Öffnungszeiten Pfarrbüro Pfarrei Heiliger Nikolaus

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Ausschnitt aus der SAARBRÜCKER ZEITUNG vom 4./5.10.2014



Mariengrotte wird zehn Jahre alt

Er hatte einen Traum: Pfarrer Pater Paul Kasper wollte gegenüber der katholischen Kirche St. Josef in Frankenholz eine Lourdes-Grotte erbauen. Er war selbst glühender Marienverehrer und jahrelanger Lourdes-Pilgerfahrer und Begleiter von Pilgertouren. Im Oktober 2002 beantragte er deshalb beim Verwaltungsrat in Frankenholz den Bau einer Mariengrotte, dem der Verwaltungsrat damals einstimmig zustimmte. Pater Kaspers Traum war zum Greifen nahe – doch im Mai 2005 verstarb er ganz plötzlich. Aber sein Traum war noch nicht ausgeträumt. Engagierte Mitglieder des Pfarrgemeinderates gründeten im Mai 2006 den Förderverein „Freunde der Mariengrotte Frankenholz“. Gleichzeitig stellten sie den Bauantrag an das Bischöfliche Bauamt Speyer, der im August 2006 genehmigt wurde. Der erste Spatenstich für die Mariengrotte erfolgte im April 2007 durch den Nachfolgepriester Andreas Münck. Zügig begannen nun die Bauarbeiten unter der Bauaufsicht von Hugo Kasper, dem Bruder des verstorbenen Paters. 

Am 15. August 2007 konnte an der Frankenholzer Mariengrotte Richtfest gefeiert werden, am 25. Oktober wurden die Mutter- Gottes-Statue und die Figur der Hl. Bernadette aufgestellt. Am 28. Oktober 2007 weihte Pfarrer Andreas Münck die Grotte. Die Festpredigt hielt Pater Gérard Hirn. 

Mittlerweile wurde in Frankenholz zum 11. Mal das Grottenfest an Maria Himmelfahrt gefeiert. Die Mariengrotte ist unter den Händen von Sakristan Winfried Ruffing zu einer blühenden Oase der Einkehr, der Ruhe und des Gebetes geworden. Sie ist ebenso auch ein Ort der Begegnung, des Austauschs, der Marienfeiern und Rosenkranzgebete. Und sie ist ein Knotenpunkt von Pilgern aus verschiedenen Orten der näheren und weiteren Umgebung. Denn die Mariengrotte liegt genau am Ausgangspunkt des Frankenholzer Marienweges. 

Er beginnt am Bürgerzentrum und führt als beschilderter Weg quer durch den Frankenholzer und Höcher Wald, vorbei an mehreren Marien-Marterln, die von Familie Hau gestaltet und gestiftet wurden. Im unteren Bereich führt der Weg vorbei am Sportplatz bis zum Brennhaus, wo das neueste Marien-Marterl steht, und endet schließlich wieder an der Mariengrotte. Unterwegs ist viel Gelegenheit für Gebet, Meditation und Einkehr entlang grüner Hügel am Südhang des Höcherbergs mit einer imposanten Aussicht ins Tal hinab. So werden am Höcherberg durch die Mithilfe engagierter Christen Träume schließlich doch noch wahr.