Freunde der Mariengrotte

Pläne von Pater Paul Kasper

Von 1996 bis 2005 war Pater Paul Kasper Pfarrer in Frankenholz und Höchen. Sein schon lange vorher gehegter Wunsch als eifriger Marienverehrer war der Bau einer Mariengrotte. Nahe bei der Pfarrkirche Sankt Josef in Frankenholz wollte er diesen Traum endlich wahr machen. Als am 01. Oktober 2002 der Verwaltungsrat dem Bau zustimmte, schien der Weg dafür geebnet.

Doch der Tod hatte andere Pläne. Am 08. Mai 2005 verstarb Pater Paul Kasper plötzlich unerwartet, sein Traum schien in weite Ferne zu rücken.

Gründung eines Fördervereines

Der Traum von Pater Kasper war aber noch lange nicht ausgeträumt. Denn viele Frankenholzer träumten mit ihm. Nach Schock und Trauer durch den plötzlichen Tod verging fast ein Jahr, in dem immer wieder Stimmen laut wurden, die Grotte doch noch zu bauen. Am 07. März nahm der Pfarrgemeinderat das Projekt erneut in die Hand. Mit Unterstützung durch Pfarrer Andreas Münck wurde schließlich am 21. Mai 2006 der Förderverein „Freunde der Mariengrotte Frankenholz e. V.“ gegründet. Er hatte zu Beginn 50 Mitglieder und verschrieb sich mit Leib und Seele der Planung für den Bau der Grotte.

Spatenstich

Spatenstich

Maurerarbeiten


Der Traum wird wahr

Unterstützt durch die Hiltruper Missionare und viele großzügige private Sponsoren konnte am 31. Juli 2006 nach vier Jahren Planung und Vorbereitung endlich der Bauantrag ans Bischöfliche Bauamt in Speyer gestellt werden. Am 04. August kam die Genehmigung aus Speyer und somit stand dem Bau der Grotte nichts mehr im Wege.

Mit Hilfe der großzügigen Spendensammlung von Pater Kasper, der Spende der Marienfigur durch die Katholische Frauengemeinschaft und der Spende der Bernadette durch die Frankenholzer Messdiener konnte der Bau in Angriff genommen werden. Pater Kaspers Bruder Hugo Kasper übernahm die Maurerarbeiten, die Firmen Krill und Framaco die Erd-, Aushub- und Verlegearbeiten.

Richtfest

Einweihung

Am 28. Oktober 2007 weihte Pfarrer Andreas Münck nach fünf Jahren Entstehungszeit in der Außenanlage der Sankt – Josefskirche die fertige Mariengrotte feierlich ein.

Der Marienverein war am Ziel seines Gründungsauftrages. Er übergab am Weihetag in einer Schenkungsurkunde die Mariengrotte an die Pfarrei Sankt Josef Frankenholz. Seit diesem Tag wird die Mariengrotte und ihre Umgebung von Vorstandsmitglied Winfried Ruffing liebevoll bepflanzt und gepflegt. Rosenkranz- und Marienandachten, Lichterprozessionen und Grottenfeste erfüllen die Mariengrotte mit Leben und machen sie zu einem Ort des Gebets, der stillen Andachten und der Begegnung.

Grottenfest

Mit dem Beistand der Gottesmutter wurde hier ein Traum Wirklichkeit und lebt weiter in den Menschen, die hier beten und wirken.

Frankenholz, im Januar 2011                                                                                     Edelgard Lapré, Vorsitzende des Marienvereins