Frankenholz eine Ausflug nach Heidelberg. Bei herrlichem Sonnenschein besuchten sie die Altstadt und besichtigten die Jesuitenkirche. Zum Abschluss unternahmen sie eine Schifffahrt auf dem Neckar.

 


11. Grottenfest des Marienvereins

 

Der Förderverein Freunde der Mariengrotte Frankenholz e. V. hatte am Fest Maria Himmelfahrt am 15.08.2016 zu seinem traditionellen Grottenfest eingeladen. Rund 30 Personen konnte die Vorsitzende des Vereins, Frau Edelgard Lapré, im Gemeinschaftsraum des Pfarrhauses St. Josef begrüßen. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen kam es zu regem Gedankenaustausch.

 

Danach fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins statt. Nach der Begrüßung und dem Totengedenken erstattete die Vorsitzende vor den 17 Vereinsmitgliedern und den Gästen ihren Rechenschaftsbericht. Sie wies daraufhin, dass der Verein im Mai diesen Jahres sein 10-jähriges Bestehen begehen konnte. Im vergangenen Jahr war die Grotte durch die Aufstellung von 2 Bänken aufgewertet worden. Die stabilen Metallbänke in der Farbe marienblau waren von den Vereinsmitgliedern auf festen Betonfundamenten montiert worden. Des Weiteren hat der Verein eine mobile Lautsprecherbox angeschafft, damit die Vorbeter an der Grotte besser verstanden werden können. Frau Lapré bedankte sich bei dem „Grottenwart“, Herrn Winfried Ruffing, der die Grotte und ihre Umgebung vorbildlich in Top-Zustand hält, mit einer Flasche Wein. Danach erfolgte der Bericht des Schatzmeisters. Der Verein hat 46 Mitglieder. Die Tendenz ist leider rückläufig, da mehr Mitglieder versterben, als neue hinzukommen. Die Finanzlage des Vereins ist aber trotzdem stabil geblieben. Trotz der oben genannten Investitionen hat sich das Guthaben leicht verbessert. Die Neuwahlen des Vorstandes erbrachten folgendes Ergebnis: Vorsitzende Frau Edelgard Lapré, stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin Frau Jutta Sedlmeier, Schatzmeister Herr Manfred Lapré, Kassenprüfer Frau Anita Scherne und Herr Hermann Käfer. Damit hat sich an der Vorstandschaft nichts geändert. Zum Vorstand gehört weiterhin Herr Pfarrer Andreas Münck, der verhindert war, weil er die Eröffnungsmesse zum Pfarrfest in Höchen hielt.

 

Nach der Mitgliederversammlung begaben sich alle zu der Mariengrotte um den Rosenkranz bei strahlendem Sonnenschein unter freien Himmel zu beten. Es mussten sogar Sonnenschirme aufgestellt werden, damit die älteren Beter im Schatten sitzen konnten. Im Anschluss wurde in der Kirche das Festamt zum Fest Maria Himmelfahrt gefeiert. Zu Beginn des Gottesdienstes segnete Pfarrer Andreas Münck nach alter Tradition die Würzwische. Musikalisch wurde die Festmesse von Isabel Schmoll und Mathias Stahl gestaltet.

 


Vortrag über Hilfsprojekte auf Flores

 

Die Missionsarbeit auf der Insel Flores war das Thema eines Vortrags am Mittwoch, dem 03. August 2016. Die katholische Frauengemeinschaft hatte dazu um 15.00 Uhr ins Pfarrhaus St. Josef Frankenholz eingeladen. Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen konnte Frau Anita Scherne, die Vorsitzende der KFD, die Referentin des Nachmittags, Frau Eva Wahlen begrüßen. Da ihr Mann, Herr Dr. Wolfgang Wahlen, erkrankt war, referierte Frau Wahlen stellvertretend über die Aktivitäten des Ehepaares auf der Insel Flores.

 

Flores ist die größte Insel Indonesiens und hat auch die größte christliche Gemeinde. 90 Prozent der Einwohner sind katholisch. Seit 1914 gibt es dort Missionare aus Deutschland und heute auch ein großes Priesterseminar, von dem aus mittlerweile einheimische Priester die Arbeit der Missionare weiterführen.

