„Unser Leben sei ein Fest!“

 

Nachdem der Beginn des Frankenholzer Dorffestes am Samstag, dem 12. August, ziemlich verregnet war, wurde der traditionelle ökumenische Gottesdienst am Sonntagmorgen kurzfristig ins Martin-Niemöller-Haus verlegt. Dieser war mit rund 80 Gottesdienstteilnehmern auch sehr gut besucht. Der Gottesdienst wurde gestaltet von Prädikantin Ingeborg Oberkircher und Gemeindereferent Gregor Müller, da Pfarrerin Sabine Graf noch in Urlaub war.

„Preiset froh den König!“ sangen die beiden Chöre, der Gemischte Chor des MGV Frankenholz und der Katholische Kirchenchor von Sankt Josef unter der Leitung von Isabel Schmoll als Eingangslied.

In seiner Begrüßung ging Gregor Müller auf die langjährige gute Tradition ein, hier am

Höcherberg gemeinsam ökumenische Gottesdienste zu den verschiedenen Festen zu

feiern: zum Dorffest am 1. Mai in Höchen, zum Frankenholzer Dorffest alle 2 Jahre im August, zur Woche der Einheit der Christen im Wechsel zwischen Websweiler,

Höchen und Frankenholz. Müller bedankte sich vorab bei allen Mitwirkenden des

Gottesdienstes, besonders bei den beiden Chören und ihrer Dirigentin 

Isabel Schmoll, bei den Lektoren Julia Müller und Manfred Lapré, ebenso aber auch bei den

Mitarbeitern im Hintergrund, die die gemeinsame Ökumene-Arbeit mitplanen und

mit Leben füllen.

Der Tenor des eindrucksvollen Gottesdienstes war, Gemeinde neu zu leben, mit Gästen aus den Nachbargemeinden, mit Menschen aller Altersstufen. Dabei sollten Türen aufgeschlossen werden, damit dieses Dorffest ein Fest der Vielfalt für alle wird – eine neue Vision lebendiger Kirche heute.

Im Evangelien-Text über den Besuch Jesu bei Martha und Maria machte

Gemeindereferent Müller noch einmal deutlich, dass Jesus gekommen ist, um den Menschen die Liebe Gottes zu verkünden. Bei allen wichtigen Beschäftigungen der heutigen Menschen sollte die befreiende Botschaft der Begegnung mit Jesus im Vordergrund stehen: Zeit für die Begegnung mit Gott finden, Zeit finden für Besinnung und Gebet, die unser Leben sinnvoll machen können. Die Kollekte des Gottesdienstes wird für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Martin-Niemöller-Haus verwendet. Nach dem gemeinsamen Vaterunser spendete Frau Prädikantin Oberkircher allen Gottesdienstbesuchern den Ökumenischen Segen. Mit dem Segenslied beendeten die Chöre einen weiteren lebendigen, klanglich und textlich beeindruckend gestalteten ökumenischen Gottesdienst am Höcherberg. Pünktlich nach dem Gottesdienst ließ sich auf dem Dorfplatz die Sonne blicken und das Frankenholzer Dorffest konnte noch einen guten Verlauf nehmen.

 


Auf Luthers Spuren

 

Der Arbeitskreis Ökumene Höchen-Frankenholz-Websweiler hatte im Jubiläumsjahr der Reformation zu einer Fahrt in die Lutherstadt Worms eingeladen. Trotz regnerischem Wetter starteten die Teilnehmer am 01.07.2017 gut gelaunt im voll besetzten Bus. Das erste Ziel war Flörsheim-Dalsheim. Zur Begrüßung gab es bei einem Winzer eine Brezel und ein Glas Wein oder Traubensaft.

