Öffnungszeiten des Pfarrbüros         Pfarrei Heiliger Nikolaus

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von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Mittwochnachmittags ist das Pfarrbüro geschlossen!

Telefon: 0 68 26 / 48 75

Fax: 0 68 26 / 51 06 90

Natürlich sind wir unter folgender email-Adresse zu erreichen!

" pfarramt-bexbach@bistum-speyer.de"

 

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Für die Zuwendung von Spenden hat die kath.Pfarrei Heiliger Nikolaus folgende Konten eingerichtet:

 

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St. Martinskirche wurde vor 10 Jahren renoviert

 

Einer der Höhepunkte im Wirken von Pfarrer Andreas Münck war die Innenrenovierung der St. Martinskirche im Jahr 2006. In der Predigt zum Jahresende 2004 konnte er nach Rücksprache mit den damaligen Gremien dieses Vorhaben ankündigen. Mit der Altarweihe sollten zum 125jährigen Weihejubiläum im September 2006 die Arbeiten ihren Abschluss finden. Damit hatten sich Pfarrer und die verantwortlichen Gremien einen festen Termin gesetzt und einen mutigen Schritt gewagt, zumal die Pfarrei St. Martin für eine Bezuschussung durch die Diözese Speyer auf absehbare Zeit „nicht dran war“ und viele Kirchgänger immer wieder monierten: Unsere Kirche ist dreckig, wann wird sie endlich gestrichen?

 

Die Maßnahme war dringend notwendig, da die Elektroanlage aus den 50er Jahren nicht mehr den Anforderungen entsprach. Der Wandverputz war teilweise schadhaft und der Fußboden in der Sakristei und auf der Empore reparaturbedürftig. Ein neuer Anstrich mit einer stilgerechten Farbgebung war dringend notwendig, ebenso die Neugestaltung des Altarraumes. Eine notwendige Renovierung der Orgel war aus Kostengründen noch nicht möglich.

 

Recht bald bildete sich ein „Initiativkreis“ aus Verantwortlichen der Pfarrei, der sich über die Gestaltung und finanzielle Bewältigung Gedanken machte. Verschiedene Aktionen, besonders Türkollekten und viele andere Ideen wurden entwickelt, wusste man doch, dass die Pfarrei rund eine halbe Million aufbringen musste.

 

Lange und intensive Überlegungen waren zur Gestaltung des Inneren der Kirche notwendig, oft mit kontroversen, aber stets konstruktiven Ideen. Dabei mussten seelsorgerliche, liturgische, stilistische und künstlerische Aspekte, sowie Erfordernisse des Glaubenslebens und der Frömmigkeit der Menschen berücksichtigt werden, ebenso wie die bei der Renovierung 1962 geschaffenen Fakten. Nach der Erprobung verschiedener Möglichkeiten entschieden sich die Verantwortlichen für ein Konzept, das im Wesentlichen die Handschrift des damaligen Leiters des Bischöflichen Bauamtes Herrn Hartmann und der Kirchenrestauratorin Frau Mrziglod trägt. Gewöhnungsbedürftig war das Retabel, eine altarähnliche Wand im Hintergrund des Altarraumes, in der die historische Kreuzigungsgruppe aus der Erbauungszeit der Kirche aufgestellt wurde, als Flucht- und Endpunkt der baulichen Linien des Gesamtraumes. Ungewöhnlich ist auch die Trennung von Altar und Tabernakel, ganz im Sinne des II. Vatikanischen Konzils. Die Bänke des Seitenschiffes wurden nicht mehr aufgestellt. Damit wurde die architektonische Wirkung des Raumes erhöht und die immer spärlicher werdende Gottesdienstgemeinde rückt im Hauptschiff näher zusammen. Die Bänke aus den Seitenschiffen wurden bei der Neugestaltung der Empore dort aufgestellt. Auch noch vorhandene Heiligenfiguren fanden wieder einen Platz.

 

Als am 8. Januar 2006 die Kirche wegen der Bauarbeiten geschlossen wurde, waren die kath. Christen Gäste in der Prot. Kirche, eigentlich keine Sensation bei dem guten ökumenischen Miteinander beider Konfessionen in Bexbach. Pfarrer Münck war stark berührt von dem Angebot seines prot. Kollegen Heck, der „ihm seine Kanzel zur Verfügung stellte“. Leider musste auch die prot. Kirche nach einiger Zeit für Bauarbeiten geschlossen werden. Die Bexbacher Katholiken waren dann in der St. Barbarakirche Oberbexbach zu Gast.

 

Pünktlich zur Altarweihe am 3. September 2006 durch Bischof Dr. Anton Schlembach war das Werk vollendet. Es wurde ein großer Freudentag für die gesamte Pfarrei, der mit einem festlichen Hochamt, musikalisch gestaltet durch den Kirchenchor unter der Leitung von Pia-Maria Hermann, und einem Pfarrfest um die Kirche gefeiert wurde. Das Ergebnis fand große Zustimmung, sowohl bei einheimischen, als auch bei vielen auswärtigen Besuchern der Kirche.

 

Auf den Besucher wirken die Monumentalität und Harmonie des Raumes, sowie seine Schlichtheit, die durch die Farbgebung und sparsame Ornamentierung gemindert wird. Es scheint, als halte die Kirche, die tagsüber offen ist, Ausschau nach Menschen, die sich zum Gottesdienst versammeln oder auch im stillen Gebet Trost und Ruhe finden, wahrhaftig ein „Zelt Gottes unter den Menschen“ im Zentrum unserer Stadt.

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