 

Die größten Probleme der Insel sind Arbeitslosigkeit, Unterernährung Krankheiten, aber auch eine zu teure medizinische Versorgung, die sich die Einheimischen nicht leisten können. Zudem machen sich auch hier bereits Klimaveränderungen bemerkbar, die zu Missernten führen und die Situation weiter verschlechtern. Gegen diese Missstände hat das Ehepaar Eva und Dr. Wolfgang Wahlen zusammen mit zwei Missionaren aus Theley den Verein „Hilfe Direkt e. V.“ gegründet. Hauptanliegen sind die Ausbildung von Jugendlichen und die Bekämpfung von Krankheiten.

 

Dazu wurden mit Spendengeldern folgende Projekte ins Leben gerufen:

 

Eine Webgruppe für Frauen, die Gebrauchsartikel selbst produzieren zum Verkaufen; verschiedene Nähkurse, ein Malaria-Hilfe-Projekt mit Vorträgen, Aufklärung und ärztlichen Untersuchungen, ein Projekt für Kinder mit Gitarren-Unterricht, Fußball-Training und Schulspeisungen, ein Bibliotheks-Projekt mit einer Wanderbibliothek, die die auch entlegene Orte erreicht, sowie die Bezahlung von Schulbüchern. Auch gibt es ein Projekt zur Unterstützung bei Krankheiten wie Asthma, Augen-Operationen oder Soforthilfe bei Verbrennungen. Ein weiteres Wunschziel des Vereins „Hilfe Direkt e.V.“ ist die Ausbildung von Kindergärtnerinnen und der Bau von Asramas als Aufenthaltsort für Kinder, die zu weit von den Schulen entfernt wohnen.

 

Seit vielen Jahrzehnten unterstützt die KFD Frankenholz Hilfsprojekte in aller Welt. Dazu gehört seit langem auch die segensreiche Arbeit des Vereins „Hilfe Direkt e.V.“ auf Flores. Und so konnte am Ende dieses Kaffeenachmittags Frau Scherne die schöne Spendensumme von 150,- Euro an Frau Wahlen überreichen. Ebenso herzlich bedankte sie sich für den sehr informativen Vortrag über die Insel Flores und ihre Bewohner.

 

 


In memoriam Pfarrer Franz Wolsiffer

Am 28. Juli verstarb im Alter von 81 Jahren der frühere Seelsorger der Pfarrei St. Martin Franz Wolsiffer.

 

Er stammte aus Börrstadt in der Nordpfalz und erlernte zunächst das Gärtnerhandwerk, entschloss sich aber bald, vielleicht angetrieben durch den Geist des II. Vat. Konzils, zum Theologiestudium und wurde 1970 in Speyer zum Priester geweiht. Seine erste Kaplansstelle war in Neustadt/W., ehe er nach Bexbach als Kaplan kam. Nach dem Weggang von Pfr. Rottenwöhrer wurde er 1976 Pfarrer von St. Martin Bexbach, einer der größten und bestimmt nicht problemlosesten Pfarreien der Diözese. 1988 verließ er aus gesundheitlichen Gründen Bexbach und übernahm die Pfarrei St. Laurentius in Schifferstadt. Am 1. März 2005 trat er in den Ruhestand, den er in Schifferstadt verbrachte.

 

Viele Bexbacher der älteren und mittleren Generation werden sich noch gerne an den beliebten Seelsorger erinnern, seien es die damals noch zahlreichen Kirchenbesucher, insbesondere aber die Verantwortlichen in den Pfarrgremien, die ehemaligen Messdiener/innen, die kirchlichen Vereine und Gruppierungen, seine Mitarbeiter. Seine Wesenszüge waren Offenheit, Toleranz, Bescheidenheit und Gesprächsbereitschaft auf „Augenhöhe“ mit Menschen unterschiedlichster Ansicht und Meinung, gepaart mit Engagement für das Machbare und Notwendige in der Seelsorge und im Leben der Pfarrei.