So gestärkt machten sich die Besucher in zwei Gruppen auf den Weg durch das kleine Dorf. Sie besichtigten die fast vollständig erhaltene mittelalterliche Fleckenmauer, die den damaligen „Marktflecken“ umschloss. Danach schauten sie sich die drei Kirchen des kleinen Ortes an. Die katholische Kirche mit ihrem romanischen Turm ist die älteste Kirche. Die ehemalige Fabianskapelle, die dem Kloster Hornbach gehörte, ist heute das Evangelische Gemeindehaus und wurde früher als „Sommerkirche“ genutzt, da sie damals keine Heizung besaß. Die dritte Kirche wurde 1738 bis 1742 von den Lutheranern erbaut. Nach dem Zusammenschluss verschiedener protestantischer Konfessionen zur Unierten Kirche hatte das Dorf plötzliche zwei protestantische Kirchen, die wechselseitig genutzt wurden

Weiter ging die Fahrt nach Worms, wo im Restaurant „Altes Ruderhaus“ gemeinsam das Mittagessen eingenommen wurde. Nach einer kurzen Rundfahrt durch Worms traf sich die Gruppe an der Dreifaltigkeitskirche mit den Gästeführern. Die Dreifaltigkeitskirche ist die größte protestantische Kirche in Worms. Der barocke Saalbau liegt zentral am Marktplatz und steht unter Denkmalschutz. Im 2. Weltkrieg war sie bis auf die Außenmauern zerstört worden. Sie wurde von Otto Bartning innen neu konzipiert wieder aufgebaut. Der Weg führte weiter quer durch Worms an den Stahlstelen vorbei, die mit den Grundthesen von Luther in Deutsch und Latein beschriftet sind: Allein durch Glauben, allein aus Gnade, allein auf Grund der Schrift. Der historische Ort, an dem Martin Luther 1521 vor Kaiser und Reich den Widerruf seiner Schriften verweigerte, liegt heute im romantischen Heylshofpark. Der ehemalige Bischofshof, der an dieser Stelle stand, wurde 1689 zerstört. An diesem historischen Gedenkort befindet sich eine Tafel mit einem Zitat aus Luthers Rede vom 18.04.1521. Ein Bronzerelief zeigt die Ansicht des ehemaligen Bischofshofs. Die begehbare Bronzeskulptur „Die großen Schuhe Luthers“ von Illig & Illig gibt Raum für eigene Gedanken. In den Schuhen, die so groß sind, dass man hinein schlüpfen kann, steht man fest in der Situation. Man kann eintreten in die Gewissensfreiheit, die Martin Luther vorgegeben hat, durch seine Standhaftigkeit für die Freiheit des Einzelnen.

Ein paar Schritte weiter die Szene von 1521 „Ich kann und will nicht widerrufen“. In einem räumlichen System kann man die Rolle Martin Luthers oder die Rolle von Kaiser Karl V. einnehmen. Unten als Martin Luther, vereinzelt vorgeführt, der Beobachtung ausgesetzt, oder oben stehend als Betrachter, Ankläger, der auf Luther herabschaut. Zitate aus der Widerrufsverweigerung von Luther und der Antwort des Kaisers sind zu lesen. Weiter ging es durch den Park zum Lutherdenkmal. Es wurde zu Ehren des Reformators von Ernst Rietschel geschaffen und am 25.06.1868 enthüllt. In der Mitte steht Luther, flankiert von weiteren Persönlichkeiten der Reformation. Unter anderem Johannes Schilling, der für die Stadt Speyer steht. Am Hauptpodest ist auch ein Relief von Franz von Sickingen angebracht.

 

Zum Abschluss des Rundgangs besichtigten die Teilnehmer den Dom St. Peter. Er ist der kleinste der rheinischen Kaiserdome. Der Wormser Dom ist steiler und schlanker konzipiert und etwa 100 Jahre jünger als die Dome in Speyer und Mainz. Ein Ort der Geschichte: die Papstwahl von Leo IX. 1048, das Wormser Konkordat 1122 und der Reichstag 1521. Bis Säkularisation vom Bistum Worms war der Dom St. Peter die Kathedrale des Bischofs von Worms. Heute ist der Dom die katholische Pfarrkirche, die 1952 durch Papst Pius XI. zur „Basilika minor“ erhoben wurde.

 

Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken machten sich alle auf den Heimweg. In einer Weinstube in Monsheim ließen sie den Tag bei einem Winzerbuffet ausklingen. Herr Dr. Klein bedankte sich dort im Namen der Teilnehmer für die gute Organisation der Fahrt bei Familie Steitz und Familie Lapré.


Ausflug ins Dynamikum

Am Samstag, 02. September 2017 fahren die Sternsinger und die Messdiener der kath. Kirchengemeinde St. Maria Geburt Höchen ins Dynamikum nach Pirmasens.