 

Dank der konstruktiven und harmonischen Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Pfarrei konnten eine Reihe der notwendigen Baumaßnahmen auf zielstrebige und unspektakuläre Weise verwirklicht werden. In Zusammenarbeit mit der Stadt Bexbach wurde Ende der 70er Jahre im Bereich der Kirche eine Fußgängerzone geschaffen. Die Treppe zum Hauptportal der Kirche wurde mit der Anlage eines Podestes neu gestaltet. Die längst notwendige Erneuerung der alten maroden Heizungsanlage der Kirche wurde durch eine kombinierte Warmluft-Fußbodenheizung ersetzt. In der Folge wurden ein neuer Fußboden aus „römisch Travertin“ eingebaut und neue Kirchenbänke angeschafft. All diese Maßnahmen waren zum 100-jährigen Jubiläum der St. Martinskirche 1981 vollendet. In den späteren Jahren erfolgte die Außenreinigung des Kirchengebäudes und des Pfarrhauses mit konservierenden Maßnahmen, so dass heute noch das Ensemble Kirche - Pfarrhaus herausragende Gebäude mitten in der Stadt Bexbach sind, außerdem wurde die Kirche mit einem neuen Schieferdach eingedeckt. Dank dieser die Bausubstanz erhaltenden Maßnahmen befinden sich Kirche und Pfarrhaus heute noch in einem baulich guten Zustand.

 

Die größte Enttäuschung für Pfr. Wolsiffer war der nicht vollzogene Neubau eines Pfarrzentrums in unmittelbarer Nähe der Kirche, dessen Notwendigkeit schon damals Pfarrer und Pfarrgremien erkannt haben. Erst fast drei Jahrzehnte später wird nun dieses Vorhaben in unserer Zeit mit einem modernen Bau verwirklicht, der in keiner Weise das historische Bild des Ensembles von Kirche und Pfarrhaus stört.

 

Ein wichtiges Anliegen von Pfr. Franz Wolsiffer war auch die Ökumene. In seiner Zeit wurde der Ökumenische Arbeitskreis gegründet, nachdem aus einem „Gegeneinander“ und einem „Nebeneinander“ der Konfessionen ein geschwisterliches „Miteinander“ wurde. Zudem war er einige Zeit Vorsitzender der Ök. Sozialstation und Leiter des damaligen Pfarrverbandes Bexbach.

 

Pfr. Wolsiffer war ein vorbildlicher Seelsorger, der sich trotz gesundheitlicher Probleme stets mit voller Kraft für die Belange der Menschen, besonders der Kranken und Notleidenden einsetzte. Er prägte das Leben der Pfarrei St. Martin in der nachkonziliaren Zeit und wird so in der Geschichte der Pfarrei in guter Erinnerung bleiben.

 

GK


Ökumenische Fahrt nach Bingen

Unter dem Vorsitz von Pfr. Münck traf sich der ökumenische Arbeitskreis der protestantischen und katholischen Kirchengemeinde. Als Tagesordnungspunkt 1 wurde ein Rückblick gehalten auf die diesjährige ökum. Woche, welche die Hlg. Hildegard von Bingen zum Thema hatte. Alle drei Veranstaltungen hierzu waren sehr gut besucht. Sowohl die Predigt von Pfr. Münck im Eröffnungsgottesdienst über ihre Theologie als auch der Vortrag von Kristina Betz über Leben und Wirken der Ordensschwester als auch die praktische Heilkräuter- und Heilpflanzenkunde der Blieskasteler Heilpraktikerin Silvia Reinstadtler-König vermochten es, den jeweiligen Zuhörerinnen/Zuhörern einen Teil der umfassend gebildeten und wohl bedeutend-sten Frau des Mittelalters nahezubringen.

 

Da der ökum. Ausflug im Spätsommer stets in Verbindung gebracht wird mit dem Thema der ökum. Woche, bietet es sich dieses Jahr unumwunden an, nach Bingen, zu ihrer Wirkungsstätte, zu fahren. Die Abfahrt des Ausfluges ist am 3. September um 8:30 Uhr ab dem prot. Gemeindehaus. Gegen 10:30 Uhr wird in der Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard in Eibingen, die ihre Gründung auf die Tradition der Hlg. Hildegard zurückführt, ein Vortrag über das Klosterleben stattfinden. Nach der Mittagshore, dem klösterlichen Mittagsgebet, wird ab 14:30 Uhr das Museum am Strom in Bingen unter fachkundiger Führung besichtigt. Das Abendessen wird im Bingener Hildegardishof eingenommen, sodass die abendliche Rückkehr nach Bexbach gegen 21 Uhr sein wird. Der Preis, inkl. Bus, Fähre, 2 Führungen, Eintritt Museum, beträgt 30,--€ und ist mit der Anmeldung zu bezahlen. Anmelden kann man sich bei Doris Stenz (Tel. 4238) und im kath. Pfarrbüro St. Nikolaus (Tel. 4875).

 

Das Jahr 2017 ist das Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Daher liegt es nahe, dass sich das Thema der nächsten ökum. Woche mit diesem Anlass beschäftigt. Wann und wie dies sein wird, wurde von den Teilnehmerinnen/

 

Teilnehmern angesprochen und diskutiert. Genaueres hierzu kann erst im Herbst angegeben werden.

 

Sehr herzlich wurde Pfr. Münck aus dem ökum. Arbeitskreis verabschiedet, da er ja Ende August in den wohlverdienten Ruhestand tritt. Gedankt wurde ihm für seine 12-jährige Mitarbeit und für seine vielfältigen Bemühungen, die Ökumene in Bexbach weiterhin zu festigen und auszubauen. Erinnert wurde an die vielfältigen traditionellen ökumenischen Gottesdienste u.a. an Silvester und am Buß- und Bettag, an die vielen Predigten, Vorträge und Beiträge zu den verschiedensten Anlässen. Das konfessionell Gemeinsame war ihm stets ein dringendes Anliegen, das Trennende ein Ärgernis. Der ökum. Arbeitskreis wünschte ihm für seinen neuen Lebensabschnitt Gottes Segen, viel Gesundheit sowie Zeit und Muße, die Dinge in Angriff zu nehmen, für die er bisher wenig/kaum Zeit hatte.

L/B


Firmlinge bei der Homburger Tafel

Die Firmlinge der Pfarrei Heiliger Nikolaus besuchten wie in den Jahren zuvor die Homburger Tafel. Die Höcher Firmlinge und Ihre Gruppenleiterinnen Marina Barth-Neuheisel und Sandra Bauer besuchten am Montag, 06. Juni 2016 die Homburger Tafel um dort die ehrenamtlichen Helfer bei der Ausgabe von Essen zu unterstützen. Um 14.30 Uhr traf sich die Gruppe und nach kurzer Einweisung durch den Vorstand, Roland Best, ging es auch schon los um den Bedürftigen Brot, Obst und Gemüse und sonstiges an Lebensmitteln auszuteilen.

 

Nicht alle Menschen haben ihr tägliches Brot - und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Die Tafeln bemühen sich um eine gerechte Verteilung, mit ehrenamtlichen Helfern, für die Bedürftigen ihrer Stadt. Das Ziel der Homburger Tafel ist es, qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden, an Bedürftige zu verteilen. Die Tafeln helfen so diesen Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken und geben ihnen dadurch Motivation für die Zukunft.

 

Helfen auch Sie helfen! Ehrenamtliche organisieren, transportieren, sortieren und verteilen die Lebensmittel. Mit Zeit-, Geld- und Sachspenden können auch Sie die Homburger Tafel unterstützen!

 

Nähere Infos unter www.homburger-tafel.de

 


Segnung- und Sendung der neuen Taufelternkatechetinnen

Es gibt verschiedene Gnadengaben, es gibt verschiedene Dienste in der Gemeinde Gottes. Jeder Christ wurde ausgestattet mit Fähigkeiten sich im Leben der Gesellschaft oder der Kirche einzubringen; etwas zurückzugeben von dem Geist und der Liebe, die man durch Gott erfahren hat. Unsere 4 Katechetinnen: Angelika Eisel, Dorothee Glößner, Judith Schwinn und Agnes Adam wurden gesegnet und gesendet einen besonderen Dienst an den Menschen auszuüben. Sie haben sich bereiterklärt und sich vorbereiten lassen den Dienst als Taufelternkatechetinnen für eine gewisse Zeit auszuüben. Sie haben erkannt: Ja! Das ist mein Charisma. Mich braucht Gott jetzt und hier in dieser Zeit um anderen Menschen, jungen Eltern, etwas vom Glauben der Kirche und besonders von meinem Glauben mit auf den Weg zu geben.