 

Kurbeln, rennen, springen und dabei noch allerlei tolle Dinge ertüfteln: Das geht nicht nur auf dem Spielplatz, sondern auch im Museum – aber natürlich nicht in irgendeinem, sondern im Dynamikum! Im Pirmasenser Science Center muss nämlich niemand still und ehrfürchtig durch die Gänge schleichen und alles brav aus der Ferne bestaunen. Stattdessen warten 160 Exponate darauf, dass die Gäste an ihnen ebenso spannende wie verblüffende Phänomene aus Naturwissenschaft und Technik ganz spielerisch erforschen.

 

Möglich wird diese Fahrt durch die Stiftung Pfälzerwald-Verein Höchen, die den Kindern, die bei der Sternsingeraktion dabei waren, diese Aktion bezahlt. Da kam bei den Kindern natürlich viel Freude auf. Bei Rückkunft in Höchen wird es gemeinsam mit den Eltern noch ein Grillfest an der Unterkirche geben. Wir freuen uns schon jetzt auf einen schönen Ausflug bei dem auch die Betreuer der Sternsingeraktion mitfahren werden.

Text: Sandra Bauer


Fronleichnam in Höchen

 

Da seit 2012 das Fronleichnamsfest abwechselnd zwischen Frankenholz und Höchen gefeiert wird fand in diesem Jahr die Prozession in Höchen statt.

Mit dem Wetter hatte man Glück und so konnten einige Mitglieder des Gemeindeausschuss, Pfarreirat, Frauenbund und Pfarreimitglieder um 05.00 Uhr beginnen den Blumenteppich vor der Unterkirche und die beiden Altäre vor der Glanhalle und vor der Unterkirche zu gestalten. Da es in diesem Jahr die letzten Wochen sehr warm und vieles schon verblüht war fiel die Blumenernte nicht sehr üppig aus aber man konnte aus den wenigen Blumen ein schönes Bild fertigen, das viel anerkennende Worte bei den Besuchern fand.

 

Der Festgottesdienst begann um 09.30 Uhr in der Kirche und danach ging die Prozession um die festlich geschmückte Kirche und durch den Brunneneck zur Glanhalle zum 1. Altar, dann zum 2. Altar an der Unterkirche und noch mal in die Kirche. Kaplan Jens Henning trug die Monstranz mit dem Allerheiligsten durch die Straßen von Höchen begleitet von den Messdienern aus Frankenholz und Höchen, einer Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr und den diesjährigen Kommunionkindern. Musikalisch begleitet wurde die Prozession durch den Musikverein Münchwies.

Die Kirchengemeinde bedankt sich bei den Männern der Freiwilligen Feuerwehr und allen Helfern die zum Gelingen des Fronleichnamsfestes beitragen haben.

 

(Text und Bilder: Sandra Bauer)


Familiengottesdienst zum Pfarr- und Kindergartenfest

 

Seit Jahren wird gemeinsam gefeiert: Die Pfarrei und die KITA St.Barbara starteten mit einem bunten Familiengottesdienst in das diesjährige Sommerfest. Das Motto des Festes kreiste um das Teilen. Teilen ist manchmal schwer, das wissen alle Kinder, die Spielsachen teilen oder auch Erwachsene, die auf etwas verzichten müssen. Geteiltes Leid ist aber nur halbes Leid und geteilte Freude doppelte Freude, auch die Zeit, die die Menschen beim Feiern des Festes miteinander teilen ist geschenkte Zeit. So lag mit dem traditionell herrlichem Wetter auch der Segen Gottes über dem Fest, das sich im Anschluss an den Gottesdienst um das Pfarrheim anschloss. Nach dem Mittagessen folgte wieder ein buntes Programm, bei dem die Betschbacher Buwe, die Tanzgruppe der MGM, der Kindergarten, die Chorgemeinschaft Lyra-Männerchor und die Zumba-Gruppe mitwirkten. Natürlich erfolgte nicht nur die Durchführung des Festes, sondern auch die Vor- und Nachbereitung durch beide Gruppierungen gemeinsam.

 

So konnten wir den vielen Festbesuchern ein paar schöne Stunden schenken.