 

Ausgangspunkt dieser neuen Form der Vorbereitung auf die Heilige Taufe, ist das neuen Konzept unserer Diözese „Gemeindepastoral 2015“: „Der Geist ist es der lebendig macht“. Dieses Wort Jesu soll uns inmitten der tiefgreifenden Veränderungsprozesse unserer Zeit im Hinblick auf die Erneuerung der Seelsorge in unseren Pfarreien und Gemeinden ermutigen und leiten. Strukturveränderungen alleine genügen nicht, das ist uns allen klar: „Der Geist ist es, der lebendig macht.“ Das Wort des Herrn drängt uns, in den krisenhaften Umbruchsituationen unserer Welt die „Zeichen der Zeit“ zu erkennen und sie vom Geist Gottes her zu befragen, damit wir heute den Willen Gottes verwirklichen können.

 

In unserer säkularen und pluralen Gesellschaft treffen wir in zunehmendem Maße auf Menschen, die noch nichts von der christlichen Botschaft gehört oder sie nur über Dritte oder nur in Bruchstücken oder entstellt kennen gelernt haben. Die Kirche aber richtet sich an alle Menschen und da jede Zeit geeignet ist, das Evangelium zu verkünden, ist die Kirche auch heute eine evangelisierende Kirche. Deshalb gilt es nach neuen Orten, Wegen, Mitteln und Methoden zu suchen, die positive (Erst-)Kontakte ermöglichen. In Zukunft muss der Erwachsenenkatechese in allen Pfarreien höchste Priorität eingeräumt werden. Die Taufelternkatechese meint dann im speziellen, die Vorbereitung der Eltern und gegebenenfalls auch der Paten in kleinen Gruppen auf die Taufe ihrer Kinder. Die Eltern sind die ersten Zeugen des Glaubens für ihre Kinder. Sie wurden in der Vergangenheit eher vernachlässigt. Oft gab es nur ein kurzes Taufgespräch, meist nur über den Ablauf der Taufe. Was Taufe und christliches Leben bedeutet, kam dabei viel zu kurz. Mit dieser neuen Form der Vorbereitung möchten wir den jungen Eltern die Taufe und ihre Symbole neu erschließen. Wir möchten berichten von unserem eigenen Glauben und wie wir ihn in unseren Familien leben und erfahren. Die 4 Frauen, die sich gemeldet haben, erfüllen somit den Auftrag Jesu: „Seid stets bereit jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ Sie haben erkannt, wie viele andere in der Gemeinde, die schon in der Kommunion- oder Firmkatechese tätig waren, dass sie bei der Taufe und Firmung den Geist Gottes geschenkt bekommen haben und dass dieser Geist nicht tot ist, sondern lebendig ist und sie antreibt aus diesem zu leben, zu reden und zu handeln.

 

Deshalb möchte ich noch weitere Frauen und Männer dazu ermutigen sich bei diesem Projekt einzubringen, nämlich den jungen Eltern von heute etwas von ihren Erfahrungen und von ihrem Glauben mit auf den Weg zu geben.

 

Wer Interesse hat melde sich bitte bei Kaplan Jens Henning: 06826-5240573

 

Pfarrei Heiliger Nikolaus

Dr. theol. Jens Henning, Kaplan



Ökumenischer Tauferinnerungsgottesdienst 2016


Seit dem Jahre 2008 sind Ökumenische Tauferinnerungs-Gottesdienste am Höcherberg zu einer guten Tradition geworden. Sie finden jährlich einmal im Wechsel in einer katholischen und protestantischen Kirche statt. Eingeladen sind jeweils alle Kinder, die vor fünf oder zehn Jahren getauft wurden sowie auch neue Täuflinge.

 

In diesem Jahr war die protestantische Kirche in Höchen an der Reihe. Der Gottesdienst zum Leitwort „Gott hat sein Ja zu uns gesprochen in der Taufe“ begann am Sonntag, dem 19. Juni 2016, um 10.00 Uhr. Rund 17 Kinder mit ihren Eltern waren der Einladung nach Höchen gefolgt, so dass die Kirche mit etwa 70 Besuchern sehr gut besetzt war. Ebenfalls dabei in diesem Gottesdienst waren 2 Kinder, denen das Sakrament der Taufe gespendet wurde. Dies waren Melina Krauß und Jannik Abel mit ihren Familien und Paten.

 

Die Gestaltung des Tauferinnerungs-Gottesdienstes lag in den Händen von Frau Pfarrerin Sabine Graf. Für den katholischen Part übernahm Frau Edelgard Lapré die Texte, da Herr Diakon Hans Eisel erkrankt war. Auch die zukünftigen Konfirmanden waren in den Gottesdienstablauf mit einbezogen bei der Lesung über die Taufe Jesu und der Wasser-Meditation mit dem Eingießen des Taufwassers in das Taufbecken. Nach den Worten zum Taufgedächtnis wurden die mitgebrachten Kerzen der bereits getauften Kinder angezündet. Danach stellten sich die Kinder mit ihren Namen der Gemeinde vor.

 

Es folgte das gemeinsame Glaubensbekenntnis und die Spendung des Sakramentes der Taufe an die Täuflinge Melina Krauß und Jannik Abel durch Pfarrerin Graf. Alle Kinder bekamen abschließend ein Wasserkreuz aus dem Taufbecken auf die Stirn gezeichnet.

 

Dieser sehr kindgemäße Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt von Frau Isabel Schmoll an der Orgel. Er gab den Gottesdienstbesuchern die Hoffnung mit auf den Weg auf eine junge, lebendige Kirche der Zukunft.

ML


„Komm wir bringen die Welt zum Leuchten“

 

Die Geschichte des barmherzigen Samariter stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes in der KITA St.Dominikus am Sonntag 19.6. Jesus erzählt dieses Gleichnis, um den Menschen klar zu machen, dass die Liebe zu einem anderen Menschen alle trennenden Grenzen zwischen Völkern, Kulturen und Religionen überschreitet. Wenn die Menschen dies verstehen und entsprechen handeln, dann können sie die Welt zum Leuchten bringen.

GM


Firmlinge halfen bei der Tafel in Homburg mit

 Im Rahmen der Firmvorbereitung besuchten die 8 Gruppen der Pfarrei St.Nikolaus jeweils für einen Nachmittag die „Tafel e.V.“ in Homburg. Nach der Information und eine Einweisung durch Einrichtungsleiter Herrn Best halfen die Jugendlichen und ihre Gruppenleiter bei der 2-stündigen Essensausgabe mit.

 

Viele Firmlinge bezeichneten diese Tätigkeit und die Begegnung mit den Menschen als wertvolle Erfahrung. Überrascht waren die Jugendlichen sowohl über die große Zahl der Menschen, die 2x wöchentlich das Angebot der Tafel nutzen, als auch über die große Zahl der ehrenamtlichen Helfer, die sich bei der Tafel engagieren.

 GM

 


Kath. Frauengemeinschaft Höchen besuchte Wiesbaden

Die katholische Frauengemeinschaft Höchen hatte in diesem Jahr als Ziele für ihren Jahresausflug Rüdesheim-Presberg und Wiesbaden ausgewählt.

Zur Abschiedsfahrt mit unserem Pfarrer, Andreas Münck, der ab 01.09.2016 in den Ruhestand geht besuchte die Gruppe am 08. Juni 2016 die Kirche in Rüdesheim-Presberg. In dieser Kirche wurde unser Pfarrer getauft, ging zur Kommunion, wurde gefirmt und feierte hier auch seine Primiz. Es wurde ein schöner Gottesdienst in der Kirche gefeiert bei dem auch einige ehemalige Schulkameraden/innen und Freunde aus dem Ort dabei waren.