GM


Fronleichnamsprozession im „Tal“

Während sich die beiden „Bergdörfer“ Frankenholz und Höchen mit der Fronleichnamsprozession jeweils abwechseln, ziehen die Gemeinden Bexbach und Oberbexbach gemeinsam. Beginn war der Gottesdienst in der Martinskirche, bei der Pfarrer Weinkötz in seiner Predigt einen Bogen von Hunger in der Welt zum Brot des Lebens, das Jesus Christus für uns bedeutet spannte. Wie später bei der Prozession gestalteten die beiden Kirchenchöre und die Messdienergruppe die Feier gemeinsam.

 

Unter feierlicher Begleitung der Blaskapelle zogen die Gläubigen dann bei sehr sommerlichen Temperaturen nach Oberbexbach, wobei an 2 Altären Station gemacht wurde. Die beiden Freiwilligen Feuerwehren der Ortsteile hatten wieder dankenswerterweise die Absperrung übernommen und sorgten so für den reibungslosen Ablauf des Zuges.

 

Mit dem feierlichen Segen endete das Fronleichnamsfest; einige Besucher machten sich anschließend auf den Weg nach Frankenholz um dort bei einem kühlen Trunk das Pfarrfest mitzufeiern.

GM

Spendenübergabe an die Lebenshilfe in Homburg

Für die Pfarrei St.Barbara, die den jährlichen Martinsumzug organisiert und durchführt, ist es ein Anliegen dem Beispiel des Heiligen zu folgen und ein Zeichen der Solidarität mit Benachteiligten zu setzen. Dies geschieht seit Jahren durch die Sammlung für die Behinderteneinrichtung „Lebenshilfe e.V.“ in Homburg. So konnte Gemeindereferent GregorMüller auch in diesem Jahr im Rahmen eines gemütlichen Begegnungskaffees in der Einrichtung einen größeren Spendenbetrag übergeben. St-Martin wirkt mit seinem Segen hinein in unsere Zeit.

GM




Sommerliches Pfarrfest in St. Josef Frankenholz

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Vorsitzende vom Gemeindeausschuss St. Josef, Frau Edelgard Lapré, am Fronleichnamstag, dem 15.Juni 2017, viele Gäste im Pfarrgarten willkommen heißen. Es war das 35. Pfarrfest in St. Josef, das traditionsgemäß immer an Fronleichnam in Frankenholz gefeiert wird.

 

Da dieses Jahr die Fronleichnamsprozession turnusmäßig in Höchen durchgeführt wurde, begann das Pfarrfest in Frankenholz mit einem Frühschoppen ab 11.00 Uhr im Pfarrgarten. Pünktlich zum Mittagessen kamen nach den Prozessionen in den Nachbarorten zahlreiche Gäste vom gesamten Höcherberg, so dass der grüne Pfarrgarten gut besetzt war. Frau Lapré begrüßte die Geistlichen Herrn Pfarrer Ulrich Weinkötz, Herrn Kaplan Dr. Jens Henning und Herrn Diakon Kurt Ardner. Ganz besonders freute sie sich, dass viele Gäste auch von den anderen Gemeinden der Pfarrei Hl. Nikolaus gekommen waren. Danach ließen sich alle das leckere Mittagessen mit Grillschinken und Kartoffelsalat oder das Salatbüfett und die Grillspezialitäten schmecken.


Zum Nachmittag gab es noch ein selbstgebackenes Kuchenbüfett, das die Katholische Frauengemeinschaft organisiert hatte. Zur Unterhaltung der Gäste trugen der Gemischte Chor des MGV Liederkranz Frankenholz unter der Leitung von Frau Isolde Fernes-Blatt und der Katholische Kirchenchor St. Josef mit Frau Pia-Maria Herrmann gemeinsam mit gelungenen Liedvorträgen bei. Es gab zahlreiche Gespräche und einen regen Austausch auch zwischen den Besuchern der Nachbargemeinden.

 

Alles in allem war es ein gelungenes Pfarrfest. Ein herzliches Dankeschön von Pfarrer und Gemeindeausschuss geht an alle Helfer, Spender und Mitfeiernden.

ML


Einführung neuer Messdiener in Sankt Josef

 

In der Vorabendmesse am Samstag, dem 10. Juni 2017, um 18.30 Uhr, wurden 4 Mädchen aus der Gemeinde Frankenholz von Pfarrer Ulrich Weinkötz in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. Sie heißen Nora Feber, Lea Kircher, Jasmin Scherne und Johanna Witton.

 

Nachdem im Januar 2017 vier langjährige, verdiente Messdienerinnen und Messdiener von Kaplan Henning feierlich verabschiedet worden waren, ist die Gruppe der Frankenholzer Messdiener mit 11 Jugendlichen nun wieder komplett.

 

Pfarrer Weinkötz erklärte den neuen Messdienerinnen, dass das lateinische Wort „ministrare“ „dienen“ heißt und was Dienst in der Gemeinde und am Nächsten bedeutet. Er wies auf unser Vorbild Jesus hin, dessen ganzes Leben ein Einsatz für andere war. Anschließend fragte er die neuen Messdienerinnen nach ihrer Bereitschaft zum Dienst in der Gemeinde und im Gottesdienst, was alle vier Mädchen bejahten. Dann sprach er das Segensgebet über Nora, Lea, Jasmin und Johanna und wünschte ihnen Freude und Ausdauer für ihre Aufgabe. Von der gewählten Messdiener-Sprecherin Elena Herrmann erhielten dann die vier Mädchen ihr eigenes Messdienerkreuz überreicht zum Zeichen der Aufnahme in die Gemeinschaft der Messdiener von St. Josef Frankenholz, das sie stolz entgegennahmen. Im folgenden gemeinsamen Messdiener-Gebet bekräftigten die Neuaufgenommenen noch einmal ihre Bereitschaft für den Dienst am Altar und in der Gemeinde, deren Mitte Jesus ist.

 

Gleich hineinwachsen in ihre Gruppe konnten die 4 neuen Messdienerinnen beim anschließenden Grillabend der Messdiener im Pfarrgarten rund um den Pavillon der Begegnung. Es gab kühle Getränke, leckere Salate, Weck und knusprige Grillwürste, die zusammen mit Herrn Pfarrer Weinkötz am großen Gruppentisch um das Grillfeuer lecker schmeckten. Auf der Pfarrwiese, die zum Spielen und Toben einlud, entstand denn auch das erste Gruppenfoto aller Messdiener mit den 4 neu aufgenommenen Mitgliederinnen und ihrem Präses Pfarrer Weinkötz.

Zum Ausklang der feierlichen Aufnahme gab es im Pfarrhaus noch einen Filme-Abend, der den Aufnahmeritus gebührend abschloss und sicher in guter Erinnerung bleiben wird. Pfarrer Weinkötz, Diakon Ardner, Sakristan Ruffing und die Gemeinde-Ausschuss-Vorsitzende Frau Lapré wünschen den vier Neuaufgenommenen viel Freude an ihrem Dienst in der Gemeinde St. Josef und bei der Mithilfe in den Nachbargemeinden sowie eine weiterhin gut funktionierende Gemeinschaft aller Messdiener, die noch einige Unternehmungen für das Jahr 2017 geplant hat!

EL


Sie lagen auf Heu und auf Stroh, stiegen erst den Pfälzern aufs Dach und dann hinunter in das Tal des Todes

Messdienerfreizeit im Zeichen der Karl May-Festspiele

 

Nach ihrem Einsatz bei den beiden Fronleichnamsprozessionen zog es 28 Messdienerinnen und Messdiener der Pfarrei St.Nikolaus mit ihren Betreuern in die Freizeit in ein einsames Hunsrückdorf namens Weiden.

Hier gibt es eine „Heuberge“, in denen die Kinder es dem Jesus-Kind nachmachten und auf Heu und auf Stroh schliefen. Tagsüber erwartete die Kinder ein buntes Programm: Bei einer Naturführung des Natur-Hauses am Erbeskopf erfuhren die Kinder und Jugendliche etwas über die Tarnung der Tiere im Wald. Anschließend ging es die Sommerrodelbahn hoch und hinunter, bevor der Gipfel des Erbeskopfes zu Fuß erklommen wurde, die höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz, von dort hat man einen wunderbaren Ausblick über die ganze Erhebung.