Bereits um 1400 stand am Platz der „Sankt Laurentius-Kirche“ in Presberg eine gotische Kapelle. Teile davon finden sich heute noch im Chorraum der Kirche. Um 1700 wurde das jetzige Kirchenschiff gebaut. Am 5.8.1700 fand die Weihe des neuen Hochaltars mit der Kreuzigungsgruppe statt, der bis heute in der Kirche steht.

Nachdem Gottesdienst ging es zum gemeinsamen Mittagessen in die Gaststätte Forsthaus Weißenthurm in Presberg die von Familienangehörigen von Pfarrer Münck bewirtschaftet wird.

Nach dem Essen setzte die Reisegruppe ihre Fahrt zum nächsten Tagesziel Wiesbaden fort. Dort stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Die hessische Landeshauptstadt zeichnet sich durch ein vielfältiges Kulturleben aus. Vom Hessischen Staatstheater, dem Museum Wiesbaden, Konzerten im Kulturzentrum Schlachthof und im Kurhaus, dem Rheingau Musik Festival über die Caligari FilmBühne bis hin zu zahlreichen Filmfestivals, dem Literaturhaus, Galerien und Kleinkunstbühnen: Wiesbaden bietet die gesamte Bandbreite lebendiger und moderner Kultur.


Der gelungene Tagesausflug klang im Kaiserslauterer Gasthaus „Licht Luft“ des Schrebergärtner-Vereins mit dem Abendessen aus.

 

(Text und Fotos: Sandra Bauer)


Beichten statt EM- Spirit and fun night der Firmlinge

Als Abschluss der Firmvorbereitung steht traditionsgemäß der Empfang des Sakramentes der Versöhnung an. Diese findet in Bexbach seit Jahren im Rahmen der sog. Spirit and fun night statt. Parallel zum Eröffnungsspiel der EM in Frankreich trafen sich 75 Firmlinge im Oberbexbacher Pfarrheim, um sich in Kleingruppen auf die Gespräche mit den 8 Priestern vorzubereiten, welche dann zur später Stunde in der Barbara-Kirche stattfanden.

 

„Schreibt euch selbst einen Brief, in dem ihr eure momentanen Fragen, Gefühle, Sorgen und Probleme benennt und den wir in einen halben Jahr an euch schicken, dann sozusagen ein Gruß aus eurer Vergangenheit“, so der Auftrag von Gemeindereferent Gregor Müller an die Jugendlichen.

 

Zum Abschluss und zum Zeichen der Versöhnung beteten die Firmlinge dann gemeinsam das Vater unser. Am Samstag, 2.7. wird Bischof Karl-Heinz Wiesemann in Bexbach das Sakrament der Firmung spenden.

GM


Neuer Pfarrer der Pfarrei Heiliger Nikolaus Bexbach

Der Personalchef des Bistums, Herr Domkapitular Josef D. Szuba, gab am 10. Mai 2016 folgendes bekannt:

Zum Nachfolger von Herrn Pfarrer Andreas Münck als Pfarrer der Pfarrei Hl. Nikolaus hat Bischof Dr. Wiesemann den derzeitigen Pfarrer der Pfarrei Maria Schutz, Kaiserslautern, Herrn Pfarrer Ulrich Weinkötz, ernannt.

Pfarrer Weinkötz wird sein Amt in Bexbach nach Abschluss der Umbau- und Renovierungsarbeiten im Pfarrhaus Bexbach am 1. Februar 2017 antreten.

Bis dahin wir Herr Kaplan Dr. Henning als Administrator für die Pfarrei verantwortlich sein.


Maiandacht der Kath. Frauengemeinschaft

Traditionsgemäß trafen sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Frauen aus dem gesamten Dekanat Homburg am Mittwoch, dem 11. Mai 2016, um 15.00 Uhr, im Pfarrhaus St. Josef Frankenholz, zur Dekanats-Maiandacht.

Bei leckeren selbst gebackenen Kuchen kam es im gut besetzten Pfarrhaus zu einem regen Gedankenaustausch der Frauen aus den verschiedenen Pfarreien. Um 16.30 Uhr begrüßte Frau Anita Scherne, die Vorsitzende der KFG Frankenholz, alle Frauen dann in der Pfarrkirche St. Josef zur traditionellen Maiandacht zur Ehren der Muttergottes.