 

Am nächsten Vormittag lud der Herbergsbesitzer zu einer Planwagenfahrt durch die Umgebung von Weiden ein. Mittags standen dann die Vorbereitung für das große Abschlussevent an: Als Weihnachtsgeschenk hatten die Messdiener einen Eintritt zu den Karl-May-Festspielen in Mörschied erhalten, die in diesem Jahr zum 20.Mal stattfinden. So zog abends eine große Gruppe saarländischer Indianer mit entsprechendem Kopfschmuck durch den Wald um zur großen Freilichtbühne zu gelangen auf der das abendliche Spektakel zu erleben war: Der edle Häuptling der Apatschen im Tal des Todes im Kampf gegen skrupellose Banditen. Eindrucksvoll die Reit-Darbietung der Indianerdarsteller, noch eindrucksvoller das Höhenfeuerwerk, das die diesjährige Premiere abschloss.

GM


 

Ökumenischer Tauferinnerungsgottesdienst am Höcherberg

Zum 10. Male bereits konnte am Höcherberg am Sonntag, dem 11. Juni 2017, um 10.00 Uhr, ein ökumenischer Tauferinnerungsgottesdienst gefeiert werden, zu dem der Arbeitskreis Ökumene Höchen-Frankenholz-Websweiler eingeladen hatte. Turnusmäßig wechselt bei diesem Familiengottesdienst der Ort der Begegnung ab. Dieses Jahr war das Martin-Niemöller-Haus in Frankenholz an der Reihe. Hier konnte Frau Pfarrerin Sabine Graf zu Beginn zahlreiche Gottesdienstbesucher begrüßen: Eltern mit ihren Kindern, die vor fünf Jahren getauft worden waren, katholische und evangelische Mitchristen sowie Frau Edelgard Lapré vom Ökumene-Ausschuss am Höcherberg. Frau Lapré vertrat Herrn Pfarrer Weinkötz von der katholischen Kirche, der dienstlich verhindert war.

 

Da die meisten Kinder sich nicht bewusst an ihre Taufe erinnern, da sie damals zu klein waren, feiern evangelische und katholische Christen seit nunmehr 10 Jahren einen ökumenischen Tauferinnerungsgottesdienst. Dazu werden die Kinder eingeladen, die vor 5 Jahren getauft wurden. Sie werden bewusst kindgerecht an die eigene Taufe erinnert, zusammen mit allen Gottesdienstbesuchern. Denn auch für Erwachsene ist es wichtig, sich immer wieder neu bewusst zu machen, was getauft sein bedeutet: Gemeinschaft mit gläubigen Menschen und besonders Gemeinschaft mit Gott!

 

Nach dem Anzünden der mitgebrachten Taufkerzen begaben sich anschließend die Kinder mit Pfarrerin Graf auf eine bildhafte Rucksackreise. Dabei wurden viele Symbole ausgepackt, die an die eigene Taufe erinnerten. Es kam zu einem sehr lebendigen Austausch zwischen der Pfarrerin und den Kindern über die Bedeutung der Symbole. Im Anschluss daran bekamen die Kinder mit Wasser aus dem Taufbecken ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Nach dem Vortrag der Fürbitten durch Frau Lapré beteten alle das gemeinsame Vater Unser. Abkündigungen und der Segen durch Pfarrerin Graf beendeten einen sehr anschaulichen Gottesdienst. Die Kinder waren aktiv beteiligt und konnten viele Eindrücke mitnehmen von gemeinsam erlebtem Glauben, von den Taufsymbolen und ihrer Bedeutung für ihr Leben.

 

Der ökumenische Gottesdienst wurde umrahmt von kindgemäßen Liedern und musikalisch begleitet am E-Piano von Frau Isabel Schmoll. Er war ein weiterer Baustein ökumenischen Miteinanders am Höcherberg.

ML


Jubelkommunion in Sankt Josef

 

25 Jubilare konnte Kaplan Dr. Jens Henning am Pfingstsonntag, dem 04. Juni 2017, zur Feier der Jubelkommunion in der Pfarrkirche St. Josef in Frankenholz begrüßen. Wegen des Regenwetters wurden die Jubilare von Kaplan Henning und Diakon Kurt Ardner an der Eingangspforte von St. Josef empfangen und feierlich in ihre Heimatkirche geleitet. Im Vorfeld des Gottesdienstes gab es schon ein herzliches Wiedersehen der ehemaligen Kommunionkinder von damals, die gemeinsam auf 40, 50, 60, 65, 70 oder 75 Jahre Erstkommunionfeier zurückblicken können.

 

Nach der Begrüßung der Gemeinde und der Segnung der Jubiläumskerze begann der Festgottesdienst zum Pfingstsonntag und zur Jubelkommunion 2017. Er wurde eindrucksvoll gesanglich umrahmt vom Katholischen Kirchenchor von St. Josef unter der Leitung von Pia-Maria Herrmann. In seiner Pfingstpredigt würdigte Kaplan Henning diesen Festtag der Jubilare, die der Heilige Geist nach so vielen Jahren wieder in ihre Heimatkirche St. Josef geführt hatte, um ihr gemeinsames Kommunionjubiläum zu begehen. Dieser Geist Gottes, der Heilige Geist, der am 1. Pfingstfest auf die Jünger Jesu herabkam, wirkt bis heute fort in den Jubilaren und in allen Christen. Er gibt uns Kraft zum Leben und Mut zum Glauben.

 

Rund um den Altar empfingen später die Jubilare noch einmal gemeinsam mit Kaplan Henning, Diakon Ardner, Sakristan Ruffing, Lektorin Anita Scherne und den Messdienern die Heilige Kommunion.

 

Nach dem feierlichen Schlusssegen gab es noch ein gemeinsames Foto mit den Jubilaren vor dem Altar in ihrer Heimatkirche St. Josef. Es soll sie an die Anfänge ihres Glaubens in St. Josef und ihr weiteres Glaubensleben von damals bis heute erinnern.

 

Nach dem gemeinsamen Jubel-Gottesdienst trafen sich die Jubilare noch zum Gedankenaustausch mit vielen schönen Erinnerungen beim Sektempfang oder beim gemeinsamen Mittagessen. Es war ein denkwürdiges Fest des Glaubens in einer Zeit der Säkularisierung , in der gelebter Glaube immer mehr an Rand der Gesellschaft rückt oder gar nicht mehr praktiziert wird. Der Beifall der Gottesdienstbesucher würdigte die Bereitschaft der Jubilare, auch heute noch zu ihrem Glauben zu stehen, ihn zu leben und zu feiern.

 ML


„ Oh Happy Day“

Band und Chor Bex’x rocken St. Martin-Kirche mit etwas anderem Konzert


Und am Ende standen die Besucher auf, applaudierten, sangen mit und waren einfach begeistert. Die Rede ist von dem Konzert, zu dem der Chor und die Band Bex’x für Samstag, 13. Mai, in die St. Martin-Kirche in Bexbach eingeladen hatten. Unter dem Motto „Wir sind Gottes Kinder – das etwas andere Konzert“ rockten die knapp 40 Sänger und Musiker unter der Leitung von Bernhard Wittling das Gotteshaus. Eher getragene und einfühlsame, aber auch fetzige und mitreißende Stücke in deutscher und englischer Sprache hatte sich der Chor für diesen Abend ausgesucht. Wie in den Textimpulsen, die Kaplan Dr. Jens Henning zwischen den Musikstücken – unterlegt mit Fotos, Bildern und einem Film -vortrug, ging es vornehmlich um die Liebe, die Gott uns schenkt, um das Vertrauen, das wir in ihn haben dürfen. Gott lässt uns nie im Stich, ganz gleich, was passiert. Umgekehrt hat Gott uns die Erde mit allen Tieren und Pflanzen anvertraut, um sie zu schützen.

 

Besonders Lob verdienen die Solistinnen Britta Baschab-Krupp und Monika Becker, die zusätzlich zusammen mit Selina Henze Querflöte spielte. Musikalisch begleitet wurde der Chor außerdem von Patrick Wittling und Niklas Krupp (Piano), Christian Zeiter (Rhythmus-Cachon), Thomas Bettingen und Dirk Mautes (Gitarre) sowie Matthias Brill (E-Bass). In das schier nicht enden wollende „Oh happy day“ fielen die Zuhörer ein, ließen den Akteuren kaum Gelegenheit, das Konzert, das mit einer gelungenen Lichtshow untermalt wurde, zum Abschluss zu bringen. Der Erlös aus dem Konzert wird für den Bau von Brunnen im afrikanischen Simbabwe verwendet, das unter großer Dürre und Trockenheit leidet. (Text: R.W./Fotos: R.W./G.M.)