 

Unter dem Leitthema „Wer ist Maria?“ ging auch der Präses der Katholischen Frauen, Pfarrer Andreas Münck, in Evangelium und Predigt dieser Frage nach. Er zeigte Wege auf, wie wir Menschen von heute dem Vorbild der Gottesmutter folgen können, indem wir, wie Maria, offen und ansprechbar werden für Gottes Stimme, seine Zumutungen und Pläne mit uns.

Am Ende der besinnlichen Maiandacht mit vielen schönen Marienliedern richtete Frau Christine Schön, die Schriftführerin der Dekanatsfrauen Homburg, das Wort an Herrn Pfarrer Münck. Sie dankte ihm für seine jahrelangen Mitfeiern der Maiandachten des Dekanats und auch für seine Begleitung der Dekanatswallfahrten nach Kirrberg. Da Herr Pfarrer Münck Ende August 2016 in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird, verabschiedete sie ihn an dieser Stelle bei seiner letzten Maiandacht in Frankenholz mit einem kleinen Präsent.

 

Anschließend begrüßte Frau Schön die neu gewählte Vorsitzende der Dekanatsfrauen Homburg, Frau Petra Betz aus Bexbach. Gleichzeitig verabschiedete sie die langjährige Vorsitzende, Frau Gerda Denk, die aus Gesundheitsgründen nicht an der Maiandacht teilnehmen konnte, aus ihrem Amt.

 

Zum Abschluss dankte Frau Anita Scherne allen Mitwirkenden und Spendern. Die Spenden der Frauen kommen einem wohltätigen Zweck zu Gute. Am Ende dieser gelungenen Feier mit Meditation, Gebeten und Austausch wurden alle Frauen mit einer Rose verabschiedet.

 ml


Verabschiedung von Diakon Kurt Ardner

 

Im  Vorabendgottesdienst am Samstag, dem 16. April 2016, verabschiedete Herr Pfarrer Andreas Münck Diakon Kurt Ardner aus dem Amt des ständigen Diakons in den Ruhestand. Er überreichte ihm die Dankurkunde von Herrn Bischof  Dr. Karl-Heinz Wiesemann für 23 Jahre Dienst  an den Menschen in den Pfarreien St. Josef Frankenholz und St. Maria Höchen. In seiner Predigt würdigte er die Arbeit von Herrn Ardner, indem er Bezug nahm auf die verschiedenen Gnadengaben des hl. Geistes. Der festlich gestaltete Gottesdienst wurde gesanglich umrahmt vom katholischen Kirchenchor St. Josef unter der Leitung von Frau Pia-Maria Herrmann.

 

Im Anschluss überreichte Isabel Schmoll als Vertreterin der Messdiener ein kleines Präsent für die jahrelange Betreuung und Mithilfe beim Hineinwachsen der Kinder            in den Altardienst und das Leben in der Pfarrei St. Josef.

 

Herr Bernhard Wittling betonte als Vorsitzender des Pfarreirates der Pfarrei Hl. Nikolaus die gute Zusammenarbeit mit Herrn Diakon Ardner. Er nahm Bezug auf die Spur von Diakon Ardner zu Jesus. 1993 zum Diakon geweiht diente Kurt Ardner Gott und den Menschen in den Gottesdiensten beim Altardienst,  in der Katechese bei Erstkommunion und Firmung, bei der Messdienerbetreuung, in Krankenbesuchen, bei Taufen und Beerdigungen, auch bei Trauungen und in den Gremien der Pfarrei St. Josef. Diesen Dienst hat Herr Ardner mit Freude und Hingabe verrichtet. Dafür zollte ihm Herr Wittling, stellvertretend für viele, Dank und Anerkennung.

 

Der Gemeinschaftsraum des Pfarrhauses St. Josef war für den anschließenden Stehempfang festlich vorbereitet. Rund 70 Gäste folgten der Einladung von Pfarrer Münck und sprachen Diakon Ardner ebenfalls Dankesworte aus, der sich über so viel Anerkennung von Herzen freute. 

ML