 


Diskussion um „Jesus ja – Kirche nein“ am Zapfhahn

 

Zum dritten Mal hatte Kaplan Dr. Jens Henning zur Glaubensdiskussion in die Funz‘l eingeladen. Die Gespräche „Gott am Zapfhahn“ haben sich mittlerweile zu einer gefragten Veranstaltung entwickelt, die wieder viele Interessierte in gemütlicher Atmosphäre zusammenführte.

 

Zu Beginn führte Kaplan Henning aus, wie sich die Urkirche entwickelt und welche Faktoren für das rasche Ausbreiten verantwortlich waren. Wie soll sich Kirche (weiter)entwickeln, in welchen Bereichen sich engagieren, welchen Wert und Auftrag hat Kirche heute und zu allen Zeiten? Über diese Fragen entwickelte sich unter den Teilnehmern eine rege Diskussion.

 

Besonders die Mischung aus theologischer Information und persönlichem Lebens- und Glaubenszeugnis durch Kaplan Henning sprach die Teilnehmer wieder an.

(Text: G.M./Foto: Kappler)


20 Kinder feiern in Bexbach ihr großes Fest

 

Nach 215 Tagen der Vorbereitung, wie Kaplan Jens Henning im Gottesdienst feststelle, durften sie zum ersten Mal den Leib Christi empfangen.

 

„Der Herr ist mein Hirte“, dieses Motto stand über der Vorbereitung und auch dem Gottesdienst, wieder musikalisch vom Chor und der Band Bex‘x gestaltet, wobei das Eröffnungslied „Herzlich willkommen“ und das Schlusslied „Wir sind Gottes Kinder“ von den Kindern mitgeschmettert wurde.

Zur Untermalung, wie sehr der gute Hirte auf Unterstützung und Hilfe bei seiner Arbeit angewiesen ist, hatte Kaplan Henning seinen weißen Schäferhund Bonny mitgebracht. Der war angesichts der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche sprachlos.

 

Bei den Dankesworten am Ende des Gottesdienstes hob Gemeindereferent Gregor Müller besonders die Arbeit der Gruppenleiterinnen hervor, die sich über die Gesamtdauer der Vorbereitung in vielen Bereichen engagierten.

 

Ein für alle Mitfeiernden unvergessliches Fest ging bei strahlendem Sonnenschein zu Ende bzw. für die Kinder und ihre Familien in die kulinarisch sicher sehr ansprechende „2. Halbzeit“. (Text: G.M./Foto: A.S.)


Wenn die Glocken schweigen, wird „getertelt“

 

Über 80 Kinder und Jugendliche ersetzen Glockengeläut

 

Gemäß alter Tradition wurde auch in diesem Jahr in Bexbach am Karfreitag getertelt. Dafür zogen um 12 Uhr und 18 Uhr über 80 Kinder und Jugendliche der Pfarreiengemeinschaft (aus Bexbach, Oberbexbach, Kleinottweiler und Niederbexbach) durch die Straßen und ersetzten das Kirchengeläut mit Terteln, Ratschen und Kleppern. Dabei riefen sie „Ave Maria“ in der Mittagszeit, und abends „Gelobt seist du Herr Jesus Christ, der helle Tag verflossen ist…“ Am Karsamstag zogen die „Tertler“ nochmals durch die Straßen zur Ostersammlung für die Kinder- und Jugendprojekte der katholischen Pfarrgemeinde, nach dem Motto: „Wir sind die Wächter vom Heiligen Grab und bitten um eine Ostergab‘ – nicht zu groß und nicht zu klein, damit sie passt in unsern Korb hinein.“ Es konnte in diesem Jahr ein sehr stolzer Betrag von 4.021 Euro gesammelt werden. Um 13 Uhr traf man sich dann im Katholischen Kindergarten St. Dominikus, wo Currywurst mit Pommes auf viele hungrige Münder warteten. Kaplan Dr. Jens Henning möchte sich auf diesem Weg ganz herzlich bedanken für das große Engagement der Gruppen, den Helferinnen in der Küche, aber auch bei den vielen Spendern. Als ein Dankeschön für den Einsatz geht es in diesem Jahr in den Europa Park nach Rust – mit hoffentlich vielen und lustigen Eindrücken und Stunden.

(Text: J.H./Foto: Pfarrbriefservive)